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Grüner Minister Hermann: "Ich fahre zu offiziellen Terminen mit dem Rad"

DPADer baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann gilt als Vorkämpfer für die Belange von Fahrradfahrern. Im Interview spricht der Grüne über steuerlich absetzbare Dienst-Fahrräder, rücksichtslose Radler - und kritisiert Bundesverkehrsminister Ramsauers Radverkehrsplan.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854649,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann gilt als Vorkämpfer für die Belange von Fahrradfahrern. Im Interview spricht der Grüne über steuerlich absetzbare Dienst-Fahrräder, rücksichtslose Radler - und kritisiert Bundesverkehrsminister Ramsauers Radverkehrsplan.

    Winfried Hermann: Grüner Verkehrsminister im Interview zum Radfahren - SPIEGEL ONLINE
    „Der Plan sieht etwa vor, dass der Radverkehrs-Anteil bundesweit bis 2020 von heute 10 auf 15 Prozent steigen soll. Aber es wurde versäumt, Schritte zu formulieren, wie das denn konkret geschehen könnte.“
    Stimmt nicht ganz. Die Schritte werden zwar nicht formuliert, aber immerhin praktiziert (wenn auch nicht vom BundesVerkehrsMinister persönlich). Einfach mal beim Vorbeifahren an einer Tankstelle auf die Preisschilder gucken, da steht es doch. Würde das gerne noch genauer erläutern, aber keine Zeit: Muß mit dem Radl zum Bahnhof. Tschüß.
  2. #2

    Die Chinesen kopieren nur das Beste

    Wir hinken mit unserer 130 Jahre alten Technologie, Verbrennungsmotor hinterher? 800 Mio Chinesen fahren Rad. Dank unserer Technik Auto-Mobil vergiften sie ihre Welt. Wir können mit angewandter Öko-Logie neue Ideen leben und dann diese Technik exportieren?
    Auf dem Hbf S21 sollten wir den Stern durch einen Baum ersetzen: ein Zeichen für Zukunft.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann gilt als Vorkämpfer für die Belange von Fahrradfahrern. Im Interview spricht der Grüne über steuerlich absetzbare Dienst-Fahrräder, rücksichtslose Radler - und kritisiert Bundesverkehrsminister Ramsauers Radverkehrsplan.

    Winfried Hermann: Grüner Verkehrsminister im Interview zum Radfahren - SPIEGEL ONLINE
    Der soll seine Arbeit richtig machen, besser gesagt, endlich damit beginnen seine Arbeit überhaupt zu tun; dann ist es mir egal, ob er mit dem Fahrrad oder dem Dienstwagen zu offiziellen Terminen fährt. Vor allem sollte der Hermann endlich erkennen, dass er als Verkehrsminister auch für Pkw- und Lkw-Fahrer zuständig ist. Alleine in unserem Landkreis hat er Finanzierungszusagen für Ortsumfahrungen in zwei Fällen gestrichen. Angeblich hätte die alte Regierung die Sache nicht richtig durchgerechnet, meint er. Jetzt fängt die Gutachteritis also wieder von vorn an. Außerdem fehle das notwendige Geld. Für die Auslagerung seines Ministeriums aus dem Umweltministerium samt mehr als zwei Dutzend zusätzlichen Mitarbeitern war allerdings Geld vorhanden.
  4. #4

    Empfehlung an Herrn Hermann:

    Machen Sie doch einfach den Motorradführerschein!
    Und fahren Sie Motorrad statt Pedelec. Sie könnten dann endlich

    - ganz stressfrei die von Ihnen geförderten Radwege links liegen lassen

    - einen richtigen Helm tragen statt einer Attrappe ohne nennenswerte Schutzwirkung

    allerdings sollten Sie den Umgang mit Zweirädern dann auch beherrschen.

    Und bitte, halten Sie sich doch zu Themen zurück, von denen Sie nichts verstehen. Danke.
  5. #5

    Es sind die Menschen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gibt rücksichtslose Autofahrer, und natürlich gibt es auch unfaire Fahrradfahrer.
    Winfried Hermann: Grüner Verkehrsminister im Interview zum Radfahren - SPIEGEL ONLINE
    Herr Hermann hätte noch ergänzen sollen: " .. und oft sind es dieselben Personen.". Damit wäre klargestellt, dass eine Eigenschaft wie "Rücksichtslosigkeit" zum jeweiligen Menschen gehört und nicht zu dessem aktuell benutzten Fortbewegungsmittel.

    Allerdings lässt sich mit Autos ein ungleich größerer Schaden anrichten als mit Fahrrädern.
  6. #6

    Sehr löblich

    Man sollte den anderen Politikern ihre Dienstwagen streichen und sie ebenfalls mit Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen. Das würde den meisten Politikern sehr gut tun, besonders dem Übergewicht von Herrn Altmaier. Darüber hinaus würde dadurch der Kontakt zur Realität wieder etwas besser hergestellt.
  7. #7

    Die einzig wirkliche Förderung des Radverkehrs...

    ...besteht darin den Autoverkehr innerorts zu erschweren und zu verteuern - dann lassen viele die Karre lieber stehen und dann braucht es auch keine nervigen Radwege. Die steuerliche Absetzerei gehört abgeschaft und nicht noch auf Fahrräder ausgedehnt.
  8. #8

    Zitat von peterwmeisel Beitrag anzeigen
    Wir hinken mit unserer 130 Jahre alten Technologie, Verbrennungsmotor hinterher? 800 Mio Chinesen fahren Rad.
    Entweder das ist irgendwie ironisch gemeint oder Sie haben keine Ahnung. Wer in den letzten zehn Jahren in China gewesen ist, der weiß, dass die Fahrräder in den Geoßstädten zu einer Rarität geworden sind und der größte Traum eines Chinesen das eigene Auto (möglichst groß und am besten aus Deutschland) ist. Ähnliches gilt für die anderen Schwellenländer.
  9. #9

    Absetzbarkeit, Steuern

    Es geht hier weniger um die "Absetzbarkeit" von Dienstfahrrädern durch die Firmen, sondern wohl vielmehr um die Versteuerung der privaten Dienstfahrradnutzung durch die Mitarbeiter. Offensichtlich weiß Herr Hermann da selber nicht, worüber er redet.

    Der Bund tut sich natürlich schwer, die Nutzung des Automobiles durch die Fahrradnutzung zu ersetzen, solange durch die Mineralölsteuer ein großer Batzen (~40 Mrd Euro) in den Bundeshaushalt kommt, der im übrigen über die Fernstrassen hinaus noch einiges andere mitfinanziert.

    Der Rücksichtslosigkeit mancher Autofahrer stellt der die "Unfairness" der Radl-Rowdies gegenüber. Da scheint er auch auf einem Auge zumindest etwas unscharf zu sehen.


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