Forum


 

Grüne im Ausstiegs-Dilemma: AKW-Gegner fürchten*die Abschaltung

Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...765890,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...765890,00.html
    Interessante Sichtweise. Aber aus dem Verhalten der CDU in der Vergangenheit glaube ich erst an einen Atomausstieg wenn die Meiler wirklich runtergefahren werden. Meines Erachtens wird alles so weitergehen wie bisher: Zaghafter Ausbau der EE, 2020 wird dann festgestellt dass die Energie nicht ausreicht und die AKW's "leider" doch wieder angefahren werden müssen...

    Das momentane Zappeln und Verbiegen der CDU ist nichts weiter als Angst vor dem Machtverlust, von daher brauchen die Grünen keine Angst zu haben.
  2. #2

    Welche Sinnkrise?

    Atomkraftgegener haben keine Sinnkrise. Nur weil die deutsche Regierung eine Entscheidung in die richtige Richtung trifft, hat sich das Thema international lange noch nicht erledigt. Zudem gibt es genug Themen bei denen die Regierung ihr Handeln weiterhin nicht nach den Interessen der Bveölkerung nachhaltig sondern nach kurzfristigen Industrieinteressen ausrichtet.
    Vielleicht haben Parteitaktiker eine Sinnkrise oder vielleicht haben Journalisten, die alles auf wenige Punkte reduzieren möchten eine Schreibkrise. Eine Sinnkrise bei Leuten, die aus ökologischen Gründen gegen Atomkraft sind, gibt es sicher nicht.
    Entweder die Grünen finden einen Kompromiss mit der Regierung oder sie lehnen den Vorschlag der Regierung ab und legen gleichzeitig einen weitergehenden Vorschlag vor, den die Regierung dann ablehnt - genauso wie bei vielen anderen Themen auch.
  3. #3

    nun ja...

    Ich bin nun wirklich kein Grünen-Wähler, aber ich denke hier wird zu schnell geschossen. Atomkraft ist ein wichtiges Thema der Grünen, ein altes und traditionelles Thema, und derzeit durch Fukushima ein öffentlich sehr präsentes Thema. Aber nicht das einzige - die Grünen werden m.E. sehr schnell neue Themen finden, die sie besetzen können, oder ältere, bereits traditionell besetzte Themen wieder mehr in den Vordergrund rücken. Seien es nun ökologische, soziale oder sicherheitspolitische ("friedenspolitische") Komplexe.
  4. #4

    Grüne führen die ökologische Marktwirtschaft ein!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...765890,00.html
    Wenn die Grünen nach der nächsten BTW allein regieren, dann kommt die ökologisch - soziale Marktwirtschaft, so wie damals als die CDU unter Ludwig Erhard die soziale Marktwirtschaft eingeführt hat! Auch damals waren viele dagegen, aber mit der neuen grünen Wirtschaftspolitik wird sich alles verbessern und es bald billige Energie im Überfluss und keine Arbeitslosen mehr geben: http://www.gruenes-bge.de/
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.
    Das findet sich was. Bestimmt. Mobilfunk, Stromtrassen, Windparks, Speicherbecken, Grossprojekte aller Art...
  6. #6

    .

    Greenwashing für die Bundesregierung. Ne is klar. Die Koalition beugt sich mal, zumindest vorerst, der überwältigenden Volksmeinung und schon sollen Grüne, Greenpeace und co eine Sinnkrise haben?

    Ist denn der Klimawandel schon abgewehrt?
    Die Energiekrise bewältigt?
    Die Knappheit an fossilen Rohstoffen Geschichte?
    Die Umweltverschmutzung überwunden?
    Das Artensterben aufgehalten?

    und nicht zuletzt
    der Atomausstieg in Deutschland vollzogen?

    Dieses Jahr sind noch einige wichtige Landtagswahlen, schon jetzt fällt es der Bundesregierung schwer, im Bundesrat Kompromisse zu finden. Die Energielobbyisten haben aber bereits ein Hintertürchen in den vermeintlich beschlossenen Ausstieg eingebaut ("auf Standby"). Und weltweit ist die Kernkraft noch lange nicht am Ende.

    Eine Sinnkrise dürften mehr die Atomlobbyisten befürchten, wenn sie nicht bald Oberwasser kriegen. Aber vielleicht finden sie ja andere Auftraggeber, spanische Plantagenbesitzer zum Beispiel.
  7. #7

    Blödsinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...765890,00.html

    Was für eine blödsinnige Schlussfolgerung!

    1. Laufen die AKW noch bis 2021.
    2. Ist ein Endlager für all den strahlenden Giftmüll zu finden weitaus gravierender, wie 17 AKWs. Und die Instandhaltung dieses strahlenden Lagers wird noch Generationen in 1000den Jahren einen auferlegten Sinn geben.
    3. Sind noch etliche AKWs an den Grenzen zu D aktiv.
    4. Hat der Journalist sich bei der Sinnkrise selbst vergessen, denn über welchen Blödsinn wird er in Zukunft schreiben?
  8. #8

    Soso

    Zitat von Die_Sonne Beitrag anzeigen
    Ein Themen Partei, deren andere Themen eigentlich niemand haben will!! (s. Wahl Hamburg und der Volkentscheid gg. grüne Schulpolitik!)
    Sie widersprechen sich selbst. Wie kann eine angebliche Ein-Themen-Partei "andere Themen" haben?
  9. #9

    ...

    nach dieser Logik hätten sie den Ausstieg zusammen mit der SPD damals auch nicht beschließen dürfen.


TOP



TOP