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Grüne im Ausstiegs-Dilemma: AKW-Gegner fürchten*die Abschaltung

Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...765890,00.html
  1. #160

    Abschied in 2023 ?

    Zitat von h.c.lange Beitrag anzeigen
    .........Aber ich befürchte, dass genügend ungelöste Fragen bei diesem Thema bleiben, bei denen der Regierung auf die Finger geguckt werden muß - die Endlagerfrage wird sicher noch weit in die Zukunft hinnein Probleme bereiten.

    .......
    Genau. Da der sog. Atommüll ja neuerdings 'rückholbar' gelagert werden soll, wird uns die Kernenergie mittels 'Atommüllkonditionierungsanlagen' wieder einholen. Sinnigerweise soll eine diesbezügliche Forschungsanlage 'MYRRHA' 2023 in Betrieb gehen. Also bis dann, dann wissen wir mehr !
  2. #161

    .

    Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen
    Wenn die Grünen nach der nächsten BTW allein regieren, dann kommt die ökologisch - soziale Marktwirtschaft, so wie damals als die CDU unter Ludwig Erhard die soziale Marktwirtschaft eingeführt hat! Auch damals waren viele dagegen, aber mit der neuen grünen Wirtschaftspolitik wird sich alles verbessern und es bald billige Energie im Überfluss und keine Arbeitslosen mehr geben: http://www.gruenes-bge.de/
    Gibts dann auch die Jungfrauen oder war das eine andere Sekte?

    (Den Link schau ich mir aber mal an, als Neoliberal-konservativer-anti-links-Pirat bin ich nämlich für das BGE)
  3. #162

    Ich gebe es ja zu...

    Zitat von freqnasty Beitrag anzeigen
    Oho, Visagenstudie als Grundlage für die Bewertung von Menschen.
    Wann hatten wir das das letzte Mal?
    Ach ja, richtig...
    Eine Aufzählung all der schwarz-gelben Symphatieträger erspare ich mir Ihnen zuliebe mal...
    -- Westerwelle ist nur sehr schwer zu ertragen, Merkel ein lispelnder pyknischer Wackelpudding, aber eben noch etwas weniger schwer zu ertagen als Künast, Roth, Höhn und vor allem Trittin.
  4. #163

    Süß

    Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen
    Wenn die Grünen nach der nächsten BTW allein regieren, dann kommt die ökologisch - soziale Marktwirtschaft, so wie damals als die CDU unter Ludwig Erhard die soziale Marktwirtschaft eingeführt hat! Auch damals waren viele dagegen, aber mit der neuen grünen Wirtschaftspolitik wird sich alles verbessern und es bald billige Energie im Überfluss und keine Arbeitslosen mehr geben: http://www.gruenes-bge.de/
    Ihre Naivität ist echt niedlich.
  5. #164

    Der Weg ist das Ziel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus, Schluss, vorbei: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Doch nicht nur die Stromkonzerne fürchten den Absturz. Auch den Grünen und der Anti-Atombewegung droht nach dem Verlust des Gegners eine Sinnkrise.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...765890,00.html
    Der Argumentation des Autors kann ich durchaus folgen, auch scheint das Dilemma zumindest für den Moment nachvollziehbar.
    Aber der Blick soll und muß nach vorne gerichtet bleiben!
    Als "Grüne" gibt es nun genug Arbeit, identifikationsstiftende Themen sind zur Genüge vorhanden.
    Wir sind ganz am Anfang! Das können bzw. sollten die Grünen jetzt auch anpacken und als Ihre eigentliche Aufgabe betrachten, von daher kann die Devise nur lauten:
    Der gefundene Kompromiss von Schwarz-Gelb ist der richtige Schritt, wenn auch noch nicht komplett konsequent vollzogen, aber:
    Was kommt danach ? unser aller Zukunft, da können sich die Grünen jetzt mal weiter austoben, bitte !
  6. #165

    ...

    Zitat von flötrolf Beitrag anzeigen
    Ich erinnere an Schweden. Die hatten auch ein Atomkraft-Moratorium, welches 2009 aufgegeben wurde. Und die Schweden schauen klüger und besonnener auf die Dinge als die ideologisch-radikalisierten Deutschen.

    Technisch-Praktisch und aus der Branche würde ich sagen, das geht nicht gut ohne extreme Reibungsverluste: Strommangel auf der einen Seite, hohe Kostensteigerungen auf der anderen Seite. Da ist Ärger vorprogrammiert.

    Ich möchte festhalten, dass wird von den GRÜNEN billigend in Kauf genommen!
    Die Frage ist nur, wer ist hier wirklich ideologisch-radikalisiert?

    Diejenigen die eine saubere Welt fordern und fördern wollen -

    oder diejenigen, welche eine Technologie für die Zukunft halten, die im statistisch seltenen, aber dennoch eintretenden Schadensfall IMMENSE Verseuchungen ganzer Landstriche verursacht?
  7. #166

    Arme CDU

    Da kann einem die gute alte CDU schon fast leid tun. Erst wollen sie KKWs 12 Jahre länger laufen lassen um mehr Zeit und mehr Geld für Ökoenergie zu haben. Dann wird dank eines groß angelegten Angstszenarios die CDU bei Landtagswahlen abgestraft. Dann folgt die Wende und der Ausstiegsplan. Und immer noch sind die Leute nicht zufrieden. Sie bezweifeln die Ernsthaftigkeit, mäkeln an einer Übergangsfrist von 12 Monaten und unterstellen unlautere Absichten und Industriefreundlichkeit (witzig: weil eigentlich nur Beamte die Industrie kritisieren - die anderen arbeiten in bzw. für diese Branche).

    Fazit: Nur Verantwortung kann zur Einsicht und Mäßigung führen. Die SPD rudert schon zurück, könnte ja sein, dass sie plötzlich unangenehme Entscheidungen fällen muss. Daher wünsche ich von ganzem Herzen, dass die Grünen Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Und liebe Wähler/Innen, sollten die so wunderbaren Versprechungen sich nicht bewahrheiten - bitte nicht auf andere zeigen. Wir haben sie gewählt.
  8. #167

    Spd

    Zitat von Scott5 Beitrag anzeigen
    Konstruktive Kritik vermisse ich vollständig, das macht die SPD zurzeit wesentlich besser.
    Ach was. Die immer noch Kohle-verpflichtete Führung der SPD ist nur überglücklich, dass die Regierung statt ihr konservatives Ziel, die Erneuerbaren bis 2020 auf 35% Auszubauen, zu erhöhen, lieber 10 GW fossile Kraftwerke bis 2013 und noch einmal genausoviel bis 2020 wollen. Nicht ohne Grund sprach Trittin von der Großen Kohle-Koalition...
    http://www.taz.de/1/politik/deutschl...-keinen-grund/
  9. #168

    Da hat ja der Autor nicht ganz aufgepasst - grüne Themen gibt es reichlich: Drastische Reduzierung der CO2 Emmissionen, Überfischung der Meere, Lärm-Emmissionen, Umstellung auf ökologisch hergestellte Nahrungsmittel, Gen-Manipulation von Lebensmitteln auf Europa-Ebene und, und, und (die Liste liesse sich noch lange weiterführen)
    Einen großartigen Sieg über den Alltagswahnsinn konnten die Grünen nach nunmehr knapp 30 Jahren einfahren: Das ökonomische (jawohl ökonomisch!) Desaster geht in sein Schlusskapitel (bleiben "nur" noch die Entsorgungskosten in wahrscheinlich absurder Höhe die am Ende wieder die Steuerzahler zu tragen haben) und und einhergehend die Hoffnung, dass bis dahin nicht auch noch eine weitere ökologische Katastrofe hinzukommt.
  10. #169

    Verlogen hoch 3

    Und Parteichefin Claudia Roth meint: "Man kann den Teufel Atomkraft nicht mit dem Beelzebub Kohle austreiben."
    Da sieht man wie verlogen die Parteispitze um Oberglucke Roth ist!

    Fassen wir mal den grünen Schwachsinn zusammen:
    - kompletter Atom Ausstieg bis 2017
    - keine neuen Kohlekraftwerke
    - auf regionaler Ebene den Trassenausbau behindern

    Auf gut deutsch: zurück in die Steinzeit!

    Solche Leute reden dann auch noch von "vernünftigen" Aussitegszenarien. Unfassbar. Jetzt zeigt sich das wahre Gesicht der Grünen, hauptsache DAGEGEN, egal gegen was.


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