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Gründe für Papst-Rücktritt: Skandale, Intrigen, Schwäche

REUTERSBenedikt XVI. tritt zurück - wegen seiner Gesundheit, aber wohl auch wegen Intrigen im Vatikan. Die Suche nach einem Nachfolger dürfte schwierig werden, kaum jemand wagt sich aus der Deckung. Denn der scheidende Papst selbst verfolgt die Debatte.

http://www.spiegel.de/panorama/rueck...-a-882656.html
  1. #1

    wie wäre es mit einer Päpstin..

    wie wäre es mit einer Päpstin als Nachfolgerin auf Herrn Ratzinger? Das wäre mal was. Dazu die Abschaffung des Zöllibats und ich würde der katholischen Kirche zum ersten Mal Respekt zollen!
  2. #2

    Papst ist konsequent!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Benedikt XVI. tritt zurück - wegen seiner Gesundheit, aber wohl auch wegen Intrigen im Vatikan. Die Suche nach einem Nachfolger dürfte schwierig werden, kaum jemand wagt sich aus der Deckung. Denn der scheidende Papst selbst verfolgt die Debatte.

    Rücktritt von Benedikt XVI.: Skandale, Intrigen, Schwäche - SPIEGEL ONLINE
    Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, hat er nicht gewartet, bis die Hinfälligkeit in Peinlichkeit überwechselt, sondern autonom entschieden.
    Als Agnostiker sage ich: Hochachtung! Und noch langes gutes Leben. In Bayern!
  3. #3

    Ein starker Charakter - Ein ganz schwacher Abgang....

    Da hat den Ratzinger wohl etwas von seiner Vergangenheit oder der seine Getreuen eingeholt...
    Normal wäre sicher nicht so ein abrupter Abgang, wenn es wirklich nur gesundheitliche Gründe wären, hätte er das Ende ja bis zum Konklave hinausschieben können.
    Da gibt´s im Hintergrund sicher ein paar andere ernsthafte Gründe, die uns verborgen bleiben. Hoffen wir, dass nun nicht unbedingt die Piuisbrüder die Macht im Vatikan übernehmen.
  4. #4

    gespalten ? !!

    Es droht eine Spaltung der Kirche ??

    Die Kirche ist doch längst gespalten. In den Vatikan und die Gläubigen.
    Und wenn jetzt wieder alle nach einem Reformer rufen - den gab es auch schon. Er hieß Martin Luther. Er wollte reformieren, und am Ende stand eine Spaltung.
  5. #5

    "Wir sind nicht mehr Papst"

    Diese Tatsache wird so manch einem Katholiken den Tag, bzw. den Abend vergällen. Eigentlich sollte jetzt endlich mal ein Papst aus einem 3te Welt Land die Chance erhalten diesen verknöcherten Laden an entscheidenden Stellen zu verändern!
  6. #6

    Spedition Ratzinger

    Natürlich würde es Gebrüder Ratzinger eigentlich lauten müssen. Freising, Regensburg, Rom. Wir liefern überall die Glaubensfestigkeit; die es in diesen ´sittenlosen und höchst verwerflichen´ Zeiten so braucht bzw. brauchte. Die Glaubensgemeinschaft tat sich keinen Gefallen mit der ´Gewährung´ und Emporhebung des Josef Ratzinger. Es war kein ´Gold` an diesem Mann der Kirche zu entdecken. Die ´Ausgangssaat war die Endsaat´ nur um im Gedankengang meiner Heimat zu bleiben.
  7. #7

    Ich....

    ....vermute Erpressung, welcher Art auch immer (ein Schelm, der Böses dabei denkt) Was eine Posterin schrieb, leuchtet mir total ein und macht diesen Rücktritt aus Gesundheitsgründen so unglaubwürdig:

    "....wenn der Papst das Amt nur noch als Amt sieht, bei dem man auch zurücktreten kann wenn es einem nicht mehr so gut geht, dann kann man als Christ den Glauben verlieren. Gott macht keine Fehler bei der Wahl des Stellvertreters der auf dem Stuhl Petri sitzt.
    Nein! Das darf nicht sein!" Zitatende

    Es macht mich stutzig, wenn schon Gläubige so darüber denken, so dass das meine Vermutung mit der Erpressung nur bestätigt.
  8. #8

    Rücktritt des Papstes

    Alle Achtung! Ich bin zwar zwischenzeitlich Atheist, aber mein Respekt vor diesem Schritt des kath. Kirchenführers. Auch wenn Intrigen etc. in Rom herrschen, so ist es kein gewöhnlicher Vorgang, denn der letzte Papst trat vor über 7oo Jahren zurück. Ein zwar konservativer mensch, denn was soll man sonst von einem Papst erwarten, aber zumindest im mitmenschlichen bereich etwas aufgeschlossen. Ich wünsche ihm noch ein angenehmes langes Leben ohne Lasten. Vielleicht ist sein Nachfolger ein jüngerer Mensch, der den Strapazen dieses Amtes gewachsen ist. Warten wir's ab ...
  9. #9

    Dem Intelektuellen im Theologen

    erschienen wohl so "billige" menschlichen Probleme wie Intrigen und Skandale inzw. unzumutbar.

    Dabei gab es in den männlich-oberen Rängen der RKK immer schon - bis heute - Eifersüchteleien, Intrigen und Machtgerangel, wahrscheinlich mehr als in jeder anderen kommerziellen Institution. Das ist ja nicht neu.

    Schließlich wurden früher Personalentscheidungen auch schon mal mordender Weise getroffen. Die "Methoden" im Spiel um Macht und Einfluss sind inzw. subtiler, wenn auch teilweise nicht weniger inhuman in ihrer menschlich zerstörerischen Vorgehensweise.

    Doch wenn einer Abgehobenheit nicht restlos erfurchtsvoller Respekt zuerkannt, sondern gar in nicht unerheblichem Maße Kritik widerfährt, scheint das dann doch unerträglich zu werden.

    Herr Ratzinger möchte sicher auch nicht - wie sein Vorgänger - ein evtl. Leiden od. auch "nur" den altersmäßigen Kräfteverfall öffentlich zelebrieren. Rein menschlich betrachtet ist seine Entscheidung zum Rücktritt, sein Bedürfnis nach einem friedvolleren Altersdasein absolut verständlich.








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