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Grün-Rot in Baden-Württemberg: Kretschmanns Koalition verordnet sich PS-Diät

Spritsparende Limousinen, Dienstfahrräder, Energie-Effizienz:*Mit Winfried Kretschmann als Ministerpräsident wird das Autoland Baden-Württemberg grün - und die Landesregierung will mit gutem Beispiel vorangehen. Dicke*Staatskarossen sollen abgeschafft werden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...761948,00.html
  1. #60

    Statussymbol

    Es gibt auch dicke Fahrräder als Statussymbol
    http://www.schauff.de/schauff/images...umo_S27-50.jpg
    Modell Sumo
  2. #61

    Klasse Posting

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Wieso ? Wir können doch weiterhin unsre Porsches und Co. produzieren, es interessiert doch unser Fließband nicht, was der Herr Ministerpräsident fährt. Kein Mensch kauft bei uns einen Porsche oder eine S-Klasse, weil er damit schneller in der Stuttgarter Innenstadt vorankommt.
    Persönlich finde ich das, auch wenn ich selber in einem Stuttgarter Vorort wohn, eine sehr schöne Idee. Es wirkt einfach unglaubwürdig, alle zum Energie sparen aufzurufen und selber einen 500PS(!) starken Benz zu fahren. Und bisschen Radfahren oder Bahnfahren hat noch keinen umgebracht. Für die Statussymbol Kranken kann es natürlich auch ein Mercedes-Benz Fahrrad sein, schon klar.
    ... zumal es für Sie am Band ja auch zunächst einmal egal ist ob da nun Spritschlucker oder Spritsparer zusammengeschraubt werden. Wichtig ist das geschraubt wird.

    Und wenn demnächst auch Süddeutsche Autobauer Spritsparende oder alternative Autotechnik herstellen die genauso High-Tech & Luxus ist wie jetzt doe Benzinschlucker - dann garantiert das auch für die Zuknunft noch lange voll laufende Bänder.

    Ich vermute stark die ganzen Leute die hier rumnölen sind Mappus-Fans. Für die können die Grünen eh nichts richtig machen. Wird der Fuhrpark ausgetaucht kostet das ja so viel Geld, mit den kleinen Öko-Flitzern macht man sich lächerlich, die CO2-Bilanz, was weiß ich.

    Wird der Fuhrpark nicht ausgetauscht heißt es "Kaum an der Macht fährt man selbst die dicken Schlitten, wie glaubwürdig ist das denn blablabla ..."
  3. #62

    Sie...

    Zitat von Gibsonman Beitrag anzeigen
    Ein springender Punkt bei der Auswahl der Dienstwagen ist, auch gerade in der Politik, der Sicherheitsaspekt. Diese Dienstwagen sind ja nun auch häufig gepanzert, d.h. diese wiegen also schon mehr als die "Zivilversion". Um sich dann einigermaßen vernünftig bewegen zu können, braucht es halt ein paar PS mehr. Bin mal gespannt, was die Personenschützer vom Ministerpräsidenten auf dem Rad halten :)
    halten genausoviel davon, wie wenn er sich zu Fuß bewegt. Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, ob ein Ministerpräsident eine gepanzerte Limousine jederzeit und überall braucht? Die gepanzerten Limousinen wird es auch geben, aber sie werden bei Bedarf genutzt und nicht bei jeder Dorftour.

    Was die Anschaffungskosten betrifft braucht sich hier keiner aufregen. Die Fahrzeuge werden geleast und wenn sie mal die Konditionen sehen würden, dann sind sie innerhalb der nächsten halben Stunde bei ihrem Autohändler und möchten nachverhandeln. Die Hersteller verdienen an diesen Autos keinen Cent, es geht nur darum zu präsentieren.

    Ein wichtiger Verbrauchsfaktor wurde bisher hier auch nicht genannt. Das Gewicht des Ministerpräsidenten! Und das allein spricht schon für Kretschmann. 517 PS waren aber bei Mappus wohl notwendig. :-P
  4. #63

    Umoral = 14 l, Moral = 10 l?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spritsparende Limousinen, Dienstfahrräder, Energie-Effizienz:*Mit Winfried Kretschmann als Ministerpräsident wird das Autoland Baden-Württemberg grün - und die Landesregierung will mit gutem Beispiel vorangehen. Dicke*Staatskarossen sollen abgeschafft werden.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...761948,00.html
    Die Grenze zwischen ökologischer Moral und Unmoral verläuft also zwischen einem Verbrauch von 10 l und einem von 14 l pro 100 km? Gut, dass wir es nun so genau wissen.
  5. #64

    oft ändert sich die Einstellung nach Stand bei den Grünen

    Zitat von Seifen Beitrag anzeigen
    als Norbert Blüm für die Grünen einen Fahrradständer zusammen schweißen wollte. Das war noch in Bonn. Offensichtlich ist der Fahrradständer in Bonn beim Umzug vergessen worden. So ähnlich wird es wohl auch in Baden Württemberg lauf. Da bin ich mir sicher.
    Als Frau Bärbel Höhn Umweltministerin in NRW war lies sie einige jeweils rd. 100000 Euro teure Beobachtungsbuden an der Ruhr und Lippe bauen. Verkleidet wurden die Buden mit russischem Lärchenholz.

    Mit reichlich Tralla eingeweiht wurde zumindest die Bude an der Autobahn zwischen Werl und Neheim. Da wurde ein Festplatz an der Ruhr hergestellt\angelegt damit Zelt, Buffet und Klo aufgebaut werden konnten. Der Wirtschaftsweg dahin wurde hergerichtet und gesäubert damit Ministerin und Anhang auch keine 10 Meter unnötig zur Fuß gehen mussten.

    Die etwa 8 Jahre alten Buden sind heute nur noch heruntergekommene, angemalte mit Stacheldraht gesicherte Schandflecke in der Landschaft.
  6. #65

    .

    Zitat von LondoMollari Beitrag anzeigen
    ... zumal es für Sie am Band ja auch zunächst einmal egal ist ob da nun Spritschlucker oder Spritsparer zusammengeschraubt werden. Wichtig ist das geschraubt wird.

    Und wenn demnächst auch Süddeutsche Autobauer Spritsparende oder alternative Autotechnik herstellen die.......
    Sie haben es auf den Punkt gebracht! Danke!
  7. #66

    Quellen

    Zitat von fgordon Beitrag anzeigen
    Nur weil Sie das aus gutem Grund ohne Quelle behaupten und hoffen dass jemand darauf reinfällt ist dem nicht so.
    "Ohne Quellenangabe": die Beobachtung stimmt (mangels Wiederfinden - scheint Ihnen ähnlich zu gehen, denn ich erkenne auch bei Ihnen keine Quelle. Die ISO-Norm ist lediglich eine Beschreibung des Vorgehens zur Ermittlung.)

    "Mit gutem Grund": die Unterstellung stimmt nicht (ich habe keine populistisch-manipulative Agenda wie manch anderer hier und halte mich gerne an die Fakten)
    Insofern: posten Sie doch bitte Ihre Quelle, ich bin sehr interessiert daran (und das meine ich ohne jede Ironie). Vorwarnung: ich neige dazu, auch die vermeintlich seriöseste Quelle kritisch zu hinterfragen und mir meine eigenen Gedanken zu machen.

    Fängt z.B. bei der Frage an, welches Nutzungsprofil man denn zu Grunde legen müsste, um das Fahrzeug eines Politikers zu bewerten...und hat noch viele andere Facetten.


    Zu der hier heute häufig geschriebenen Anmerkung, die bisherigen Fahrzeuge würden ja nicht verschrottet, sondern von anderen weiter genutzt: ja, richtig. Aber es werden eben zusätzlich neue Fahrzeuge gebaut, die eigentlich nicht nötig wären => Budget-, Energie- und Ressourcenverschwendung
  8. #67

    Prioritäten

    Zitat von asimo Beitrag anzeigen
    Es ist schon richtig, dass das Symbolpolitik ist, aber diese ist wichtig. Selbstverständlich darf es nicht nur bei dieser bleiben, sondern es müssen auch größere Sachen angepackt werden. Symbolpolitik ist für die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz ein wichtiger Faktor.
    Zu schlimm können und wollen die Mercedes und Posche ja auch gar nicht auf die Füße treten.
    Was mein Sie wen das interessiert, wenn künftig Kretschmann mit dem Tretroller in sein Amt fahren würde. Unwichtige Symbolpolitik. Vielleicht sollte er sich mehr mit dem Abbau der Staatsbürokratie beschäftigen, aber ich vermute, da wird eher weiter aufgebaut werden, seine grünen Anhänger müssen ja auch etwas abbekommen.
  9. #68

    Stern

    "Auch die Mappus-Minister leisteten sich im Land von Mercedes und Porsche hochmotorisierte Dienstwagen mit dem Stern auf dem Kühler"

    Das Porsche keinen Stern auf dem Kühler hat ist dem Autor wohl nicht bekannt.
    Weiter für diese Geschichte zu diskutieren macht für mich keinen Sinn.
  10. #69

    genau erfasst

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Die Grenze zwischen ökologischer Moral und Unmoral verläuft also zwischen einem Verbrauch von 10 l und einem von 14 l pro 100 km? Gut, dass wir es nun so genau wissen.
    Genau das hab ich mich auch gefragt...
    Dann bin ich mit meinen 7l/100km ja der reinste Öko-Engel.

    auf ein Hybrid-Fahrzeug umzustellen wäre wohl selbst von einem grünen MP zuviel erwartet...


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