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Großrazzia gegen Rockerbande: Tausend Polizisten durchsuchen Bandidos-Gebäude

DPAErst ging es gegen die Hells Angels, jetzt trifft es einen anderen großen Rockerclub: Mit einem Großeinsatz von rund tausend Beamten geht die Polizei in Berlin und Brandenburg gegen die Bandidos vor. Ziel der Razzia soll ein Schlag gegen Drogenhandel und Bandenkriminalität sein.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...837437,00.html
  1. #1

    Wurde auch Zeit

    Hier wurde viel zu lange zugewartet.Es darf keine rechtsfreien Räume in der Gesellschaft geben!
  2. #2

    ...

    Gut so, alles was gegen organisierte Kriminalität geht ist gut.

    Die Polizei sollte das als harmlose Fingerübung sehen und danach mal RICHTIG Eier zeigen und gegen die gut organisierten, hochkriminellen libanesischen Familienbanden vorzugehen die sich in manchen Städten Deutschlands niedergelassen haben!
  3. #3

    naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst ging es gegen die Hells Angels, jetzt trifft es einen anderen großen Rockerclub: Mit einem Großeinsatz von rund tausend Beamten geht die Polizei in Berlin und Brandenburg gegen die Bandidos vor. Ziel der Razzia soll ein Schlag gegen Drogenhandel und Bandenkriminalität sein.

    Bandidos: Polizei geht mit Razzia gegen Rockerbanden vor - SPIEGEL ONLINE
    Wenigstens werden die Steuergelder bei der Aktion nicht zu 100% verschwendet. Ich glaube, abgesehen von den 7 Haftbefehlen, welche Vollstreckt werden konnten, wird die Polizei nichts finden.
    Nachdem schon mindestens 2 Wochen Polizeiaktionen bei anderen "Rocker Clubs" durchgeführt wurden, haben die sicherlich alles belastende verbrannt. Wenn nicht, selber Schuld...
  4. #4

    Ziel der Razzia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ziel der Razzia soll ein Schlag gegen Drogenhandel und Bandenkriminalität sein.

    Bandidos: Polizei geht mit Razzia gegen Rockerbanden vor - SPIEGEL ONLINE
    Nein, Ziel der Razzia ist es, den nicht verfolgten arabischen Clans in Berlin, Kiel, Bremen und Hannover einen Vorsprung zu verschaffen. Wie man an der Schiesserei in Hannover sieht, scheint das zu gelingen.
    Qui bono?
  5. #5

    Zitat von kuehtaya Beitrag anzeigen
    Nein, Ziel der Razzia ist es, den nicht verfolgten arabischen Clans in Berlin, Kiel, Bremen und Hannover einen Vorsprung zu verschaffen. Wie man an der Schiesserei in Hannover sieht, scheint das zu gelingen.
    Qui bono?
    Sie haben entweder eine ausgeprägte Paranoia oder verwechseln die Worte 'Ziel' und 'Folge'.
  6. #6

    warum nicht die ausländischen banden?

    90% der Italienischen Geschäfte zahlen Schutzgeld an die italienische Mafia, das stand so einst im Spiegel, bei den Asiaten ist es übrigens ganz ähnlich.Bilden sie sich nicht ein jemals vor ihrem Geschäft von Triaden besroht zu werden, jede ethnische Gruppierung bleibt bei Seinesgleichen. Daher ist es auch nicht so akut die ausländischen kriminellen Banden zu verfolgen ,die vorallem den Kokainhandel in den Großstädten fest im Griff haben.Ausserdem kostet es ein immenses Geld einen libanesen abzuhören und das ganze zu übersetzen, die Kommunen sind doch Pleite, man sieht wie gespart wird bei der Polizei.
  7. #7

    Das ist auch gut so

    Zitat von kuehtaya Beitrag anzeigen
    Nein, Ziel der Razzia ist es, den nicht verfolgten arabischen Clans in Berlin, Kiel, Bremen und Hannover einen Vorsprung zu verschaffen. Wie man an der Schiesserei in Hannover sieht, scheint das zu gelingen.
    Qui bono?
    Sie scheinen mit der Realität Schwierigkeiten zu haben. Von Mitgliedern sowohl der HA wie auch der Bandidos wurden schwerste Straftaten verübt. Der Staat mit seinen Strafverfolgungsbehörden ist verpflichtet, diese schweren Straftaten zu verfolgen. Nichts anderes geschieht mit den Durchsuchungen. Da spielt es keine Rolle wen diese Aktionen evtl. nützen könnten. Verbrechen müssen ohne Ansehen der Person vefolgt werden und das ist auch gut so.
  8. #8

    Tausend Polizisten durchsuchen Bandidos-Häuser

    Ich verfolge die Ermittlungen und Aktionen gegen Rocker seit Jahren mit großem Interesse. Mein Eindruck ist mittlerweile, daß Staatsanwälte und Ermittler weit über die Ziele hinausschiessen. Deutlich wird dies an der Kriminalisierung eingetragener Vereine als kriminelle Vereinigungen, obwohl der Anteil krimineller Mitglieder dort kaum höher liegt, als in anderen Vereinen. Mich erinnern die Durchsuchungen und Verbote an Schikane und eine Art Sippenhaft, wie sie kaum schlimmer gestaltet werden könnte.

    Wenn dann der Präsident eines Rockerclub ehemaliger Polizist ist, dann stellt sich doch die Frage, ob der die Seiten gewechselt hat, oder ob er seine Haltung bei der Polizei erst vermittelt bekam und die Konsequenz zog. Es geht jedenfalls nicht an, dass spektakuläre Aktionen durchgeführt werden, die zu nichts als Zerstörung und der Vollstreckung von ein paar Haftbefehlen führen. Oer zu gar nichts führen, wie im Falle eines Vereins-Präsidenten aus Hannover. Da wurden vermutlich vorher die Hausaufgaben nicht richtig gemacht.
  9. #9

    Ich unterstütze die Maßnahmen in Gänze, jedoch kommen auch diese viel zu spät. Zu lange wurde nur zugeschaut und diese Rockergruppen als weitere Exekutive neben der Polizei akzeptiert. Ich schließe mich einigen Vorkommentatoren an, was ist mit den libanenesischen Großfamilien in Berlin und anderswo, wo Abschiebehindernisse und Angst der Behörden diese Personen den Rechtsstaat aushebeln. Das gegen die Hells Angels and Co. vorgegangen wurde ist sicher auch dem politischen Druck zu verdanken, jetzt muss weiter durchgegriffen werden.


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