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Großkanzleien: Aussterbende Art Arbeitstier

CorbisJunge Juristen rechnen mit extremen Bürotagen, wenn sie bei Großkanzleien einsteigen. Selbst dort versuchen Chefs nun, Bewerber mit "Work-Life-Balance" zu ködern. Nur ein Lippenbekenntnis oder tatsächlich der Beginn halbwegs normaler Arbeitszeiten? "Legal Tribune ONLINE" hat sich umgehört.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...827265,00.html
  1. #10

    Der Koordinierungsaufwand und die Wahrscheinlichkeit, dass Informationen verloren gehen, werden immer größer, je mehr Leute gemeinsam an einer Sache sitzen."
    Das ist wohl eher ein Indiz dafür das "Juristerei" immer noch nicht in der Neuzeit angekommen ist. Mit den gleichen Argument würden alle grossen und erfolgreichen Softwareprojekte ausschliesslich von Einzelkämpfern hergestellt werden.

    Kopfschüttel...
  2. #11

    Zitat von Schnarsel Beitrag anzeigen
    Das ist wohl eher ein Indiz dafür das "Juristerei" immer noch nicht in der Neuzeit angekommen ist. Mit den gleichen Argument würden alle grossen und erfolgreichen Softwareprojekte ausschliesslich von Einzelkämpfern hergestellt werden.

    Kopfschüttel...
    Ne, das hat mit Neuzeit und Einzelkämpfern eher weniger zu tun... Kunden in dieser Branche sind nur weniger leidensfähig.
    Mir fällt jetzt spontan kein "erfolgreiches" Softwareprojekt ein, das vor SP1 wiklich benutzbar ist. Die Kunden als Betatester zu missbrauchen klappt in der "Juristerei" eher weniger häufig als in der Computerbranche, insofern darf halt weniger Information verloren gehen.
    Hatten Sie mal das "Vergnügen", eine Support-Anfrage in Europa aufzugeben, und am nächste Morgen eine Antwort aus Indien zu erhalten? :-))
    Wer da mehrfach durch musste glaubt nicht mehr daran, dass Informationsweitergabe immer reibungslos funktioniert.


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