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Großinvestor: Abu Dhabi steigt bei Daimler aus

REUTERSDaimler verliert seinen Großinvestor: Nach Informationen des manager magazin will Abu Dhabi seine Beteiligung am deutschen Autobauer beenden und sich auch von Daimlers Formel-1-Rennstall und dem Elektroautobauer Tesla verabschieden. Die Konzernaktie rutscht ins Minus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...828517,00.html
  1. #1

    Unglaublich,

    dass die Daimler Pressestelle "nicht zu erreichen" ist! Das ist symptomatisch für diesen Konzern: Sonst grosse Sprüche, nichts dahinter!
  2. #2

    Würde VW diese 3 % einkaufen, wäre das vielleicht ein weiterer Schritt für die "Deutsche Auto AG".
    Wir, die noch mit den Dinosauriern gespielt haben erinnern uns an 1964:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46175945.html

    Die Deutschen VW-Daimler-BMW gegen die Amerikaner Ford-Opel
  3. #3

    Innovation wird woanders gemacht, zB. bei TESLA
    Da hatte man ausnahmsweise mal was richtig gemacht aber das wars dann auch. Wird wohl auch so sein das Daimler versucht die Entwicklung des E-Autos auszubremsen.

    Die Oberliga wird nun neu gemischt, attraktive Kandiaten wie BMW mit i3 und i8 Model haben die Nase vorn.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Daimler verliert seinen Großinvestor: Nach Informationen des manager magazin will Abu Dhabi seine Beteiligung am deutschen Autobauer beenden und sich auch von Daimlers Formel-1-Rennstall und dem Elektroautobauer Tesla verabschieden. Die Konzernaktie rutscht ins Minus.

    Großinvestor: Abu Dhabi steigt bei Daimler aus - SPIEGEL ONLINE
    Was ich noch nie verstanden habe: Was ändert sich für ein Unternehmen wie Daimler, wer dessen Aktien besitzt, so lange niemand so viele davon sein Eigen nennt, dass er unternehmerische Entscheidungen mitbeeinflussen kann. Die Aktien wurden einst ausgegeben, der Konzern erhielt DAMALS Geld dafür. Wenn ich heute Aktien von Daimler kaufe, haben die doch nichts davon, sondern nur der Verkäufer.
  5. #5

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Was ich noch nie verstanden habe: Was ändert sich für ein Unternehmen wie Daimler, wer dessen Aktien besitzt, so lange niemand so viele davon sein Eigen nennt, dass er unternehmerische Entscheidungen mitbeeinflussen kann. Die Aktien wurden einst ausgegeben, der Konzern erhielt DAMALS Geld dafür. Wenn ich heute Aktien von Daimler kaufe, haben die doch nichts davon, sondern nur der Verkäufer.
    Es kommt immer darauf an welche Art von Aktien Sie dem Unternehmen abkaufen. Und ab einer bestimmten Anzahl erhalten Sie bestimmte Rechte. So einfach ist das.
  6. #6

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Was ich noch nie verstanden habe: Was ändert sich für ein Unternehmen wie Daimler, wer dessen Aktien besitzt, so lange niemand so viele davon sein Eigen nennt, dass er unternehmerische Entscheidungen mitbeeinflussen kann. Die Aktien wurden einst ausgegeben, der Konzern erhielt DAMALS Geld dafür. Wenn ich heute Aktien von Daimler kaufe, haben die doch nichts davon, sondern nur der Verkäufer.
    Das frage ich mich auch gelegentlich mal. So lange die Aktien breit gestreut sind und damit eine feindliche Übernahme unwahrscheinlich ist, kann's einem Unternehmen doch mehr oder weniger am Anus vorbeigehen, ob die Aktie jetzt grad mal ein paar Prozent steigt oder fällt. Die einzigen, die sich dafür interessieren, sind die Zocker an den Finanzmärkten.
  7. #7

    Trauerspiel der Opis

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Was ich noch nie verstanden habe: Was ändert sich für ein Unternehmen wie Daimler, wer dessen Aktien besitzt, so lange niemand so viele davon sein Eigen nennt, dass er unternehmerische Entscheidungen mitbeeinflussen kann. Die Aktien wurden einst ausgegeben, der Konzern erhielt DAMALS Geld dafür. Wenn ich heute Aktien von Daimler kaufe, haben die doch nichts davon, sondern nur der Verkäufer.
    Wenn die Nachfrage vorhanden ist, kann man Dividenen ausgeben, und auch neue Wertpapierchen drucken. Nur halt schade wenn das Geld in Technologien investiert wird um Rentnerkutschen auf Basis von langweiligem Protzdesign zu fahren. Ist echt nicht ehr feierlich das mit anzusehen wie Deutsche Autokarossenschrauber zum größten Teil weit abgeschlagen der Konkurrenz (GM, Nissan, Ford, Renault, Tesla usw) hinterherjuchzen.
  8. #8

    Ist gar nicht so schwer

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Was ich noch nie verstanden habe: Was ändert sich für ein Unternehmen wie Daimler, wer dessen Aktien besitzt, so lange niemand so viele davon sein Eigen nennt, dass er unternehmerische Entscheidungen mitbeeinflussen kann. Die Aktien wurden einst ausgegeben, der Konzern erhielt DAMALS Geld dafür. Wenn ich heute Aktien von Daimler kaufe, haben die doch nichts davon, sondern nur der Verkäufer.
    Ihr Kommentar ist schon verworren. "dass er unternehmerische Entscheidungen mitbeeinflussen kann."? Kann doch im Grunde jeder "Aktionär"!
    Aber einfach nachdenken und man versteht schon um was es tatsächlich geht. Jeder Großaktionär bringt i.d.R. Ruhe. Man weiß das er Anteile hat, man weiß i.d.R. was er mit dem Unternehmen vor hat, man hat nicht wie bei den anderen Teilen andauernd Eigentümerwechsel.

    Dies hat ja u.a. zur Folge, dass so ein Großaktionär i.d.R. enormen Einfluss hat. Weil er schon so eine herausragende Stellung hat, "hören" andere Anteilseigner auf seine Vorstellungen, er hat es "einfacher" gehört zu werden und so sich Mehrheiten zu verschaffen.
    Weiterhin "schützten" Großaktionäre i.d.R. vor Kurssprüngen. Weil sie mit anderer ev. ein Unternehmen dominieren, fehlt es sowohl schwer diese Unternehmen zu übernehmen bzw. kurzfristige Entscheidungen durchzudrücken die sich auf den Kurs auswirken (Spekulanten).

    Wie gesagt, wenn dann so ein Großaktionär geht, gibt es "Probleme". Weil alles was man als Großaktionär mit seinen entsprechenden "Anteilsfreunden" ausgerufen hat, ist jetzt hinfällig. Weil jetzt ev. ein neuer Großaktionär kommt, der andere Vorstellungen hat. Oder es kommen viele kleine Aktionäre. Somit würde sich die Stellung der verbliebenen Anteilseigner neu gewichten.

    Diese ev. Unsicherheit, diese Neuausrichtung,... sorgen i.d.R. in den Märkten für Unruhe. Sollte eine Firma in so einer Zeit z.B. neue Aktien oder Anleihen auf den Markt bringen wollen, muss man i.d.R. mit Abschlägen rechnen...

    Wie gesagt, auf den ersten Blick scheint ihre Frage bzw. Feststellung ja berechtigt. Aber ganz offensichtlich, ist so eine Ausstieg meist eben kein "neutrales" Ereignis. Wie oben dargestellt, führt dies in der Regel immer zu einer "Neuordnung" der Machtverhältnisses, was zu einer entsprechenden Neuausrichtung des Unternehmens führen kann,.....
  9. #9

    Zitat von Ischi Beitrag anzeigen
    Wenn die Nachfrage vorhanden ist, kann man Dividenen ausgeben, und auch neue Wertpapierchen drucken. Nur halt schade wenn das Geld in Technologien investiert wird um Rentnerkutschen auf Basis von langweiligem Protzdesign zu fahren. Ist echt nicht ehr feierlich das mit anzusehen wie Deutsche Autokarossenschrauber zum größten Teil weit abgeschlagen der Konkurrenz (GM, Nissan, Ford, Renault, Tesla usw) hinterherjuchzen.
    Die Nachfrage nach Aktien ändert m.W. nichts an der Dividendenzahlung, sondern nur der Bilanzgewinn i.V.m. dem Entscheid der Hauptversammlung. Ferner zahlt Daimler mit schöner Regelmäßigkeit (mit Ausnahme eines Jahres) eine Dividende, trotzdem hat das Unternehmen m.W. in der jüngeren Vergangenheit keine neuen Aktien herausgegeben. Die Sache mit den Stimmrechten, die ein anderer Forist anführte, ist mir klar. Aber reicht es tatsächlich, drei Prozent der Aktien zu besitzen, um bei unternehmerischen Entscheidungen mitzubestimmen?

    Was meinen Sie eigentlich mit weit abgeschlagenen deutschen Autokarossenschraubern?


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