Weder die Frage "Was genau war nochmal die DDR?" noch "Was genau war nochmal das Dritte Reich?" stehen hier zu Debatte, sonder vielmehr die Probleme der Wissensvermittlung zu bestimmten Themen.
DPAWar der Nationalsozialismus eine Demokratie oder eine Diktatur? Und was ist mit der DDR? Eine Studie zeigt, dass viele Schüler erschreckend wenig über die deutsche Geschichte wissen. Die Forscher warnen: Deutschlands Jugend braucht dringend mehr Aufklärung.
Schüler wissen wenig über DDR und Nationalsozialismus - SPIEGEL ONLINE
Weder die Frage "Was genau war nochmal die DDR?" noch "Was genau war nochmal das Dritte Reich?" stehen hier zu Debatte, sonder vielmehr die Probleme der Wissensvermittlung zu bestimmten Themen.
eine gute Möglichkeit der Aufklärung ist das Fernsehen. Leider werden die z.T. exzellenten Dokumentationen über Zeitgeschichte erst ab 02.00 h morgens ausgestrahlt. Bildung hat tagsüber im ÖR keinen Platz.
Ist der Bild-Zeitung auch schon mit DDR Kindern passiert, weil sie gestreifte Anzüge an hatten. Nur anders herum.
War glaube ich, in irgend einem alten Staatsbürgerkundeunterrichtbuch abgebildet :)
Bei Begriffen wie "zweite deutsche Diktatur" muss man sich nicht wundern wenn die Grenzen verschwimmen...
Nicht verwunderlich. Allegmeinbildung alter Prägung gibt es leider flächendeckend seit den 70ern nicht mehr. Es waren gerade die 'belasteten' Lehrer, die seit den 70/80 in Pension gingen, die gerade auch den Hauptschülern eine ordentliche Allgemeinbildung vermittelt haben.
Wenn ich mir anschaue, was heute Gymnasiasten für Antworten geben, aua, aua.
Übrigens war die dem Westen von der DDR aufgedrängte Abkürzung BRD bei Lehrern alter Schule verpönt.
Heute wird das gar nicht mehr hinterfragt.
Während sich die Parteien darüber streiten ob die Kinder jetzt gemeinsam oder getrennt oder 12 oder 13 Jahre in die Schule gehen sollen liegen die Probleme doch ganz woanders.
Schüler rechnen Stumpf irgendwelchen Zahlen hinterher, lernen irgendwelche Sachen auswendig, malen Sachen die ihren Lehrern gefallen... Die Liste ist beliebig lang.
Solange man es nicht schafft Jugendliche zum mitdenken zu animieren werden sich Ergebnisse wie dieses beliebig wiederholen. Es reicht nunmal nicht gelernt zu haben wann und was die DDR war man muss es auch verinnerlicht haben.
Den letzten Satz finde ich gut. Denn es reicht auch nicht immer nur die Leier von der tollen Demokratie zu wiederholen. Man muss auch vermitteln warum die Demokratie trotz aller ihrer offensichtlichen Nachteile die "beste" Staatsform ist.
Und nehmen dabei ein autoritäres Einparteiensystem in Kauf.
Wir sollen also kulturell zurückgebliebene Fachkräfte, deren Wissen auf Plagiaten und Auswendig-Gelerntem beruht, erzeugen?
Zurück zum Thema: Auch wenn die Ideen der Herren Stoiber und Spaenle bezgl. des G8 in eine völlig falsche Richtung deuten, kann ich als bayerischer Abiturient doch sagen, dass ich keinen Schüler meiner Schule kennen würde, der die Grundzüge/Unterschiede und (vorhandenen und nicht vorhandenen) Wahlsysteme von DDR und NS-Zeit nicht kennen würde.
(Gymnasiale Voreingenommenheit inklusive)
In GB, wo ich lebe wissen, die Kinder NICHTS ueber Geschichte ausser WWi und WWII . Ihre eigene Geschichte wird tabuisiert oder glorifiziert. Aber Britische Historiker rennen ihre Hacken ab in Deutschen Archiven. Jeder der ein Buch veroeffentlich muss nur ueber Nazi SDeutschland schreiben und schon wird's ein Bestseller. warum tun die das? Sie wollen nicht, das man ueber ihre eigene Geschichte nachdenkt. Warum und was soll denn die Deutsche Jugend lernen? Andere Laender sind nicht so kritisch mit ihrer eigenen Geschichte. Deutschland kann man ja kritisieren. Sollte man sich als Deutscher erlauben ueber die derzeitigen Geschichtsschreiber wie Israel, GB, US sich kritisch zu aeussern dann... Ich verstehe die jungen Leute wenn sie sich nicht fuer Geschichte interessieren. Sie haben die Nase voll von Laendern gegaengelt zu werden die heute zll das machen was man frueher mal mit NIE WIEDER bezeichnet hat.