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Großdemonstrationen in Athen: Griechen meutern gegen das Spardiktat

Sie kämpfen mit der Wut der Verzweiflung: Hunderttausende haben in Athen gegen die drakonischen Sparmaßnahmen der Regierung demonstriert, ein Großstreik legt das Land lahm, immer mehr Bürger verweigern der Politik die Gefolgschaft. Kann die Regierung ihren Kürzungskurs halten?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...792812,00.html
  1. #200

    .

    Zitat von UweZ Beitrag anzeigen
    Kunststück - wenn die "verschlankten" Arbeitnehmer unter der Tür duchpassen, bedeutet das logischerweise nen "Wettbewerbsvorteil" beim Einbruch in andere Volkswirtschaften...:-)
    Am Ende entscheidet der Kunde wofür er bereit ist wie viel Geld auszugeben. Eine der wichtigsten Einnahmequellen Griechenlands scheint zu versiegen weil der gewöhnliche Tourist keine Lust auf Streiks und Demonstrationen hat. Wenn dann die Einnahmen der Touristikunternehmen sinken werden auch die Einnahmen ihrer Angestellten sinken. Der Steuerausfall durch den Touristikeinbruch wird die Einnahmen der öffentlichen Angestellten und Rentner treffen.

    In Asien gibt es genau so schöne Strände und der Service ist billiger und besser. Die paar Stunden länger im Flugzeug lassen sich ertragen.
  2. #201

    ...

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Wo sehen sie die Parallelen zwischen Argentinien und Griechenland? Wo prosperiert Griechenland?
    (i.) Bevor Argentinien im Jahre 2002 die Einstellung der Zahlung der Zinsen und Tilgung seiner Schulden, also den Staatsbankrott, bekanntgab, prosperierte in Argentinien NICHTS (mehr).
    Denn Argentiniens Wirtschaft schrumpfte zuvor unter der Knute seiner politisch massiv Einfluss nehmenden Gläubiger nachweislich über viele Jahre hinweg. Ganz ähnlich der von ihren Gläubigern geknebelten Griechischen heutzutage.
    Nach genanntem Staatsbankrott stellten sich in Argentinien umgehend und über Jahre hinweg reale BIP-Wachstumsraten grösser 8 % p.a. ein. Und selbst auf dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise nahm Argentiniens reales BIP immer noch zu.
    Quelle: Index Mundi nach Daten CIA World Factbook

    (ii.) Die Griechen haben 2010 pro Kopf ein kaufkraftbereinigtes Inlandsprodukt von 29.600 $ (ppp) erwirtschaftet.
    Im globalen Länderranking liegen die auf Platz 47 von 227 Volkswirtschaften, eingebettet zwischen Südkorea (30.000$), Israel (29.800$), Spanien (29.400$) und den Bahamas (28.700$)
    Deutschland liegt heute mit pro Kopf 35.700$ (ppp) übrigens global auf Platz 33. Wir Michels waren so um die Jahrtausendwende also etwa so produktiv wie die Griechen heute.
    Quelle: CIA Factbook
    Zu suggerieren, dass die zweifelsohne in der globalen Champions-League mitspielende griechische Volkswirtschaft angeblich die Bevölkerung nicht nähren könnte, ist doch gelinde gesagt hirnleistungsschwach.


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