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Großbritanniens horrende Gebühren: Billig-Uni für Frühaufsteher

Wer extrafrüh kommt, spart sich was: Im englischen*Coventry gibt es bald ein Half Price Degree, einen Abschluss also, für den nur die Hälfte der jährlich 9000 Pfund*Studiengebühren anfallen. Voraussetzung: Um*7 Uhr mit dem Lernen starten, bis in die Nacht*durchhalten - und die Mensa ist tabu.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...803800,00.html
  1. #20

    re

    Zitat von MADmanOne Beitrag anzeigen
    für mich sollen junge Leute kostenfrei Themen studieren können die gebraucht werden, mit denen man eine Jobchance hat und die uns als Volkswirtschaft weiterbringen. Kunstgeschichte oder Archäologie z.B. gehören für mich nicht dazu, genauso wie diverse Geisteswissenschaften...wenn jemand meint was studieren zu müssen wo vorher schon klar ist, daß man damit keinen Job bekommt, der soll auch dafür bezahlen.
    Archäologie hat sehr viel mit BWL zu tun. Sie müssen einen Geschäftsplan erstellen, sich um die Finanzierung ihrer Ausgrabung kümmern, ein Team zusammenstellen, Arbeitskräfte vor Ort anstellen, in einer Fremdsprache präzise verhandeln können ... . Warum sollte ein Archäologe keine Jobchance haben?

    Wo Reformbedarf vorhanden ist, ist im Fach Jura. Es sollten nur Leute bis zum Staatsexamen durchkommen, die die Chance auf eine sehr gute Note haben!
  2. #21

    was sinn macht ist nicht das studium

    Wie sinnvoll für die Gesellschaft ist es Mediziner auszubilden die nacher nix anderes machen, als Menschen mit psychischen Komplexen und ausreichend Vermögen das Fett abzusaugen oder den Busen aufzublasen?

    Ich finds ok :) Ich finds auch ok, wenn jmd Geisteswissenschaften studiert und nachher die Muße hat sich für kulturelle und soziale Sachen einzusetzen, anstatt nur des Geldes wegen zu arbeiten. Ich glaub die Gesellschaft braucht auch Idealisten. Die meisten Geiwis bezahlen ohnehin häufig mit prekären Beschäftigungsverhältnissen dafür, dass sie nix "Handfestes" studiert haben. Andererseits kenn ich Geiwis die ohne BWL Fürhungspositionen bei großen Konzernen inne haben (Auch wenn ich nicht glaube, dass Archäologie viel mit BWL zu tun hat...). Letztendlich ist es eine Frage was man aus der eigenen Bildung macht.
  3. #22

    Ja, schon toll...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer extrafrüh kommt, spart sich was: Im englischen*Coventry gibt es bald ein Half Price Degree, einen Abschluss also, für den nur die Hälfte der jährlich 9000 Pfund*Studiengebühren anfallen. Voraussetzung: Um*7 Uhr mit dem Lernen starten, bis in die Nacht*durchhalten - und die Mensa ist tabu.

    Horrende Studiengebühren: Billig-Uni für Frühaufsteher - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Prima, was Frau Thatcher und jetzt in ihrer Tradition Herr Cameron aus diesem Land gemacht haben. Die Aufstände im letzten Jahr haben wohl noch nicht ausgereicht....
    Was ich mich frage: wie genau sollen die Spar-Studenten dort lernen, ohne die Bibliothek benutzen zu dürfen? Und dürfen sie denn die Dozenten und Mitarbeiter in deren Sprechstunden belästigen oder ist das auch ausgenommen?
    Zweiklassenstudium, prima!
  4. #23

    Furchtbare Einstellung..

    Zitat von Bourgeois2000 Beitrag anzeigen
    Bei uns glauben die Abiturienten immer noch, es wäre ein Menschenrecht, dass die arbeitende Bevölkerung jeden Spassstudiengang kostenfrei zur Verfügung stellt.
    Leute wie Sie wollen auch jeden Lebensbereich ökonomisieren. Furchtbar! Nein, nicht jeder kann und soll BWL studieren, auch Geisteswissenschaftler, Archäologen sind wichtig. Wissenschaft muss unabhängig von der Wirtschaft bleiben.

    Und ein Recht auf Bildung, unabhängig vom Einkommen, kann nicht hoch genug bewertet werden.
    Mir ist schleierhaft wie jemand solche Zustände wie in Großbritannien auch noch gut finden kann.
  5. #24

    Nur für wenige Fächer geeignet

    Zitat von misca Beitrag anzeigen
    Leute wie Sie wollen auch jeden Lebensbereich ökonomisieren. Furchtbar! Nein, nicht jeder kann und soll BWL studieren, auch Geisteswissenschaftler, Archäologen sind wichtig. Wissenschaft muss unabhängig von der Wirtschaft bleiben.

    Und ein Recht auf Bildung, unabhängig vom Einkommen, kann nicht hoch genug bewertet werden.
    Mir ist schleierhaft wie jemand solche Zustände wie in Großbritannien auch noch gut finden kann.
    Im Artikel steht eindeutig, daß das Angebot nur für Jura, WiWi und Informatik gilt. Das dürften tatsächlich die einzigen Fächer sein, bei denen der fehlende Zugang zur Universitätsbibliothek nicht dramatisch ins Gewicht fällt. Zur Nachahmung ausdrücklich nicht empfohlen!
  6. #25

    Spaßstudiengänge?

    Zitat von MADmanOne Beitrag anzeigen
    .......
    Aber das mit den "Spaßstudiengängen" kann ich gut nachvollziehen...für mich sollen junge Leute kostenfrei Themen studieren können die gebraucht werden, mit denen man eine Jobchance hat und die uns als Volkswirtschaft weiterbringen. Kunstgeschichte oder Archäologie z.B. gehören für mich nicht dazu, genauso wie diverse Geisteswissenschaften...wenn jemand meint was studieren zu müssen wo vorher schon klar ist, daß man damit keinen Job bekommt, der soll auch dafür bezahlen. Sowas kann man studieren wenn man Renter ist oder eh zuviel Geld hat und nicht arbeiten gehen muss. ........
    Oh ja, wer sagt denn was in 4-5 Jahren gebraucht wird? Wer kann überhaupt sagen wieviel gebraucht wird? Ihre Unterscheidungsgrenzen sind schwammig wie Badeschaum.
    Aber genauso sind Geisteswissenschaften extrem wichtig. Wieso glauben Sie, daß eine Volkswirtschaft diese nicht brauchen würde? zum Beispiel Archäologie.

    Wissen Sie, was Archäologen u.a. machen? Sie rekonstruieren vergangene Umweltfaktoren, die verantwortlich waren, warum Menschen in einer bestimmten Weise gewirtschaftet haben.
    Von den Fehlern der Vergangenheit lernen wir! Unsere Wirtschaft hat davon gelernt, und tut es immer noch.
    Aber das sehen Menschen wie Sie ja nicht. Es sind nicht alles so offensichtliche Beziehungen, wie Sie glauben mögen. Die Absolventen dieser "Spaßstudiengänge" sind für den Fortschritt wichtiger als so mancher BWLer!
  7. #26

    Zitat von hwolf@gmx.net Beitrag anzeigen
    Von 7 Uhr bis in die Nacht "studieren"? Sieben Tage die Woche? Wie soll das denn gehen. Entweder sind das Pippi-Studien oder alles ist blanker Unsinn. Kein Mensch kann sich 12 Stunden und mehr am Stück konzentrieren, oder etwas aufnehmen. Ach so, es ist Karnevalszeit, Helau!
    Genau so ist es. Das Angebot ist krank. Ich weiß daß man in UK zu manchen Sachverhalten krasse Ansichten hat, aber das ist extrem.
    Die Leute, die das machen, sind nicht nur die perfekten Burnout-Kandidaten 5 Jahre später und müssen über hohe Kosten gesundgepflegt werden, nein sie werden auch im Beruf viele falsche Entscheidungen treffen.

    Dasselbe was diese armen Leute im Studium durchmachen mußten, werden sie dann auch von Mitarbeitern verlangen. Für problemlösungen wird kaum noch Zeit vorhanden sein, so daß sich Fehler extrem häufen werden.

    Diese Einsparungen bei der Bildung sind ein Hohn auf alle Menschen in dem Land. kein Wunder daß es vor einer Weile heftige Studentenproteste gab.








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