Großbritannien: Cameron will weniger Europa

REUTERSDie Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen. Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841924,00.html
  1. #70

    Tja...

    Flexibler und 'weniger beschwerlich', dafür jedoch mit uneingeschränktem Zugang zu den Märkten - und natürlich ein Mitspracherecht. Wollen wir das nicht alle?
    Vermutlich liegt darin jedoch das größte Problem jeder Gemeinschaft. Und gerade in der EU hat letztlich diese egoistische Ausbeutung der Gemeinschaft dazu beigetragen, daß wir jetzt an diesem Punkt sind.

    Wie dem auch sei - die Briten sollten die EU konsequenterweise endlich verlassen.
  2. #71

    den Weg sollen wir auch gehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen. Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".

    Cameron stellt Briten Abstimmung über Europa in Aussicht - SPIEGEL ONLINE
    Die Physikerin Merkel hat sich vergaloppiert.
  3. #72

    Dieser Mann hat

    ausnahmsweise absolut recht.
    Alleine die Unterstellung eienr Europaskepsis ist eine Frechheit der Journalisten.
    Der Premierminister ist der EU gegenüber skeptisch. Ich auch!
  4. #73

    Ach,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen. Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".

    Cameron stellt Briten Abstimmung über Europa in Aussicht - SPIEGEL ONLINE
    die lustigen Inseläffchen. UK ist hoch verschuldet, hat genau gar keine nennenswerte Industrie oder Produktion, weil die gute Eiserne Lady die kaputt gemacht hat und das Land keine andere Wahl hatte, sich auf Serviceleistungen umzustellen, aber immer noch den großen Macker markieren und den alten imperialen Zeiten hinterherträumen. Soso, Cameron meint also, man müsse in der EU bleiben, weil man Zugang zu den Märkten brauchen. Ähm, und was genau verkaufen die Brits? Die produzieren doch nichts. Aber beitragen will er nichts. Na gut, da er eh nichts zu verkaufen hat und auch nicht helfen will, soll er draußen bleiben und sehen, wie er alleine klar kommt. Wenn man sich den Lebensstandart auf der Insel mal anschaut, weiß man jetzt schon, wo sie landen werden: irgendwo auf 3. Welt Niveau.
  5. #74

    Distanzierung

    Großbrittanien distanziert sich von Europa, immer und wieder...
    Andrzej Lignowski
  6. #75

    Europa ist...

    ...das Tor zu einer friedlichen und gerechten Zukunft auf diesem Planeten, für uns ist es schon schwer genug auf Vorteile zugunsten anderer und einer gerechten Zukunft zu verzichten, aber wenigstens tun wir es, wenn auch unter grossem Meckern.
    Cameron und die anderen Insulaner dagegen haben nur eins im Sinn, ihre wirtschaftliche Situation mangels eigener Leistungsfähigkeit mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten. In London ist die zweitgrösste Hochburg eben jener Spekulanten ansässig, die die ganze Welt an den Abgrund manövriert haben und manövrieren werden.

    Ohne diese Bande von Finanzjongleuren wäre der Verschuldungsgrad in den nun schwach dastehenden EU Ländern nie auf dieses Mass angewachsen. Ist ja auch kein Wunder, dass diese NICHTS produzierende Gesellschaft genauso wie die USA niemals eine Finanztransaktionssteuer akzeptieren werden.
    Cameron freut sich wenn wir uns streiten, denn wenn der Euro erstmal weg ist, ja dann kann er auf Ewig so weitermachen, bis alles in einem grossen Knall zu Ende geht...
  7. #76

    Cameron for Kanzler

    Könnten wir den nicht mal ausgeliehen bekommen ? Die meisten Deutschen wollen nämlich auch nicht, dass mit ihrem Geld südeuropäische Banken gerettet werden.
  8. #77

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen. Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".

    Cameron stellt Briten Abstimmung über Europa in Aussicht - SPIEGEL ONLINE
    Mr Cameron macht das, was von einem dem Volk verpflichtetem Staatschef erwartet wird.
    Seine Einschätzungen sind überaus zutreffend.
  9. #78

    Wie recht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".

    Cameron stellt Briten Abstimmung über Europa in Aussicht - SPIEGEL ONLINE
    ...er doch hat. Aber ändern wird sich erst etwas, wenn als Folge der "Finanzkrise" Unruhen ausbrechen.
  10. #79

    Großbritannien will weder das Pfund aufgeben, noch seine Souveränität, noch den Oberbefehl über seine Streitkräfte einschließlich der Atomwaffen. Voll normaal, um mit Tom Gerhardt zu sprechen. Nur in Deutschland grassiert der Virus der Selbstaufgabe, der Abgabe jeglicher Souveränität an Brüssel und der Verteufelung nationalen Denkens, was nichts weiter ist als die natürliche Identifikation mit dem Staat, nach dessen Gestzen wir leben, und den wir durch demokratische Teilhabe gestalten.