DPAEuropa hat den Euro-Rettungsschirm vergrößert - jetzt wollen die Krisenmanager ihre weltweiten Verbündeten in die Pflicht nehmen. Laut "Financial Times" drängen sie den IWF dazu, seine Hilfen aufzustocken. Doch die Partner reagieren verhalten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...825082,00.html
Es geht beim IWF um Show .. und das verstecken der eigenen Zahlungen!
Auch der IWF bekommt kein Geld von Aliens oder Göttern, sondern er bedient sich der Beitragszahlungen der Mitgliedländer - und der "Reservewährungen" über die eigene Währung SZR ..
Sprich, ob Deutschland direkt Geld überweist , oder indirekt über den IWF ist nur ein wenig in der Höhe - aber vor allem in der öffentlichen Sichtweise unterschiedlich - man kann so verstecken das man eigentlich selber noch mehr Geld zahlt .. nur eben über den indirekten Weg des IWF!
Finanzsysteme bestehen aus Betrug, Täuschung , Irreführung und vor allem dem Verdummen der Menschen - würde das mal nicht mehr funktionieren würde man das gesamte Geldsystem sofort aufgeben .. den Menschen allg. bringt es nichts , nur einigen wenigen so 5-8 % machen da wirklich den Reibach bei!
Das gleiche System und immer wieder das gleiche: Kredite, Verschuldungen, werden vesteckt, über Umwege finanziert, verschleiert, so erscheint es in der Öffentlichkeit wenigstens ein wenig seriös aus. Pumpkapitalimus à la Carte, wie Schäuble es selbst einmal in einem anderen Zusammenhang formulierte. Sehr zutreffend, besonders wenn man es selbst macht.
Glückwunsch nach Berlin, so sieht seriöse Geld-, Währungs- und Budgetpolitik aus. Ein Hilfspaket nach dem anderen, was auch noch permanent erhöht werden muss. Ein echter Kombi-Euro-Aufstocker!
"Alkoholproblem gelöst - Schnapslieferung eingetroffen"
Die letzte rote Linie ist noch nicht trocken, die angeblich auf keinen Fall überschritten wird und "ein starkes Signal an die Märkte" ist, da wird schon die Ziehung der nächsten roten Linie begonnen. Amüsant, wenn die Folgen nicht so verheerend wären.
Die größte Zeitbombe tickt bei den TARGET 2-Forderungen der Deutschen Bundesbank gegenüber der EZB, die sich mittlerweile auf 560 Mrd. Euro belaufen. Die EZB wiederum hat Forderungen gegenüber den illiquiden nationalen Zentralbanken des Euroraums von 853 Mrd.. Wenn diese platzen, platzen auch die Forderungen der Bundesbank an die EZB und dann implodiert das komplette europäischen Währungssystem. Und das dann zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Hierin iegt der eigentliche Grund für die Bundesregierung, immer weitere Zugeständnisse an die Ausstattung der Rettungsschirme machen zu müssen. Und dieser Mechanismus wird dem "normalen" Bürger entweder vorenthalten oder er wird verharmlost als bloße "technische Abwicklung" von Zahlungsströmen innerhalb der Eurozone.