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Grönland: Forscher entdecken größten Meteoritenkrater der Erde

Cardiff UCEs sind die Spuren des wohl größten Infernos, das sich je auf Erden ereignet hat: In Grönland haben Geologen die Überreste eines mächtigen Meteoritenkraters entdeckt - die Spuren einer gigantischen Bombe aus dem All.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...842272,00.html
  1. #1

    Naja, wenn die aktuellen Theorien zur Entstehung des Mondes stimmen (Crash mit einem Asteroiden, der den Mond aus der Erde herausbrach), dann dürfte der Einschlag in Grönland wohl mitnichten "das größte Inferno" gewesen sein.

    Trotzdem ein beeindruckender Crash war das sicher. Zum Glück fliegen heute im Sonnensystem nur noch verhältnismäßig wenige derartige Brocken auf unregelmäßigen Umlaufbahnen herum.....die Planeten haben einfach schon Milliarden Jahre lang als Staubsauger fungiert.
  2. #2

    100 mal größer?

    "Dort ist demnach ein 30 Kilometer dicker Brocken eingeschlagen - er war also hundertmal größer als "Aphobis". "

    Der Durchmesser mag 100 mal größer gewesen sein, aber Volumen, Masse und wahrscheinlich Energiefreisetzung wären dann etwa 1 Million mal größer gewesen! Größenunterschied wie zwischen einem Kirschkern und einer Holzkugel groß wie ein besonders dicker Gymnastikball.
  3. #3

    Liebe SPON-Redaktion, bitte unterlasst doch diese reißerische und physikalisch unhaltbare Sensationsmache! Sollte der winzige 300-Meter-Asteroid Apophis wider Erwarten mit der Erde kollidieren, wird vermutlich nicht viel passieren, da er dann höchstwahrscheinlich ins Meer fällt, und selbst bei einem Einschlag auf festem Boden sind nur begrenzte Schäden zu erwarten.
  4. #4

    Zitat von hador2 Beitrag anzeigen
    Naja, wenn die aktuellen Theorien zur Entstehung des Mondes stimmen (Crash mit einem Asteroiden, der den Mond aus der Erde herausbrach), dann dürfte der Einschlag in Grönland wohl mitnichten "das größte Inferno" gewesen sein.
    Mein gedanke war sofort, das es genau dieser krater ist, der dann zu unserem mond geführt hat. So guckte ich gleich mal nach wie alt der mond nach neuesten erkenntnissen ist. Siehe da, man spricht auch da von dreimilliarden jahre. Liegt also nah, das es sich dabei um den ursprungseinschlag handelt.
  5. #5

    War was?

    Zitat von algoviano Beitrag anzeigen
    Liebe SPON-Redaktion, bitte unterlasst doch diese reißerische und physikalisch unhaltbare Sensationsmache! Sollte der winzige 300-Meter-Asteroid Apophis wider Erwarten mit der Erde kollidieren, wird vermutlich nicht viel passieren, da er dann höchstwahrscheinlich ins Meer fällt, und selbst bei einem Einschlag auf festem Boden sind nur begrenzte Schäden zu erwarten.
    Begrenzte Schäden:
    "NASA estimates the energy from this particular asteroid to be roughly the same as if 65,000 nuclear bombs were dropped on us."
    - Apophis: The Asteroid That Could Smash Into The Earth
  6. #6

    Nicht vertrauenswürdig

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Begrenzte Schäden:
    "NASA estimates the energy from this particular asteroid to be roughly the same as if 65,000 nuclear bombs were dropped on us."
    - Apophis: The Asteroid That Could Smash Into The Earth
    Die Leute sind aber nicht vetrauenswürdig.

    Sie schreiben nämlich: "We are very fortunate that there are people out there whose job is to look for these things and warn us about them. " was natürlich Unsinn ist.

    Denn wenn wir eh nichts mnachen können ist es viel besser, dass uns niemand warnt, dann gibt es wenigstens keine Panik.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind die Spuren des wohl größten Infernos, das sich in vier Milliarden Jahren auf Erden ereignet hat: - [...] Der Vergleich der Gesteinsalter unter und über der beim Aufprall zermürbten Minerale lasse darauf schließen, dass sich der Einschlag vor drei Milliarden Jahren ereignet habe.

    Grönland: Größter Meteoritenkrater der Erde nahe Maniitsoq entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    Mal 4, mal 3 Milliarden Jahre, was solls, wie??!!
  8. #8

    Faustregel ...

    Zitat von algoviano Beitrag anzeigen
    Liebe SPON-Redaktion, bitte unterlasst doch diese reißerische und physikalisch unhaltbare Sensationsmache! Sollte der winzige 300-Meter-Asteroid Apophis wider Erwarten mit der Erde kollidieren, wird vermutlich nicht viel passieren, da er dann höchstwahrscheinlich ins Meer fällt, und selbst bei einem Einschlag auf festem Boden sind nur begrenzte Schäden zu erwarten.
    ...für ins Meer stürzende Asteroiden: Durchmesser des Impaktors = Höhe des dadurch ausgelösten Tsumani. Im Falle von Apohis also 300 m ...
  9. #9

    Nah und fern

    Zitat von poolkuhn Beitrag anzeigen
    Mein gedanke war sofort, das es genau dieser krater ist, der dann zu unserem mond geführt hat. So guckte ich gleich mal nach wie alt der mond nach neuesten erkenntnissen ist. Siehe da, man spricht auch da von dreimilliarden jahre. Liegt also nah, das es sich dabei um den ursprungseinschlag handelt.
    Also, nach kosmologischen Massstäben könnte man ja ein Auge zudrücken getreu dem Motto "kommt nicht drauf an".

    Aber haben Sie mal den Durchmesser des Mondes gegen den der Erde gestellt? Ich vermute mal, dass man - falls der Mond so entstanden ist - Einschlagspuren nicht nur in 25 km Tiefe messen könnte, sondern eher in ein paar hundert Kilometern Tiefe. Verzwickt, das...








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