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Griechisches Referendum: Europa*zittert*vor dem Nein

Der Premier geht voll auf*Risiko:*Georgios Papandreou*lässt die Griechen über das EU-Hilfspaket abstimmen und*erschüttert*schon*allein mit der Ankündigung die Märkte.*Sagt sein Volk ja, könnte sich*sein Poker-Spiel*auszahlen. Doch*ein Scheitern*droht Europa*ins Chaos*zu stürzen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...795226,00.html
  1. #60

    1²³

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa zittert vor dem Nein
    Was soll diese Propanda? Ich zittere nicht vor dem Nein und mit mir viele andere Deutsche auch nicht! Dann ist die Transferunion eben Geschichte - die ja nie kommen sollte -, wieder zurück zu einer harten Währung, mit der es uns trotz der EURO-Säusler besser ging als jetzt. Meinetwegen auch ein nordisches EURO-Zönchen, besser als schwächere Volkswirtschaften zu alimentieren.

    Zu behaupten, der TEuro sei ein großer Wurf, macht mein um das preislich doppelte gestiegene Schnitzel im Gegensatz vor 10 Jahren in der Kneipe auch nicht schöner!
  2. #61

    Da unterliegen Sie einem Mißverständnis:

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    In Zeiten der Verwirrung und der Angst, das Volk zu befragen, führt nur zu krummen und emotionalen Entscheidungen. Das hat mit Demokratie wenig zu tun. Vor allem bei Themen, die noch nicht einmal alle Experten verstehen, tut sich der Normalbürger wohl schwer. Hinzu kommen dann noch Demagogen und Verführer, die wie zb die Stuttgart21-Gegner versuchen, mit komischen Juchtenkäfer zu punkten.

    Wer jemals eine Folge "Wer wird Millionär" gesehen hat" wird schnell feststellen, dass beim Publikumsjoker ein falscher Satz des Kandidaten schon zu absolut falschen Resultaten führen kann. Die Schwarmintelligenz, ist ebenso wackelig, wie die Volksabstimmung. Beeinflussbar, manipulierbar und absolut emotionsbehaftet, lässt sich kein Staat machen und erst recht nicht entschulden.
    Demokratie ist die einzige und dazu erschaffene Form, um prekäre Verhältnisse (in der Bevölkerung) regulieren zu können. Mit anderen Worten: Der Demokratie ist Dämlichkeit Voraussetzung. Ohne sie gäbe es sie nicht, nur dazu wurde sie erfunden.
    Übrigends in Griechenland seinerzeit (SPA) während der Aufstände der Massen (die stets "blöde" sind) gegen die Adelsherrschaft (heute, vulgo: Eliten). Waren sich zuvor alle im Wesentlichen einig, verlangte nun der Pöbel Mitsprache. Daher: Demokratie, die man sonst nicht benötigte.
    So erklärt sich, daß es "vernünftige" Erwägungen nie waren und sind, welche bei Wahl oder Befragung eine Rolle spielten. Warum also auf irgendeinen Zeitpunkt warten. Er ist immer falsch - oder richtig, je nach Perspektive.
  3. #62

    Können Sie Ihre Hypothese bitte näher erläutern,

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen

    Wer jemals eine Folge "Wer wird Millionär" gesehen hat" wird schnell feststellen, dass beim Publikumsjoker ein falscher Satz des Kandidaten schon zu absolut falschen Resultaten führen kann. Die Schwarmintelligenz, ist ebenso wackelig, wie die Volksabstimmung. Beeinflussbar, manipulierbar und absolut emotionsbehaftet, lässt sich kein Staat machen und erst recht nicht entschulden.
    Können Sie Ihre Hypothese bitte näher erläutern, und zwar emotionslos? Wie läßt sich denn Ihrer Meinung nach "ein Staat machen"?
  4. #63

    Das ist der Unsinn,

    Zitat von juppelch Beitrag anzeigen
    Abschied der Griechen von Euro und EU
    den der Hosenanzug auch immer von sich gibt.

    Aber es gibt auch eine EU ohne Euro, wie es Schweden, Polen, Tschechien und viele andere zeigen. Diese Verkürzung, dass es ohne Euro keine EU und sogar keinen Frieden gäbe, ist absoluter Blödsinn.
  5. #64

    Die Griechen sind schon genial

    60 % lehnen das Sparen ab, aber 70% wollen drin bleiben.

    Nach dem Motto: Die Rosinen wollen wir schon noch haben. nur das harte Brot wollen wir nicht.

    Die EU soll zahlen und wir machen weiter wie bisher.

    Liebe Leute, das wird nicht funktionieren.
  6. #65

    Das stimmt!

    Zitat von cutmouse Beitrag anzeigen
    Europa zittert vor demokratischen Entscheidungen eines Volkes - das ist die eigentliche Botschaft.
    Demokratie und Europa passen nicht zusammen.
    Das Resultat sehen wir gerade jetzt.
    Wären die europäischen Völker zur Einführung des EURO befragt worden, hätten wir dieses Chaos jetzt nicht, - denn die riesige Mehrheit der Bürger hätte den EURO abgelehnt.

    Die ebenfalls demokratisch nicht legitimierte EU-Diktatur, die über die Köpfe der Bürger hinwegregiert, hat jetzt endlich ausgespielt.

    Nicht -die Griechen müssen weg aus der EU - sondern die EU muss weg aus den souveränen europäischen Staaten!
    Das ist die Lösung!
  7. #66

    Klug

    Ein selten kluger Schachzug! Vielleicht sogar der einzig mögliche um ohne schwerste soziale Unruhen durch diese Krise zu kommen - wie auch immer. Den Demonstranten ist damit auf einen Schlag der Wind aus den Segeln genommen, denn gegen das Volk, also gegen sich selbst, können sie schlecht auf die Straße gehen.
  8. #67

    Griechenland, nein besser die Reichen in Griechenland- kann einem Bankrott eigentlich gelassen entgegen sehen.

    Auch ein 'Danach' könnte für Griechenland anders aussehen, als es von Pessimisten an die Wand gemahlt wird.

    Die offiziell gehandelte Summe seiner Schulden kagert längst in der Schweiz.
    Da die Schweiz bekanntermaßen sehr diskret nit ihren Kundengeldern umgeht, wäre eine Art 'Geldwäsche' der gebunkerten Moneten sicher nicht schwierig.

    Man muss sich die gegenwärtige Schuldenkrise in Europa etwa so vorstellen.
    Mehrere Personen sind in einem Raum bei völliger Dunkelheit eigeschlossen. Jeder versucht jedem im Dunkeln unerkannt in die Taschen zu greifen, um dessen Geld zu nehmen.
    Solange das alles nicht in eine gewalttätige Rauferei ausartet, verhalten sich alle Personen quasi politisch korrekt. Nur einer, der Grieche scheint sich dabei nicht an die Regeln halten zu wollen. Das wäre dann das gefürchtete Chaos.
  9. #68

    Chaos

    Wenn eine einzelne, demokratische Entscheidung in einem kleinen, wirtschaftlich unbedeutenden Land wie Griechenland ausreicht, Europa "ins Chaos zu stürzten", dann ist das System Europa sowieso hochgradig instabil und zu gefährlich um es weiter aufrecht zu erhalten.
  10. #69

    Zitat von Pinin Beitrag anzeigen
    "Umfragen zeigen ein griechisches Paradoxon: Fast 60 Prozent der Bevölkerung sind mit den Gipfelbeschlüssen aus Brüssel unzufrieden und lehnen das harte Sparprogramm ab. Doch 70 Prozent der Griechen wollen, dass ihr Land in der Euro-Zone bleibt."

    Das ist nicht paradox, sondern logisch:
    Die Griechen lehnen das Sparprogramm ab, aber wollen dass die anderen Europäer weiter für sie bezahlen.
    Man sollte an Hr. Papandreou eine Rechnung über den durch diesen seinen Wahnsinn verursachten Schaden zukommen lassen.
    (nur leider ist er eh schon pleite).
    Bis hin zum Referendum wird es keine Ruhe in der gesamten Weltwirtschaft geben, allein die nun entstandene Ungewissheit verursacht riesigen, überhaupt noch nicht abschätzbaren Schaden.
    Was passiert, wenn die Griechen tatsächlich "Nein" sagen, ist noch nicht vorhersehbar.
    Die Verantwortungslosigkeit Papandreous kennt schier keine Grenzen.








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