Liegt einem ja wie einem Stein im Magen. Schon mal was von
Nouvelle Cuisine gehört?
Wenn Banken wanken und Börsen beben, bleibt vielen nur noch der Rückzug ins Private. Zum Beispiel in die Küche. Ein schöner Ort für ein kleines Hellas-Gedächtniskochen. Auch wenn die Griechen siechen - ist doch alles Käse. Grillkäse.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...791688,00.html
Liegt einem ja wie einem Stein im Magen. Schon mal was von
Nouvelle Cuisine gehört?
Diese Käse-Komposition von Herrn Wagner wirkt lecker – ein paar griechische Frikadellen – wie heißen sie gerade noch? – würden gut dazu passen, um das Ganze abzurunden. Aber Kritharakirisotto? Das kann man kaum aussprechen, außerdem sind das Nudeln, und Risotto ist mit Reis, es müsste also statt Risotto Nudello heißen... ist auch egal jetzt, der fixe Koch hat sich fraglos selbst übertroffen.
Zitat: „Wem es bei "Griechischer Küche" angesichts des Fettpressenfraßes herkömmlicher Vorstadt-Hellas-Abfütterungsstationen in Deutschland von "Grillplatte Korfu" bis zu "Souvláki satt" automatisch die Zehennägel hochrollt, der braucht keine Fußpflegerin. Sondern ein wenig Nachsicht und ein wenig mehr Toleranz.“
Das klingt befremdlich in meinen abstehenden Ohren... ordentlich was vor’s Messer muss, ob griechisch, italienisch oder hinterindisch – jede ausländische Küche, die in Deutschland bestehen will, muss schweinemäßig eingefleischt werden, sonst läuft gar nichts. Bei meinem Griechen nehm’ ich immer Gyros mit Sahnesoße und Pommes, ein echt netter Bursche ist das, der haut so viel Gyros auf den Teller, das jedes Mal ein paar Stücke auf die Tischdecke fallen, wenn er mir den Teller hinknallt, so muss es sein, dann lachen wir beide und trinken den ersten Ouzo auf Kosten des Hauses. Ich sag’ ja nichts, aber die Dekoration des "Idomeni-Tellers" ist leicht problematisch – man kann das gefüllte Weinblatt auswickeln, der Reis innen schmeckt erträglich, wenn man sofort einen Ouzo hinterhertrinkt, die Peperoni verschwinden unauffällig unter der Serviette, dann noch diese salzigen Oliven, ich ess’ meistens sogar ein paar davon und spül’ mit Retsina und Ouzo nach.
Zitat aus dem Artikel: Wem es bei "Griechischer Küche" angesichts des Fettpressenfraßes herkömmlicher Vorstadt-Hellas-Abfütterungsstationen in Deutschland von "Grillplatte Korfu" bis zu "Souvláki satt" automatisch die Zehennägel hochrollt, der braucht keine Fußpflegerin. Sondern ein wenig Nachsicht und ein wenig mehr Toleranz
Und mit dieser Toleranz bezüglich Besuche "beim Griechen",
war es für mich Anfang März 2002 ganz schnell vorbei - und das für immer!
Warum? Die Maßlosigkeit seiner damaligen Landsleute-Lügen-Regierung in Athen, hatte sich dieser sogenannte Gastronom irgendwie zu eigen gemacht.
Zwei Tage zuvor, konnte ich mir dort noch zu DM-Preisen, Gerichte auf der 250-Positionen-Speisekarte auswählen.
Zum Stichtag der Umstellung DM/Euro, hatte doch der Strolch, also praktisch über Nacht, die Speisekarte komplett umgerubelt in T€uro - aber ohne alten DM-Vergleichspreis! Das Gericht was vorher für 9,20 DM auf der Karte stand, war exakt dort jetzt für 9,20 € zu finden.
Da mußte ich meinen Unmut über diesen Gastro-Nepp relativ laut zum Besten geben und bin dann gegangen - und habe bis dato auch keine Hellas-Wirtschaft betreten!
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... nicht alles korrekt, - besonders was den griech. Wein angeht. Hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Junge Önologen haben sich im "weinkundigen" Ausland umgetan, ausbilden lassen, - und produzieren jetzt in kleinen Lagen herausragende Weine zu endlich mal bezahlbaren Preisen!
Und lasst uns nicht vergessen : die sog. Mittelmeerdiät, die ja die gesündeste weltweit sein soll (oder ist!), ist ursprünglich eine griechische ! Und wichtig : auf dem griech. Land finden Sie die allerfeinsten Rohprodukte, die man sich wünschen kann! Daraus eine wohlgemerkt einfache Mahlzeit zuzubereiten, und sich nicht der abgedrehten Hochfein-Küche zuzuwenden, macht Freude und schmeckt super !
Grüße von Alisseos
"Küchen-Klang
In Ermangelung adäquater Neuerscheinungen aus Griechenland jenseits von Sirtaki bleiben wir in Südosteuropa, allerdings ein paar Kilometer weiter links oben..."
Und wieder besticht Herr Wagner durch Arroganz und Ignoranz...Sirtaki ist ein Volkstanz, keine Musikrichtung.
Vgl. zB. http://de.wikipedia.org/wiki/Sirtaki
Die Musikszene Greichenlands ist durchaus vielfältig, man sollte sich nur mal darauf einlassen- ohne Vorurteile-:)
Das Bild hätte bei flüchtiger Betrachtung auch von einem minderbegabten Architekten-Team stammen können.
Alles ganz nett, aber eben auch ein erneuter Beweis, dass Griechenland in keiner einzigen Hinsicht EU Standards erreicht.
Die Griechen haben sich auf Pump reich gemacht, aber vergessen, etwas Klasse dabei zu entwickeln.
Sie sind eben doch nur Tuerken, die sich fuer Italiener halten.
Diese Frikadellen heißen vermutlich "Keftedes" (soweit ich das beurteilen kann, in Griechenland aber bevorzugt aus Gemüse hergestellt).
Im übrigen heißt es bei Wagner - wie ich finde, zu Recht - eben nicht "KritharakiRIsotto", sondern "Kritharakisotto". Abgesehen davon, dass die Wortschöpfung natürlich etwas sperrig anmutet, trägt sie m.E. dem Umstand Rechnung (und jedenfalls besser als "Risotto Nudello" oder auch "Nudelrisotto"), dass hier ja gerade kein "riso" (Reis) verwendet wird, sondern Nudeln: Ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, vermute ich, dass "Risotto" im Italienischen aus "ris(o)" und "sotto" entstanden ist; insofern ist es m.E. in der Tat konsequent, die Vorsilbe "ri" durch die jeweilige alternative Zutat zu ersetzen.