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Griechische Schuldenkrise: Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen

Griechenland erstickt unter seinen Schulden, nun sollen die Gläubiger auf einen großen Teil ihres Geldes verzichten. Doch mächtige Hedgefonds wehren sich: Sollten sie Verluste machen, wollen sie laut "New York Times" vor den Europäischen Gerichtshof für Menschrechte ziehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810039,00.html
  1. #260

    Sklaven der Spekulationsblase

    Falls diese irrwitzige Klage durchgeht, und ich traue den Lobbyisten in Brüssel inzwischen alles zu, dann sind die EU-Bürger nur noch Sklaven des Casino-Kapitalismus. Na ja, dann sind die Fronten wenigstens offen und ehrlich geklärt und müssen nicht dauernd von der Politik vernebelt werden.
  2. #261

    ...

    Jeder der Geld IRGENDWO anlegt,
    weiß das damit auch Risiko einher geht und er es auch verlieren kann!
    Die Dame hat sich in meinen Augen also gehörig verzockt!
    Pech gehabt! So sieht es doch aus!

    Wenn Sie nun Betteln gehen muss oder auf Hartz4 Leben muss hat Sie, im Gegenteil zu vielen Menschen in dieser "Lohngruppe", das absolut selbst verdient / verschuldet!

    Wenn ich mein Geld in Dubiose Finanzprodukte / Konzerne stecke und dann komplett verliere, kommt mir ja auch keiner zur Hilfe und erstattet alles. Wo kommen wir denn dahin!?

    Leute wie diese Frau sind das Übel der Welt.
    Sie gehört genau zu dem Schlag von Menschen,
    die in meinen Augen eigentlich in Guantanamo sitzen sollten!
  3. #262

    sehe ich genauso..

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Imgrunde zwingt doch keiner sich von den Hedgefonds Geld aufzwingen zu lassen, es ist ihre eigene Entscheidung.
    Und noch was, alle wollen sie dieses System weiterfolgen, sicherlich nur dann wenn sie alle daraus so ihre Vorteile ziehen können, hinterher schreien sie alle sehr laut, aber was verändern will doch kaum einer was.
    Wer den freien und ungebändigten Markt haben will, der darf sich auch nich nach jeder Schlechtwetterlage beschweren.
    .. aber das muss für beide Seiten gelten. Auch die Banken dürfen nicht jammern, wenn mal ein Staat pleite geht.

    Dennoch muss es Regeln geben und eine Exekutive, sonst nimmt der Markt durch computergestützten Handel mit virtuellen Werten das Antlitz einer Fratze an und bringt sich selbst zu Fall - und unseren Wohlstand gleich mit.

    Dann wären wir nicht mehr unterschiedlich reich. Dann wären wir alle gleich. Gleich arm.
  4. #263

    Zitat von tw1974 Beitrag anzeigen
    An Geld - soweit es kein Bargeld ist - ist kein "Eigentum" im zivilrechtlichen Sinne möglich. Trotzdem ist Geld (oder Forderungen, wenn es sich um Buchgeld handelt) selbstverständlich vom grundrechtlichen Begriff des "Eigentums" erfasst.
    Ist es nicht - und steht auch nirgendwo - es ist eine reine Wunschvorstellung - und eine viel propagierte Illusion des kapt. Weltsystems!
    Geld ist ein Vertrag - geschrieben auf eine Münze mit zwei Seiten
    A) Vorderseite: Wenn du mir etwas gibt’s → dann bekommst du diesen Schein!
    B) Rückseite : → Wenn ICH Dem Besitzer etwas gebe – bekomt ICH Diesen Vertrag!

    Zwei Leute die also gegenüberstehen sehen zwei Verschiedene Seiten - der eine Bietet etwas an - und der andere soll dafür etwas geben!
    Wir diese Münze aber wie vereinbahrt weitergegen - dann sieht jetzt der "ursprüngliche Geber" die Forderung der Vertrag hat den Besitzer gewechselt - und damit muss man diesen "Vertrag selber erfüllen können"!
    Da keine Unterschrift bei diesem Weitergebbaren Vertrag existiert kann ihn jeder benutzen - aber er muss sich klar sein das er mit der "Einlösung" einer Forderung eben auch zum "Geforderten Wird"!

    Die Annahme von "Geld" basiert auf den Konsens, das man diesen Vertrag auch wieder einlösen kann beim Ausgeber, oder irgendeinem der für den Ausgeber die "rückforderung" einlösen kann und will!

    Aber man kann niemanden zwingen diesen Vertrag zu akzeptieren - auch nicht den Geldgeber - weil dieser "verpflichtet sich ja selber damit wieder eine Leistung zu liefern" auch wenn das vielen nicht bewußt ist!

    Wer "Geld ausgibt" warum auch immer wird immer auch zum "geforderten" - er muss genau den Wert der auf dem Schein steht gegen Vorlage wieder einlösen .. man wird durch "Geld geben" selber zum Schuldner!

    Die Idee man könne Geld nur "Geben" funktioniert nicht - weil es dann einfach keiner mehr nehmen würde -es wäre eine Handelsware ohne Wert mehr wie ein Brot was seinen Wert verlohren hat sobald es über die Ladentheke gewandert ist!
    Dann müßten sie irgendwo einen Drucker aufstellen der irgendwo Gold druckt - und anders wo einen schredder der das Gold wieder zerschreddert!

    Der Trick eines Wirtschaftsystems ist aber das eine Handelsware hergestellt wird - das Der Geld vertrag den Besitzer wechselt, und danach die Handelsware geschreddert (verspeist, Verbraucht) wird!
    Wollen sie da umdrehen klappt das nicht - die Handelsware MUSS ja verbraucht werden ,weil es sonst in Zukunft keinen bedarf mehr für neue Handelswaren gibt!

    Alle noch so trickreichen erklärungen der Ökonomen , der finanzwelt ändern daran nichts - entweder die "Handelsware entsteht und verliert ihren Wert" oder die Vertragsmünze muss verschwinden - aber dann niemt sie eben keiner mehr an!

    Man braucht Geld eigentlich nicht - man kann das ganze auch mit mündlichen Verträgen abhandeln - oder mit individuellen - aber Geld ist natürlich nützlich , und ein perfektes Betrugsinstrument wenn man den Leuten allen Blödsinn einreden kann!
  5. #264

    ...

    Ich entschuldige mich - kurz den Überblick verloren ...
    mein vorangegangener Kommentar bezieht sich auf den Artikel über Frau Schickedanz.

    Wobei dieser Artikel natürlich ähnlich pervers ist.
  6. #265

    Gott sei Dank

    Zitat von hissho Beitrag anzeigen
    Außerdem wollen wir bessere journalistische Arbeit und genauere Titel.

    Es geht den potentiellen Klägern nicht um ein "Recht auf Rendite" sondern um ihr Recht auf Eigentum das sie verletzt sehen wenn sie gezwungen werden auf Rüchkzahlung ihrer Staatsanleihen zu verzichten die vorher der griechischen Republik gegen das Verspechen auf Rückzahlung gegeben wurden.....
    Der erste lesbare Beitrag seit mehreren Seiten.Beängstigend wie die Leute dieser verantwortungslosen Halbinformation auf den Leim gehen.
    Selbstverständlich haben auch diese Fond`s ein Recht auf Schutz Ihres Eigentumes.Das ist doch nur eine Reaktion auf die Drohung der Griechen vom Wochenbeginn den Schuldenschnitt per Gesetz zu verordnen.Dies ist ja nicht nur lächerlich,sondern auch absolut ungesetzlich.Die Reaktion der Fond`s ist somit absolut verständlich.Deren Manager sind schließlich den Anlegern verantwortlich und müssen reagieren.
    Das mit den Risterpapieren ist still und leise zutreffend.tatsächlich weiß derweil doch kaum noch einer von uns wieviel von seinem angelegten Geld wo drin steckt. Es kann sogar sein,das Geld von einem dieser Oberschwadroneure hier im Threat unwissentlich glatt mit drin steckt,lach! Aber keine Bange,wir werden das ja alles noch herausfinden.
  7. #266

    Zitat von silverhair Beitrag anzeigen

    2) Staaten können nicht "pleite" gehen - weil Staaten nur durch ihre handelnden Objekte letztlich repräsentiert sind - und das Geld nur Hilfsmittel des Handels ist!
    Wenn ein Staat mit eigener Währung nicht mehr zahlen kann , dann zahlt er eben nichts mehr , wenn die Währung an wert verliert kann man keine Waren mehr an ihn verkaufen - aber man kann den Staat als solches Nicht enteignen - das geht nur über Krieg und Krieg gewinnen!
    Darüber denken Sie aber bitte noch mal nach, werter Herr Silverhair!
  8. #267

    Unglaublich und verdammt dreist !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland erstickt unter seinen Schulden, nun sollen die Gläubiger auf einen großen Teil ihres Geldes verzichten. Doch mächtige Hedgefonds wehren sich: Sollten sie Verluste machen, wollen sie laut "New York Times" vor den Europäischen Gerichtshof für Menschrechte ziehen.

    Griechische Schuldenkrise: Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es ist unglaublich so etwas zu lesen. Menschen, die darauf spekulieren das ein Land pleite gehen wird, und dadurch Geld verdienen das einige Millionen Griechen Arbeitslos und Arm sind, wollen auf "Menschenrecht" pochen, damit sie, falls sie dieses Geld nicht bekommen, es gerichtlich bekommen. Ehrlich gesagt, verkehrte Welt und ein klares Zeichen vom Werteverlust in unserer Gesellschaft !

    Man sollte diese Hedgefond Manager verklagen, das sie wissentlich das Leben anderer ruinieren.
  9. #268

    Leider knapp vorbei!

    Zitat von petermalysia Beitrag anzeigen
    ... denn die Moral der (vereinfachten) Geschicht ist :

    Ich leih Dir was, was Du Dir nicht leisten kannst und Gesetze helfen mir dieses unlautere Geschäft weiter zu betreiben und mich aus der Verantwortung nehmen, währen gleichzeitig einfluss und Macht zunimmt.

    Zusätzlich gibt es ja Stimmen die meinen die Hedgefonds waren nie wirklich am etwaigen Geschäft interessiert, sondern an dem spätern Hebel die EU und Ihre Währung zusätzlich zu destabilisieren oder zu mindest zu stören. Das würde allerdings US Regierungsinitiative bedeuten.
    Sie haben den Untershcied nicht erkannt. Die Hedgefonds wollen vermeiden, dass die Kreditausfallversicherungen nicht zahlen müssen, weil formell keine Pleite eingetreten ist und TROTZDEM die Hälfte vom Zaster fehlt, weil der Gläubiger eigenmächtig und nachträglich die Spielregeln ( Vertrag) ändert.

    That's all.

    Ist doch nicht so schwer...
    :-)
  10. #269

    Die Aufregung ist verfehlt:
    Die Anleihengläubiger nehmen ihre Rechte wahr. Das kann nicht verwerflich sein. Dies gitl umso mehr, als sie wahrscheinlich dazu verpflichtet sind: zum einen verwalten sie fremdes Geld (nämlich der Anleger); zum anderen verlangen Kreditversicherungen häufig, dass man vorher den Rechtsweg beschritten hat.
    Fazit: vollkommen normaler Vorgang.








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