Griechenland erstickt unter seinen Schulden, nun sollen die Gläubiger auf einen großen Teil ihres Geldes verzichten. Doch mächtige Hedgefonds wehren sich: Sollten sie Verluste machen, wollen sie laut "New York Times" vor den Europäischen Gerichtshof für Menschrechte ziehen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810039,00.html
Bruce Richards, Hedge Fonds Manager (Marathon Asset Management). Hat sich schienbar schon Insider-Handel zu schulden kommen lassen durch nebulöse Andeutungen aund anschliessenden Handel.
Wenn die Banken zustimmen, die sind ja auchmit die größten Geldgeber für die Hedgefonds, dann können die ja beliebig Druck machen. Wenn die Hedgefonds noch nicht die Griechenland-Anteile abgeschrieben haben, dann sind die Fondsanteile ja auch noch nicht gefallen. So gesehen kann man - wenn man früh dran ist - vermutlich noch ohne große Verluste aussteigen. Den letzten beissen dann die Hunde. Oder sehe ich das falsch?
Und das habt ihr NICHT von der SPAM Redaktion oder aus dem Postillion? Das ist doch Satire, oder?
.. hat ja immer schon die Kapitalverkehrsfreiheit als das oberste konstitutive Prinzip der EU betrachtet und seine Entscheidungen daran nicht nur ausgerichtet, sondern ihre Bedeutung in vielen Entscheidungen rechtlich ausgebaut und abgesichert. Nun zeigt sich, dass die Hochfinanz begriffen hat und ihre Rechte einklagen will - da kann Murksel in Davos ja Vollzug melden.
wie denn Menschenrechte definiert werden.
Diejenigen die alles kaputtschlagen, in Ihrer Gier auf Profit bisher unschlagbar sind und Firmen, Menschen und bisher geleistetes vernichten um sich selbst daran zu bereichern wollen Ihr Handeln als Menschenrecht bestätigt sehen.
Da muß wirklich eine Klage zugelassen werden...bitte öffentlich ausstrahlen....möchte einfach mal sehen wie sie ihre Gier und Menschenverachtung argumentieren!
Auch wenn ich kein großer Freund dieser Hedgefonds bin, sind ihre Forderungen absolut berechtigt. Wenn ich zu meiner Bank hingehe und sage, ich bin überschuldet, kann ich denen auch nicht vorschreiben, dass mir ein Prozentsatz der Schulden erlassen wird und für den Rest den zukünftigen Zinssatz festsetze.
Griechenland ist ein lausiger Schuldner und hat einfach nicht die Bonität, 4% Sollzinsen zu bekommen, auch wenn es für das Land wünschenswert ist. Das nennt man Enteignung und ist nicht zu vermitteln. In der Tat müssen sich beide Seiten Gedanken machen und verhandeln, wie es weitergehen soll. Und dazu ist Griechenland wohl nicht mehr bereit. Andererseits gilt immer noch: Wo nichts mehr zu holen ist, kann man auch nichts mehr bekommen. Das wäre aber das Bankrott-Eingeständnis, welches andere EU-Länder nicht wahrhaben möchten.
Die Einseitigkeit der Maßnahmen zeigt aber zum einen, wie verzweifelt inzwischen die Position Griechenlands ist und zum anderen, das hier ein Realitätsverlust besteht, wie man mit diesen Dingen umgeht.
Trotz der Maßnahmen, die Griechenland und die EU planen, wird es wohl nicht mehr aufzuhalten sein, dass Griechenland seine Insolvenz anmelden muß. Man versucht irgendwie mit diesen Maßnahmen Zeit für eine Lösung zu gewinnen, was auch verständlich ist. Aber einseitige Vertragsänderungen sind international nicht durchzusetzen.