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Griechische Schrott-Anleihen: Société Générale bricht der Gewinn weg
Die französische Großbank Société Générale hat im dritten Quartal fast ein Drittel weniger Gewinn gemacht*und zahlt in diesem Jahr*keine Dividende*an Aktionäre. Grund sind hohe Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen. Auch ein deutsches Vorzeige-Unternehmen leidet unter der Krise.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...796432,00.html
- #30 08.11.2011 17:02 von
Antworten
Ich gebe die Antworten in Reihenfolge der Fragen:
1. Die Ratingagenturen treiben ihr eigenes Spiel,das muss ich ihnen nicht sagen
2.Keiner hat dem Land etwas geschenkt.Man bekam und bekommt dafür Zinsen,wenn auch nicht viel
3.Ich schließe mich Ihrer Meinung an,heute weiss man vieles besser,deshalb hat unsere Bank ihr Portfolio mit Staatsanleihen von diesen Staaten reduziert,wir konzentrieren uns jetzt verstärkt auf unser Kerngeschäft in Frankreich und Deutschland,
4.Wir wurden auch nicht besser informiert als andere.Das Gros der Staatsanleihen wurde vergeben als der Staat noch ein sehr gutes Rating hatte,
5.ja,ich verweise auf Antwort Eins und Vier,
6.Die privaten Gläubiger haben einem Haircut von 50 Prozent zugestimmt,das entlastet den griechischen Staat mit rund 100 Milliarden Euro
7.wir stärken gerade unser Eigenkapital nach Basel 3,um für zukünftige Krisen besser gewappnet zu sein,risikobehaftete Aktiva werden reduziert,Konzentration auf unser Kerngeschäft der Kreditvergabe in Kerneuropa - #31 08.11.2011 17:43 von
- #32 08.11.2011 17:48 von
- #33 09.11.2011 07:32 von
...
Das heisst Sie, die Société Générale, wissen dass die Ratingagenturen im Prinzip ein überholtes Geschäftsmodell haben und unzuverlässig sind, verlassen sich dann aber -wider besseres Wissen- trotzdem auf deren Aussagen?
Keiner schenkt dem Land etwas, aber Sie verzichten mal eben auf 50% Ihrer Forderungen? Zu den Bedingungen würde ich sogar einen Kredit aufnehmen den ich gar nicht brauche!
Schön, hoffentlich geht das gut. Aber: Was machen Sie, wenn die SG an GR zerbricht/Pleite ist? Schliessen Sie die Inanspruchnahme des (französischen) Steuerzahlers aus, oder nehmen Sie im Pleitefalle lieber ein paar Milliarden?
Anders gefragt: Stehen Sie für Ihre eigenen Entscheidungen der Vergangenheit gerade, so wie es jeder seriöse Unternehmer tun muss, oder nicht?
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