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Griechische Replik auf Lagarde: "Mitleid ist das Letzte, was wir brauchen"
DPADie harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835543,00.html
- #1 28.05.2012 09:02 von
Klar, Mitleid wollen sie nicht, das
gewähren sie sich selbst überreichlich.
Und dann immer die Masche mit "Schuld waren die vergangenen Regierungen, nicht das Volk".
Eine demokratisch gewählte Regierung ist immer auch Ausdruck des Staatsvolks, besonders seiner Mentalität.
So lange die Abzockertour lief, haben alle mitgemacht, nur jetzt Verantwortung übernehmen will keiner. - #2 28.05.2012 09:03 von
Lagarde for President!
Endlich haben wir einmal eine maßgebliche Meinung zu dem Verhalten der griechischen Kredit-Betrüger.
Wenn es nach unseren rot-grün-linken Politik-Luschen ginge, müsste der deutsche Steuerzahler für alle Schulden der Südstaaten-Pleitegeier mithaften. - #3 28.05.2012 09:04 von
Die frau hat Recht
Die frau hat doch Recht! Erstaunlich wie viele Griechen sich den Schuh
anziehen! - #4 28.05.2012 09:08 von
Die griechischen Politiker bestätigen eigentlich den Eindruck, dass sich dort niemand verantwortlich fühlt, verantwortlich ist die EU.
Ist sie aber nicht. Für die Zustände in Griechenland, die sicherlich dramatisch sind, tragen ausschließlich Griechen die Verantwortung, wenn natürlich auch nicht jeder Einzelne.
Weder ist Griechenland ein armes Land noch sind alle Griechen arm, schon gar nicht sind sie hilflos und dumm, es gibt nur keine Solidarität und kein Verantwortungsbewusstsein. Sonst gäbe es z.B. ein soziales Netzwerk. Und dass die Steuereinnahmen des Staates zu gering waren und sind, scheint eher eine banale Feststellung zu sein. - #5 28.05.2012 09:09 von
Was die Griechen brauchten
Ist doch gesunder Menschenverstand bzgl. solidem wirtschaften und dazu gehört halt auch das aufgeben alter Traditionen wie Mauschelei und Steuerbetrug. Aber schuld sind ja sowieso nur die Anderen...
- #6 28.05.2012 09:12 von
Verantwortung
"<<Das Letzte was wir brauchen, ist das Mitleid der Frau Lagarde>>, sagte dazu am Sonntag der Chef des Bündnisses der radikalen Linken (Syriza), Alexis Tsipras. Die große Mehrheit der Griechen zahle Steuern. Warum die Reichen keine Steuern zahlen - dafür solle sich Lagarde an die Sozialisten und Konservativen in Athen wenden, nicht an die Bürger, sagte Tsipras."
Lagarde hat sich an die Bürger gewandt, weil diese in der Verantwortung für ihr Land stehen, niemand sonst. Frau Lagarde hat die grriechische Regierung nicht gewählt, und hat es auch nicht vor. Es ist Sache der Griechen, vertreten durch ihre Regierung, Reichen ihre Steuern zu erlassen oder eben nicht.
Es ist Sache der Griechen, vertreten durch ihre Regierung, Kredite aufzunehmen oder nicht.
usw.
Etwas anderes ist es natürlich solche Mitleidskommentare abzugeben. Das war von Frau Lagarde nicht besonders überlegt. - #7 28.05.2012 09:13 von
- #8 28.05.2012 09:13 von
Eine Lösung für Griechenland
Die griechisch-orthodoxe Kirche spielt die Rolle einer Staatsreligion in Griechenland. Sie ist auch der größte Grundbesitzer des Landes. Dazu noch erfreut sie sich einer totalen Steuerfreiheit. Damit liegt die Lösung des griechischen Problems auf der Hand: Die Kirche endlich zu zwingen ihre Steuern zu zahlen, oder besser noch die Kirche zu enteignen, was bei uns schon teilweise vor ywei Jahrhunderten unter dem Stichwort Säkularisation geschehen ist.
- #9 28.05.2012 09:14 von
Was erwartet man
eigentlich von den Griechen? Sie sollen genau die Parteien wieder wählen, die sie in das Schlamassel hineingeritten haben? Wehe sie machen nicht weiter wie bisher? Keine Steuern für die Reichen und Armut für den Rest. Ich kann den Griechen nur wünschen, dass sie bei allen Umfragen die Erwartungen erfüllen und bei der Wahl dann die Linke wählen.
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