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Griechische Replik auf Lagarde: "Mitleid ist das Letzte, was wir brauchen"

DPADie harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835543,00.html
  1. #70

    Aber recht hat sie doch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    Die Griechen sollten endlich ihr Land in Ordnung bringen- dann können sie auch wieder die Klappe aufreissen. Und der Sozi Schulz sollte sich zurückhalten und der eigenen Reierung nicht in den Rücken fallen, aber ich glaube,das ist gute Sozi-Tradition!
  2. #71

    Danke Danke Danke ...

    ... Frau Lagarde!
    Sie haben absolut Recht!
    Es kann nicht sein, daß man ja so souverän und demokratisch ist, daß man sich ja von keinem anderen reinreden lassen will welche Regierung man wählt, aber wenn nach langjähriger Misswirtschaft die Karre im Dreck steckt sollten alle anderen verantwortlich sein, nur nicht das Volk das diese Regierung gewählt hat selber!
    Es kann nicht sein, daß wenn die Karre dann im Dreck steckt, man dannach schreit, daß einem immer mehr Geld in den Rachen gestopft wird und man dann nicht etwa wenigstens "Danke" sagt sondern die Geldgeber noch auf gröbste beschimpft!
    Die Regierungen Europas sollten mal einsehen und laut sagen, daß es seit Euro nicht mehr die Privatsache jedes einzelnen Staates ist wie er mit seinen Finanzen umgeht. Mit Einführung des Euro hat jeder Euro-Staat einen Teil seiner Souveränität abgegeben. Der Krebsschaden ist nur, daß da niemand ist der diese auch wahrnimmt und ausfüllt.
    Wenn einem Volk das nicht passt müssen sie eben wieder für sich alleine wirtschaften. Dann können Sie auch tun und lassen was sie wollen.

    Der Vergleich mit den Kindern in Afrika hat mir jedenfalls extrem gut gefallen. Die würden uns wohl jedenfalls nicht als Nazis beschimpfen wenn wir denen Geld geben würden und die hätten es sicher auch nötiger!
  3. #72

    gut so, Madame!

    Ich finde es gut, wenn endlich mal Klartext gesprochen wird, also warum darüber beleidigt sein? Das zeigt, daß Selbstverantwortung sich noch nicht überall rumgesprochen hat. Wenn ich Schulden mache, zahlt das (leider) auch niemand.
  4. #73

    ernst nehmen?

    Zitat von gothograecus Beitrag anzeigen
    Können Sie die freundlicherweise benennen? Die meisten von denen (wenn nicht alle) werden nämlich von IWF-gestützten, korrupten Verbrechercliquen regiert, die das eigenen Land ausverkaufen und in die eigene Tasche wirtschaften. Zum Wohle der Weltwirtschaft, versteht sich.
    Sie fordern "Konkretes" und schreiben selbst:
    "...die meisten...". und "...korrupte Verbrechercliquen...".

    Könnten Sie Ihr ideologisches Schächtelchen zunächst mal selbst mit Fakten füllen, bevor Sie das von anderen verlangen?
    Oder möchten Sie gar nicht ernst genommen werden?
  5. #74

    Eingeschränkte Solidarität

    Zitat von cottoner Beitrag anzeigen
    und Frau Lagarde hat einfach nur das gesagt, was viele denken moegen. Auch der nicht wohlhabende griechische Buerger hat seinen Anteil Schuld an der Misere, da man immer wieder diejenigen an die Macht gewaehlt hat, welche mit Wahlgeschenken gewunken haben, ohne sich zu fragen, wo denn das Geld dafuer herkommt.Liebe Griechen, wenn ihr nicht endlich den Hintern hoch bekommt, euch neu erfindet und bereit seid radikal umzudenken und endlich euren Saustall gruendlich aufraeumt, wird es euren Staat bald nicht mehr geben.
    Solange dies nicht passiert darf es auch keine Solidarität mehr geben. Erst wenn sogar der "kleine" Polizeibeamte bereit wäre seinem Polizeipräsidenten und Innenminister sprichwörtlich die Pistole an den Kopf zu setzen um ein radikales "Aufräumen" im griechischen Staatsapparat zu erzwingen, dann erst darf von unserer Seite überhaupt wieder an Solidarität gedacht werden. Im Moment würde jede Art von Solidarität überwiegend nur den korruptesten Profifgeiern zu Gute kommen.
  6. #75

    Griechen -wählt Syzriza

    Das Interview von Lagarde ist kein wütender Ausrutscher sondern gezielte Provokation. Es ist nicht anzunehmen, dass eine kluge Frau wie Christine Lagerde solche Sätze, noch dazu in einem Interview, ohne Hintergedanken kundtut. Was also will sie? Sie will gezielt provozieren, die Griechen gezielt beleidigen, damit diese Syriza wählen, denn Syriza steht für den Euro-Ausstieg. Die herrschende europäische Finanzolichargie hat mittlerweile die Schnauze voll von Griechenland. Sie will das Land aus dem Euro ausstroßen, anderen Ländern wie Protugal und Spanien als Drohung und Lehre, was mit nicht willfährigen Nationen geschieht. Schäuble hat Griechenland, wie er es versehentlich in einem TV-Mitschnitt verriet, längst aufgegeben. Mittlerweile glaubt die Finanzelite einen Griechenlandaustritt mangagen zu können.
    Die gesamt Finanzelite steht der Eurokrise völlig konzeptlos gegenüber und will jetzt ein Exempel statuieren.
    Wenn man schon nicht in der Lage ist die Krise zu managen, so will man wenigstens zeigen, so will man wenigstens zeigen was mit denjenigen passiert, die sich dem Diktat der Troika widersetzen.
    Freilich, das wird sich bald herausstellen, der erzwungene Euro-Austritt Griechenlands wird auch für Deutschland üble Folgen haben, denn schon jetzt stagniert der deutsche Export. Es ist Schluß mit Exportweltmeister Deutschland wenn durch Sparpolitik veramte Nationen die deutschen Exporte nicht mehr bezahlen können...
  7. #76

    Viele waren dabei, aber keiner wollte es gewesen sein

    Zitat von gruenelinie Beitrag anzeigen
    ... Klar, Mitleid wollen sie nicht, das
    ... gewähren sie sich selbst überreichlich.
    ... So lange die Abzockertour lief, haben alle mitgemacht,
    ... nur jetzt Verantwortung übernehmen will keiner.
    Ein Zitat aus England kann hilfreich für unsere Selbsterkenntnis sein:
    Am Ende eines Spiels kommen König, Dame und der Bauer
    alle in die gleiche Schachtel.

    - Waren wir selbst bereit dazu, für den Euro viel zu opfern?
    - Machten wir die Erfahrung, dass sich die z.B.die PIIGS Regierungen
    ... mehr um ihre Eigeninteressen kümmerten als
    ... um die gemeinsame Sache?
    - Bezogen wir und die anderen eine klare Position?
    - Gab es Spielregeln?

    Die Antwort ist 4 mal Ja, und trotzdem hat der Euro
    nicht funktioniert.
    Das Versagen der Politik macht betroffen:
    Stets zu wenig zu spät getan. Nicht nur die Griechen
    haben sich schuldig gemacht, wir auch genauso.
    "Ändert Eure Strategie!"
    müssen wir den EUro Mächtigen zurufen.
  8. #77

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    Sie hat einfach recht gehabt und den den angeblichen Stolz der Griechen gekränkt.
    Nur ist da gar kein Stolz oder Ehre die man kränken könnte nur dadurch, das die Wahrheit ausgesprochen wird.
    Hätte Griechenland Stolz oder Ehre würde es endlich die Pleite eingestehen, den Euro und die Eu verlassen, statt andeer anzubetteln um weiter auf deren Kosten zu leben.

    Und Mitleid gibt es nicht für diese selbstverschuldete Situation, schon gar nicht wenn man sich so aufführt.
    Der griechische Lebenststandard ist noch weit von dem afrikansicher Länder entfernt, da ist also noch jede Menge Einsparpotenzial vorhanden. Vom Staatswesen und der Wirtschaft ist man allerdings schon auf gleichem Level mit afrikanischen 3. Welt Staaten.

    Aber eigentlich ist dies alles nich Deutschlands Problem, überlasst dieses Land einfach sich selbst, sonst geht das ewig so weiter.
  9. #78

    Krass, krasser, Griechenland

    "Einem Kranken dem man die falsche Medizin gegeben hat...", so fühlt sich ein griechischer Politiker behandelt.
    Aha, die armen Griechen sind also durch andere geschädigt worden.
    Das Land beschäftigt seit Jahren andere Länder, die zudem Unsummen überweisen.
    Eigen Schuld, eigene Bemühungen - Fehlanzeige.
    Das Land richtet sich in der Opferrolle ein.
    Ausnahmsweise trifft es nicht Frau Merkel oder die Deutschen.

    Die gesamte griechische Politikoberschicht und ein Großteil der Wähler ist offenbar unfähig die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Die Äußerung von Frau Lagarde ist absolut zutreffend, die Not in anderen Ecken der Welt ist größer.
    In Europa darf sich zudem das arme Sloweniene an den Zahlungen für Griechenland beteiligen obwohl der Lebensstandard dort viel niedriger ist.
    Kümmert die Griechen null.

    Wo in den Worten von Lagarde "Mitleid" war erschließt sich mir auch nicht. Wie kommt der Typ auf Mitleid?
    Selbstmitleid gibt es allerdings im Überfluß...

    Also, raus aus dem Euro, die Realität erkennen, anstrengen, neu bewerben....
  10. #79

    an wen soll sie denken?

    Zitat von Obi-Wan-Kenobi Beitrag anzeigen
    Ansonsten soll sie an Europa denken und den Job machen für den sie sich fürstlich von den Steuern der Leute, die sie beleidigt bezahlen lässt.
    Haben Sie eigentlich schon gemerkt, dass Sie im falschen Stockwerk eingestiegen sind?

    Wieso soll Frau Lagarde als Chefin des IWF denn "an Europa denken"??
    Der IWF hat seinen Sitz ganz und gar nicht in Brüssel....


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