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Griechische Replik auf Lagarde: "Mitleid ist das Letzte, was wir brauchen"

DPADie harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835543,00.html
  1. #10

    Versagt haben sie alle

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    Griechenland ist doch kein Einzelfall, es hat doch eine Ursache und die liegt nun mal mit an all den Beteiligten.
    Man hat sich eine €urosystem mit aller Macht errichtet, ohne ernstzunehmende Spielregeln aufzustellen und diese auch umzusetzen.
    Griechenland hat sicherlich betrogen und vieles unterlaufen, aber es wurde nicht nur geduldet, sondern auch immer wieder mit neuen Geldüberweisungen ihnen erst ermöglicht, denn schließlich wollte man ja auch gute Geschäfte machen.
    Wenn heute die Frau Lagarde sich über die griechische Haltung aufregt, dann muss man ihr auch sagen, liebe Frau Lagarde, dass alles haben die EU Länder und auch der Währungsfonde jahrelang mitgemacht.
    Nur weil zur Zeit die Finazwelt da nicht mehr mitspielt, so zeigen sie sich entrüstet, denn sonst würde es auch ihnen gar nicht interssieren.
    Es ist ein Problerm im System des Kapitalismus und das zeigt das es an seinen Grenzen stösst und man keine Ideen hat wie man das alles überwinden könnte.
    Das Problem ist viel grösser als was sie in Griechenland sehen, sie wissen nun nicht mehr weiter, darum fangen sie an sich zu zanken.
    HR
  2. #11

    "Ich verstehe nicht, was das soll", sagte Giannis Michelakis, Sprecher der griechischen konservativen Partei Nea Dimokratia. "Es ist, als ob man den Kranken, dem man die falsche Medizin gegeben hat, zur Verantwortung zieht."

    wieder so ein bezeichnender satz der griechischen politik.
    der kranke um bei der analogie zu bleiben, raucht aber wie ein schlot, ist stark +übergewichtig und jammert das er keine kippen mehr bekommt, abnehmen will er auch nicht.
  3. #12

    Was fehlt

    Die Solidarität zwischen den europäischen Völkern ist schon lange nicht mehr ausreichend vorhanden. Nun wird auch noch die Höflichkeit gegenüber anderen Völkern vergessen. Es scheint, als ob die Politiker und Mächtigen alles daran setzten, um in Europa wieder ein Klima der gegenseitigen Feindlichkeit zu erzeugen. Wem nützt das?

    Und warum lassen sich die Völker gegeneinander aufwiegeln? Warum erkennen die meisten Menschen nicht, dass sie zu Spielsteinen des Kapitals geworden sind? Der Hunger der griechischen Bevölkerung nützt der deutschen Bevölkerung nicht, sondern nur einigen wenigen. Es wäre schön, wenn es eine Solidarität zwischen den Menschen geben würde, und gemeinsam versucht würde, sich aus den Fängen der Krake des Finanzssystems zu befreien. Da dies jedoch viele Privilegiert um ihre Privilegien bringen würde, ist es notwendig, den Hass zwischen den einfachen Menschen in Europa immer mehr anzufachen.
  4. #13

    optional

    Die Griechen sehen sich immer nur als Opfer, obwohl sie sich den ganzen Schlamassel ganz alleine selbst eingebrockt haben.

    Und obwohl sie selbst absolut nichts mehr auf die Reihe bekommen, und nur noch von der EURO-Sozialhilfe leben, meinen sie, es sich leisten zu können, diejenigen, die sie am Leben erhalten, zu beschimpfen, wenn da (endlich!) einmal Klartext geredet wird.

    Die Griechen müssen wohl erst mal so richtig "auftitschen", bevor sie kapieren, worum es geht.

    Und ich sage bewusst "die Griechen", weil die gerne gemachte Trennung: hier "das gute Volk" und da "die bösen Politiker" nicht greift!

    Schließlich hat sich "der Grieche" von "den Politikern" gerne das Blaue vom Himmel versprechen lassen, und die Vorteile mitgenommen..

    Und zur Zeit ist das anscheinend ganz besonders ausgeprägt, da sich "die Griechen" von linken und rechten Rattenfängern vorgaukeln lassen, dass man sie schon nicht hängen lassen wird, auch wenn sie sich einen Dreck um die bestehenden Vereinbarungen kümmern.

    Lasst dieses undankbare Pack endlich Pleite gehen, das ist so nicht mehr erträglich.
  5. #14

    Verständlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    Es ist verständlich, wenn Frau Lagarde im Namen des IWF die Griechen ermahnt, zunächst mal für sich selbst zu sorgen. Wieso sollen Staaten in Fonds zu Gunsten Griechenlands einzahlen, denen es noch schlechter geht, als Griechenland. Griechenland hängt seit dem Eintritt in die EU am Tropf derselben - das heißt zu 27% am deutschen Tropf. Wieviel Geld soll denn da unten noch verbraten werden?
    Auch während der ungeheuren Lasten der Wiedervereinigung wurde uns kein Cent Nachlass gewährt. Frau Lagarde ist Französin; sie kann das alles besser sagen als wir, denen man immer wieder die NAZI-Herrschaft unter die Nase reibt. Ich bin gespannt auf die Reaktion in Frankreich zu diesen Aussagen. Mal sehen, ob es Hollande gelingt, den mediterranen Umgang mit Schulden zu Lasten der Deutschen gegen Merkel umzusetzen. Wenn ja, wird die deutsche Mittelschicht weiter ausgelündert! Aber 2013 wird ja gewählt: da kann noch manches passieren! Im Gegensatz zur NRW-Wahl wird das ein Wahlkamf um die Portemonnais der Deutschen.
    Kauri
  6. #15

    Ja, die Wahrheit tut weh

    und Frau Lagarde hat einfach nur das gesagt, was viele denken moegen. Auch der nicht wohlhabende griechische Buerger hat seinen Anteil Schuld an der Misere, da man immer wieder diejenigen an die Macht gewaehlt hat, welche mit Wahlgeschenken gewunken haben, ohne sich zu fragen, wo denn das Geld dafuer herkommt.Liebe Griechen, wenn ihr nicht endlich den Hintern hoch bekommt, euch neu erfindet und bereit seid radikal umzudenken und endlich euren Saustall gruendlich aufraeumt, wird es euren Staat bald nicht mehr geben.
  7. #16

    Schwanz eingezogen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    "In Griechenland gibt es seit Samstag nur ein Thema: die Äußerungen von IWF-Chefin Christine Lagarde."

    Blanker Unsinn. Die Griechen haben wirklich andere Sorgen und außerdem ist Wahlkampf. Das war so ungefähr die dritte oder vierte Meldung in den Hauptnachrichten, mehr nicht. Dass das von den Politikern für den Wahlkampf genutzt wurde, ist ja wohl klar.

    Im übrigen hat die "streitbare Politikerin" über Facebook längst den Schwanz eingezogen und sich mehr oder weniger für ihre Entgleisung entsuchuldigt (leider nicht auch bei den Hauptopfern der Politik des IWF: den kleinen Kindern in Afrika, die sie so schäbig instrumentalisiert hat). Aber sowas steht natürlich nicht in SPON.
  8. #17

    Sind das wirklich

    die einzigen Kommentare von führenden Griechen? Oder bekommen wir nur einen Filter zu lesen?

    Fr. Lagarde macht mit ihrer pointierten Äußerungen unverblümt auf ein Urübel aufmerksam, der sanktionslosen Steuerhinterziehung. Es ist weiterhin schleierhaft wie die ganze Griechenlandhilfsaktion, oder Euroverbrennung, ohne die Beseitung dieses Urübels gestartet werden konnte zudem fehlen bis heute der EU-Politik seriöse griechische Gegenüber.
  9. #18

    Empörung ist doch normal!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    In unserer Zeit vergessen die jenigen, die von Zwangsabgaben, Transferleistungen etc. leben, teilweise besser leben, als jene denen dieses Geld abgepresst wird, dass sie nur durch die Toleranz der anderen so leben dürfen! Nun ja, der Krug geht solange zu boden, bis er zerbricht, ob Griechische Beamte, deutsche Beamte, harz IV oder andere gruppen, alle sind der Meinung, ihnen stehe etwas zu, falsch, wenn niemand mehr gewillt ist etwas zu geben ohne einen Gegenwet zu erhalten, dann steht diesen Gesellschaftlichen Gruppen nichts aber auch gar nichts zu! Wir sollten endlich eine Kultur des forderns und gebens als PC festlegen, und die Kultur des Gebens ohne gegenwert abschaffen, denn die, die das erarbeiten haben auch ein Recht auf Glück und Freizeit!
  10. #19

    Selbstmitleid

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die harschen Worte von Christine Lagarde sorgen noch immer für Empörung. Die IWF-Chefin hatte gesagt, dass sie mit Afrika mehr Mitleid habe als mit Griechenland - und die Hellenen ermahnt: "Zahlt endlich eure Steuern!" In Athen ziehen rechte wie linke Politiker über die streitbare Französin her.

    Lagarde-Vorstoß empört in Griechenland Politiker - SPIEGEL ONLINE
    Selbstmitleid ist offenbar ein griech.Brauch. Wurde nicht auch FOCUS vor Monaten deshalb verklagt ?

    Ich selbst habe solche Erfahrungen in griech. Teil Zyperns gemacht.
    Schuld haben immer die Anderen.

    Haben Sie das etwa in Portugal erfahren ? Dort wird hart gearbeitet und versucht, Probleme zu lösen. Aber Griechenland ? Ein Trauerspiel.








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