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Griechische Politiker im Streitgespräch: "Dann sind wir in einem Jahr raus aus dem Eu

dapdGriechenland steht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, dennoch wollen Linke den Sparkurs aufkündigen. Gibt es noch eine Alternative zum Euro-Austritt? Und was käme danach? SPIEGEL ONLINE bat den Führer der griechischen Liberalen zum Streitgespräch mit einer Syriza-Abgeordneten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...833222,00.html
  1. #80

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Wenn sie sich mal die Geschichte etwas genauer betrachtet hätten, dann wüssten auch sie das, denn Griechenland konnte sich das nur so leisten, weil Banken und damit auch andere Staaten es ihnen so ermöglicht hatten.
    Unteranderen haben gerade wir Deutsche ihnen Militärtechnik untergejubelt, wir haben sie animiert unsere Güter für teueres Geld abzunehmen, obwohl wir wussten, dass sie verarmt sind und dieses nicht bezahlen könnten, aber unsere Wirtschaft und die Banken sollten ja gute Geschäfte machen können.
    Und wenn es ein anders verändertes System gäbe, dann hätte wohl auch keiner zugelassen sie in den €uroraum mit hineinzunehmen, ja sie haben betrogen, aber das wussten doch alle.
    Nein es geht nicht nur darum das die Regierenden ihre Pflicht nicht nachgekommen sind, es wurde ihnen das alles ermöglicht weil andere glaubten gut daran zu verdienen und welcher Bürger würde das dann wohl ablehnen?
    Griechenland ist nur ein Pokerspiel das es mit vielen anderen Ländern auch gibt, wer folgt als nächster, Spanien, Portugal, Italien, Irland und wer hat noch keine hohe Schulden?
    Das alles ist in ihren ach so schönen Kapitalismus möglich.
    HR
    Ja, schon klar. Die Griechen wurden gezwungen, in Deutschland und anderen Laendern die Waren zu kaufen.
    Sie wurden auch dazu gezwungen, 15 Monatsgehaelter im Jahr zu zahlen. Auch zur Rente fuer unverheiratete Toechter und sonstigen seltsamen Ausgaben wurden sie gezwungen.
    Auch zum Unterhalt eines Beamtenapparates, der fuers puenktliche Erscheinen schon Zulagen erhielt, wenn der Herr ueberhaupt erschien, wurden sie gezwungen.

    Nur: wie wurden sie nur dazu gezwungen ????
  2. #81

    ....

    Zitat von götterbote2012 Beitrag anzeigen
    Aha, das ist also verständlich. Also wenn Sie es verständlich finden, dass man einer Oma, die sowieso von 300 Euro Rente leben muss, diese noch mal um 100 Euro kürzt, statt darauf zu bestehen, lieber mal das ein oder andere Kriegsspielzeug Made in Germany abzubestellen, dann müssen Sie mir mal erklären, was an der "Griechenlandhilfe" eigentlich "Griechenlandhilfe" ist....dann sollte man sie doch besser in "Deutsche Wirtschaftshilfe" umbenennen.
    Es ist ja nichtmal das. Im Moment kann man das
    Ganze vergleichen mit einem Wirt, der seinen
    Gästen Geld gibt, damit sie sein Bier trinken.
    Das das auf Dauer nicht gut geht, versteht
    schon ein Erstklässler schon.
  3. #82

    Vielen Dank! Ihr Kommentar gehoert freigegeben!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Dann sind wir in einem Jahr raus aus dem Euro"
    So spaet? Jeder Monat kostet den Steuerzahler in anderen Laendern echtes Geld!
    Schaut man nur mal auf den Kus des 'so erfolgreichen' Euros, bedenkt man, das der US-Dollar in den letzten 7 Jahren weit abgrerauscht ist, vergleicht man mit vor der 'Griechenlandkrise' und stellt fest: Der Euro ist grad mal ungefaehr soviel wert, wie ca. 1,95DM vor Bargeldeinfuehrung des Euros. Jetzt schaut man noch auf die Inflation, und siehe da: Griechenland(s-Rettung) hat den 'Erfolg' des Euros massiv gesenkt!
  4. #83

    Ich versteh' unsere Regierung nicht. Wie können die den Griechen Milliarden leihen während die offen darüber diskutieren ob die sie zurückzahlen wollen oder nicht.

    Diese Europa ist ein Alptraum. Je früher wir da draussen sind, desdo besser.
  5. #84

    Wahre Worte, die jeden, der noch mehr Geld in Griechenland versenken will, zu denken geben sollten

    Kritik an Merkel: "Wir werden einen unvorstellbar hohen Preis zahlen" - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE

    Richard Sulik, Chef der slowakischen Liberalen: "Mein Land hat die niedrigsten Gehälter in der Euro-Zone, wir haben zwischen den zwei größten Städten bis heute keine durchgehende Autobahn, unser Bildungssystem und das Gesundheitswesen sind unterfinanziert. Trotzdem müssen wir jetzt die Großzügigen spielen und Geld nach Griechenland überweisen, damit die Griechen ihre Rente, die dreimal höher ist als die der Slowaken, weiterzahlen können. Das ist einfach nur verrückt.
  6. #85

    Griechenland ist ein souveräner Staat

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Wenn sie sich mal die Geschichte etwas genauer betrachtet hätten, dann wüssten auch sie das, denn Griechenland konnte sich das nur so leisten, weil Banken und damit auch andere Staaten es ihnen so ermöglicht hatten.
    Unteranderen haben gerade wir Deutsche ihnen Militärtechnik untergejubelt, wir haben sie animiert unsere Güter für teueres Geld abzunehmen, obwohl wir wussten, dass sie verarmt sind und dieses nicht bezahlen könnten, aber unsere Wirtschaft und die Banken sollten ja gute Geschäfte machen können.
    Und wenn es ein anders verändertes System gäbe, dann hätte wohl auch keiner zugelassen sie in den €uroraum mit hineinzunehmen, ja sie haben betrogen, aber das wussten doch alle.
    Nein es geht nicht nur darum das die Regierenden ihre Pflicht nicht nachgekommen sind, es wurde ihnen das alles ermöglicht weil andere glaubten gut daran zu verdienen und welcher Bürger würde das dann wohl ablehnen?
    Griechenland ist nur ein Pokerspiel das es mit vielen anderen Ländern auch gibt, wer folgt als nächster, Spanien, Portugal, Italien, Irland und wer hat noch keine hohe Schulden?
    Das alles ist in ihren ach so schönen Kapitalismus möglich.
    HR
    Das stimmt ja alles was sie da auflisten. Nur, dies sind alles senkundäre Ursachen für die Krise. Es ist schlimm dass Banken den Griechen so leichtsinning Geld geborgt habe. Es ist schlimm dass Griechenland wieder besseres Wissen in den Euroraum aufgenommen wurde. Es ist schlimm das man den Griechen teures Militärmaterial verkauft hat.

    Aber wieder wird mit linker Verantwortungsverweigerung argumentiert. Letztenendes betrachtet sie den griechischen Staat als unmündig selbstverantwortlich entscheiden zu können ob sie sich Geld borgen sollen, den Euro einzuführen und Geld für's Militär zu verschwenden.

    Nein, Griechenland ist kein kleines Kind!

    Griechenland hat dies alles aus freien Stücken getan und niemand hat Griechenland dazu gezwungen.

    Griechenland ist als souveräner Staat selbst verantwortlich für was es tut, trotz aller Versuchungen und Verleitungen.
  7. #86

    Waffendeal

    Zitat von A&O Beitrag anzeigen
    Sagen Sie mal, wieviele Kriegsschiffe sehen Sie eigentlich in der Aegäis schwimmen? Da fabuliert sich aber wieder ein Linker sein Weltbild frei nach Pippi Langstrumpf zusammen, gell? Uhrsache der griechischen Katastrophe sind immer noch die Gehälter und Renten, welche über x Jahre jeden Bezug zur Realität verloren hatten.
    Na, aber so einfach kann man es sich auch nicht machen, so ganz unrecht hat der Forist nämlich nicht. Vielleicht haben Sie den grossen Waffendeal ja schon wieder vergessen:

    Waffenwahn trotz Fast-Pleite: Griechenland rüstet und rüstet und rüstet - SPIEGEL ONLINE

    Und vor ziemlich genau zwei Jahren war die finanziell prekäre Lage von GR durchaus schon präsent, wie man am obigen Artikel erkennen kann.
  8. #87

    Immer sind die anderen schuld

    Zitat von götterbote2012 Beitrag anzeigen
    Aha, das ist also verständlich. Also wenn Sie es verständlich finden, dass man einer Oma, die sowieso von 300 Euro Rente leben muss, diese noch mal um 100 Euro kürzt, statt darauf zu bestehen, lieber mal das ein oder andere Kriegsspielzeug Made in Germany abzubestellen, dann müssen Sie mir mal erklären, was an der "Griechenlandhilfe" eigentlich "Griechenlandhilfe" ist....dann sollte man sie doch besser in "Deutsche Wirtschaftshilfe" umbenennen.
    Ja, die sollen die U-Boote und vieles andere Kriegsspielzeit abbestellen. Letztenendes ist es aber der griechische Staat der die Renten kürzt weil Geld über Jahre verplempert wurde und nicht die deutsche Regierung. Und selbst wenn die jetztigen neuen Kredite am Ende nur den Gläubigern und Banken zu Gute kommen so ist es der griechische Staat der keine Renten mehr bezahlen kann und dies ist nicht die Aufgabe der Kreditgeber. Denn wenn Griechenland den Schuldendienst einstellt und daher keine Kredite mehr bekommt kann es erst recht keine Renten mehr bezahlen.
    Was sollen denn die Kreditgeber noch tun. Erst bekommen sie ihr Geld nicht mehr zurück, dann sollen sie auch noch neue Kredite geben die sie wahrscheinlich auch nicht mehr zurück bekommen und dann werden sie auch noch für gekürzte Renten verantwortlich gemacht.

    Die griechischen Renter haben jahrelang viel zu hohe Renten bekommen. Daher es es recht und billig wenn sie jetzt weniger bekommen.
  9. #88

    .

    Zitat von qoderrat Beitrag anzeigen
    ...
    Und vor ziemlich genau zwei Jahren war die finanziell prekäre Lage von GR durchaus schon präsent, wie man am obigen Artikel erkennen kann.
    Das mag ja sein, aber die paar hundert Millionen Euro sind wohl nicht an der derzeitigen Misere Schuld.
  10. #89

    Frauen und Kinder zuerst

    Zitat von Exilschorsch Beitrag anzeigen
    Ich versteh' unsere Regierung nicht. Wie können die den Griechen Milliarden leihen während die offen darüber diskutieren ob die sie zurückzahlen wollen oder nicht...

    Das ist höhere Logik der so genannten Eurorettung. Die Eurozone ist wie ein Schiff. Man rettet so weit bis der zu Rettende von der Titanic ins Rettungsboot springen kann - wie jetzt Griechenland. Der Rest hat die Ehre auf dem Schiff zu bleiben, mit klarem Kurs Richtung Eisberg.








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