dapdGriechenland steht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, dennoch wollen Linke den Sparkurs aufkündigen. Gibt es noch eine Alternative zum Euro-Austritt? Und was käme danach? SPIEGEL ONLINE bat den Führer der griechischen Liberalen zum Streitgespräch mit einer Syriza-Abgeordneten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...833222,00.html
natürlich hat die Frau nicht ganz Unrecht. Der kleine Mann hat natürlich von dem Geld nichts bekommen. Aber Fakt ist mann hatin Griechenland über seine Verhältnisse gelebt. Greichenland und einige andere Länder hätten niemals in den Euro gehört.
Der Realitätsverlust von Despoina Charalambidou ist dermaßen beängstigend, das toppt ja noch Oskar Lafontaine. Wenn gegen grundlegende ökonomische (=psychologische) Gesetze anargumentiert wird, wirds's immer amüsant.
Und dass der "Arbeiter" die Schulden nicht gemacht habe, ist wieder so ein rhetorischer Trick. Gemacht haben die Schulden natürlich Politiker (--> Staatsversagen) , aber sie haben sie gemacht, um die Wähler mit "Sozial"programmen, Verbeamtung, zusätzlichen Monatsgehältern usw. zu bedienen.
Durch die Wiederwahl der entsprechendne Parteien haben die "Arbeiter" (und natürlich auch die Vertreter der anderen Schichten) diesen Kurs langfristig erst ermöglicht. Der Arbeiter hätte auch sagen können: "Die unsoziale Politik der Schuldenmacherei, die auf Kosten der Allerschwächsten geht, nämlich der künftigen Generationen, trage ich nicht mit." Das hat er aber nicht. Jetzt ist die Frühstücksrechnung fällig.
Aber es zeigt halt, dass die Griechen immer noch nicht kapiert haben, wie die Dinge liegen. Mir tun Leute wie Manos leid, aber wenn Griechenland nicht erwachsen genug ist, um der Wirklichkeit ins Auge zu sehen, werden sie vermutlich erst flach auf die Wand aufprallen müssen, um aufzuwachen. Ich habe die Nase jedenfalls voll. Bitte raus aus dem Euro, und dann viel Vergnügen.
Es stimmt natürlich, dass alle Griechen von hohen Renten und starken Lohnsteigerungen profitiert haben und dass die Volksvertreter letztlich durch Wahlen und damit nach Volkes Willen legitimiert sind.
Aber: Auch hier in Deutschland werden immer wieder die gewählt, die die besten Versprechungen machen. Irgendwie weiß jeder, dass die Versprechungen unmöglich zu halten sind, bzw. nur dann, wenn man viele neue Schulden macht. Solange aber alles gut geht, kommt doch niemand auf die Idee, dass einem der Laden irgendwann so richtig um die Ohren fliegt.
Griechenland ist wie ein zu fettes Kind, dem man immer neue Süßigkeiten hingestellt hat. Dem Kind vorzuwerfen, dass es ja auch hätte wissen können, dass Süßigkieten dick machen, ist zynisch. Ebenso kann man den Griechen nur schlecht vorwerfen, dass sie die Möglichkeiten genutzt haben, die ihnen geboten wurden.
Wenn in Deutschland IG-Metall und die Arbeitgeber sich auf 7%-Lohnerhöhung einigten, wer würde dann von den Arbeitern erwarten, dass diese auf die Straße gehen und dagegen protestieren?
...und da zeichnet sich am Horizont endlich die schallende Ohrfeige ab für alle diejenigen die so unbedingt alles was seinerzeit nicht bei drei auf dem Baum war in EU und Euro zusammenbringen mussten. Die "kleinen" Griechen haben sehr wohl profitiert, denn Gehälter und Renten wurden in all den Jahren absolut unangemessen erhöht. Wer das bestreitet, lügt. Das Land hat so gut wie keine Exporte - nicht umsonst ist der größte an der Börse von Athen gelistete Betrieb die Coca - Cola Abfüllung.
Das die Granden in Brüssel dies geflissentlich übersahen, ist das eigentlich kriminelle Vorgehen. Nichts desto trotz: Griechenland raus aus dem Euro. Alles andere verlängert nur das Leiden der Zivilbevölkerung.
in einem Jahr ? Die Griechen gehörten schon vor mehr als nur einem Jahr raus aus der EU. Wer sich in die EU mit falschen Zahlen " reinschmuggelte " hat in dieser überhaupt nichts zu suchen.
Ein Beispiel von totaler Realitätsferne.
Die griechen sehen noch immer nicht ein, dass sie Fehler machen und gemacht haben. Und die Europäer werden es sich nicht länger bieten lassen. Irgendwann platzt den 500 Millionen Menschen der Kragen und sie holen sich von Griechenland jeden Cent zurück. Griechenland ist pleite und egoistisch. Es will scheinbar keine Hilfe. Gut dann soll man sie untergehen lassen. Keiner wird Ihnen einen Träne nachweinen. In den letzten 2 Jahren hat ein einziges Land die Nerven aller Europäer über das Mass strapaziert. Andere Länder die in der Krise sind machen nicht diese Probleme.
diese frau Charalambidou scheint die griechische ausgabe von der wagenknecht hier zu sein.
"Charalambidou: Und warum sollen wir uns bei Darlehen immer an dieselben Kreditgeber halten? Wir leben in einer globalisierten Welt und könnten uns von anderen Partnern zu besseren Konditionen Geld leihen. Wie wäre es zum Beispiel mit Russland und China?"
wer sowas naives und dummes erzählt, da kann man nur noch mit dem kopf schütteln
Sagen Sie mal, wieviele Kriegsschiffe sehen Sie eigentlich in der Aegäis schwimmen? Da fabuliert sich aber wieder ein Linker sein Weltbild frei nach Pippi Langstrumpf zusammen, gell? Uhrsache der griechischen Katastrophe sind immer noch die Gehälter und Renten, welche über x Jahre jeden Bezug zur Realität verloren hatten. Plus die korrupten, aber von Brüssel verhätschelten Politikerkasten.
Tja, so einfach wie sich die Linken ihren Traumkontinent vorstellen, klappt das denn wohl doch nicht.