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Griechische Beamte: Superstars*außer Dienst

Ein Job*beim Staat*war in Griechenland*wie ein*Sechser im Lotto -*bloß*nicht so selten. Vetternwirtschaft und*teure Wahlversprechen haben die Verwaltung aufgebläht,*jetzt steht eine Radikalkur bevor. Doch*der Absturz der*Beamten könnte alle anderen mit in den Abgrund reißen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787835,00.html
  1. #1

    Den letzten Satz sollte sich jeder merken

    "Ich sage Ihnen, wir sind nur die Versuchskaninchen. Schon bald ist der Rest Europas dran."
    Das einzige, das bleiben wird, ist das Vermögen in irgendwelcher Art, in der Hand von einigen Hunderten.
  2. #2

    Fünf mal mehr Beamte als der EU-Durchschnitt

    Nicht nur fünf mal so viele, vor allem die Gehälter sind top. 3500 netto für einen Bahnfahrer.

    Deshalb sind allein die Personalkosten der griechischen staatlichen Eisenbahn viermal mal so hoch wie die gesamten Einnahmen (z.B. durch Fahrkartenverkäufe).

    Das jährliche millardenschwere Defizit zahlt, wer das hier ließt.
  3. #3

    BIP Hessen

    Der Vergleich ist in meinen Augen immens wichtig. Griechenland betreibt Uboote, Flotte, Kampfflugzeuge. Ist einer der besten Abnehmer für Waffen made in Germany. 3 500 netto für einen Lokführer? Na das nenn ich stattlich. Was die höheren Beamten sich dann selbst bezahlt haben möchte ich garnicht wissen. Erinnert mich doch sehr an Frau "Ich kann Karriere und Kind gleichzeitig" Klar mit 16 000€ im Monat kann ich das auch gleichzeitig.

    Ich persönlich hätte rein garnichts gegen eine PLeite Griechenlands oder einen Schuldenschnitt. Dann würden die die soviel Geld haben damit pokern zu können mal ein wenig verlieren. Denn Otto-Normal-Steuerzahler hat keinerlei Interesse die Rendite der Reichen zu bezahlen. DAs macht er schon weit genug.
  4. #4

    Ein Job beim Staat

    war in Griechenland wie ein Sechser im Lotto - bloß nicht so selten.

    Sehr schöner Vergleich: Man investiert wenig (seine Arbeitsleistung) und bekommt sehr viel zurück (üppiges Gehalt, 14 Monatgehälter, Rente).
    Wenn halt relativ gesehen 2,5 mal so viele Beamte wie in Deutschland Sechser im Lotto haben wollen, ist die Lottokasse leer.
    Das funktioniert nur, wenn es entweder weniger Lottokönige gibt, oder der Gewinn pro Lottokönig geringer ausfällt.
  5. #5

    Ich sage Ihnen, wir sind nur die Versuchskaninchen. Schon bald ist der Rest Europas d

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Job*beim Staat*war in Griechenland*wie ein*Sechser im Lotto -*bloß*nicht so selten. Vetternwirtschaft und*teure Wahlversprechen haben die Verwaltung aufgebläht,*jetzt steht eine Radikalkur bevor. Doch*der Absturz der*Beamten könnte alle anderen mit in den Abgrund reißen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787835,00.html
    genau das habe ich auch gedacht.
    Griechenland ist ein Test wie weit man gehen kann.
    1953 haben in Ostdeutschland die Behörden gebrannt.
  6. #6

    Sorry

    aber bei einem Nettoeinkommen von 49.000 Euro (3500 x 14 Monatsgehälter) und das über viele Jahre als Lokführe, wird er wohl einiges auf dem Konto oder an Inmobilien haben.
    Blutverschmierte Bettlaken müssen in diesem Land auch waschen, und das für nicht viel mehr als 1000 Euro.
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
  7. #7

    Mitleid

    Ein Drittel der griechischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.

    Deren Mitleid mit den 900.000 Privilegierten, hält sich in Grenzen. Jahrelange Drangsalierung und abschätzige Betrachtung seitens dieser Kaste haben sie erdulden müssen.

    Der Bürger, der nur 5000 Euro im Jahr verdient (bei gleichen Lebenshaltungskosten wie in Deutschland), empfindet meist nur moralische Genugtuung und Gerechtigkeit.

    Vielleicht haben die unzähligen Proteste der Bevölkerung doch etwas bewirkt.
  8. #8

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Job*beim Staat*war in Griechenland*wie ein*Sechser im Lotto -*bloß*nicht so selten. Vetternwirtschaft und*teure Wahlversprechen haben die Verwaltung aufgebläht,*jetzt steht eine Radikalkur bevor. Doch*der Absturz der*Beamten könnte alle anderen mit in den Abgrund reißen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787835,00.html
    Ich kann mich nur wiederholen. Die Leute tun mir persönlich leid, aber wer soll diesen Luxus bezahlen? Von der Steuerfront hört man nicht allzu viel, oder? Und bei uns "bösen Nazis" wird doch schon seit Jahren gespart, leider erzählt das den einfachen Griechen niemand, hat wohl keiner Interesse dran.
  9. #9

    unbegreiflich

    Die heutige Entwicklung ist bedauerlich, aber bedauern kann ich die Griechen nicht. Schließlich waren es die eigenen Bürger, die jahrzehntelang die Kassen des eigenen Landes ausgeplündert haben. Gut gelebt hat man davon.
    .
    Das nunmehr die brutale Abrechnung kommt, ist eine Tatsache. Alle in Eropa sollten lernen, das Wahlgeschenke eigentlich gar keine sind und auch keine sein können!


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