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Griechische Beamte: Superstars*außer Dienst

Ein Job*beim Staat*war in Griechenland*wie ein*Sechser im Lotto -*bloß*nicht so selten. Vetternwirtschaft und*teure Wahlversprechen haben die Verwaltung aufgebläht,*jetzt steht eine Radikalkur bevor. Doch*der Absturz der*Beamten könnte alle anderen mit in den Abgrund reißen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787835,00.html
  1. #190

    Alles schon x-mal gehört

    Zitat von McWeb Beitrag anzeigen
    Im Artikel steht (ausreichend verständlich erklärt) dass Griechenland ca. 5 x mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst hat, als bspw. England. Wie kommen Sie darauf, dass Deutschland einen ähnlich aufgeblähten Beamtenstaat hat wie Griechenland??

    Auch ihre These, nach der Beamte - bei vergleichbaren Ausbildungszeiten und Arbeitszeiten bis 65 bzw. 67 Jahre - kürzer arbeiten, erschließt sich mir nicht.
    Beamte zahlen nicht in die Rentenkasse ein (Angestellte schon) da diese keine Renten erhalten sondern Pensionen. Diese Systematik ist schon in die Gehälter der Beamten ein- (bzw. abgerechnet). Wenn die öffentl. Arbeitgeber diese so eingesparten Gelder nicht in Pensionsfonds o. ä. einzahlen, ist dies nicht die Schuld der Beamten sondern das Problem zukünftiger Generationen.
    Ihr Beitrag klingt wie Beamtenbundspropaganda. Die verfängt aber nicht mehr.
  2. #191

    ...

    Dem griechischen Eisenbahner wird man wohl kaum was vorwerfen können. Hätte er denn sagen sollen: "Ach nein, das ist mir ein bißchen zuviel Gehalt, im Vergleich mit meinen europäischen Kollegen." ?

    Aber dass die abertausenden Brüsseler Beamten und Oberbeamten, nachdem sie genau wussten, dass mit Griechenland bei dessen EU-Beitritt mit den Finanzen so einiges nicht stimmte, all die ganzen Jahre lang nichts unternommen haben, um die Sache aufzuklären und festzustellen und öffentlich zu machen, dass GR enorm über seine Verhältnisse lebt, ist der wahre Skandal. Da wurde die ganze Zeit verdammt viel bewusst unter den Teppich gekehrt. Diese Verantwortlichen gehören auch vor den Kadi!

    Egal ob Athen oder Brüssel: die Beamtenschaft unterscheidet sich kaum.
  3. #192

    Das vielleicht nicht

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen

    Man könnte z.B. in den Städten die Stadtteilbürgermeister abschaffen, die sind eh nur Repräsentanten, die Arbeit machen die Kommunalbeamten.
    Aber die Bezirke können definitiv weg. Das kann auch im Landkreis oder der Gemeinde erledigt werden.
  4. #193

    Gibts doch schon

    Zitat von pimpelgerimpel Beitrag anzeigen
    Tja, wer über Jahre weit über seine Verhältnisse lebt hat halt irgendwann ein Problem. In Deutschland wäre ein derartiger Kahlschlag in der öffentlichen Verwaltung vielleicht auch mal ganz ratsam um sich gesund zu schrumpfen und den ganzen Beamtenapparat auf mehr Effizienz zu trimmen ...
    Das nennt sich Frühpensionierung und Sabbatjahr... :D
  5. #194

    War bei uns früher auch so

    Zitat von elmex67 Beitrag anzeigen
    - Jeder Krücken-Dorf-Kicker-Club hat mittlerweile einen Rasenplatz. Alles mit öffentlichen Fördergeldern. Ascheplätzen würden es da auch tun. Welcher brasilianische Ballzauberer hat schon auf einem komfortablen Rasenplatz sein Können eingeübt. Es geht auch ohne.
    - Die ungeheure Schwimmbäderdichte. Wo gibt es das in der Welt noch? Neben jedem Misthaufen steht ein Hallen- oder Freibad. Behizte Freibäder in Kühlen Sommern und wenn das Wetter gar zu durchwachsen ist, wird parallel auch noch das Hallenbad offengelassen. Steuerverschwendung en masse.
    Samstag wurden Tausende Kubikmeter Wasser zum Kochen gebracht für den Warmbadetag. Dafür mußte man dann 30 Pfennig mehr zahlen. Sonntag war das Schwimmbad dicht ( da gehört Vati mir ). Montag wars Wasser kalt. Heute ist die Stadt pleite.
    Ach so. Einen Rassenplatz mit inem kleinen Stadion hatten/haben wir auch. Da darf der örtliche Verein aber nicht spielen, weil die Liegenschaft dem Kreis gehört.
  6. #195

    O_o

    hat sich eigentlich schon jemand getraut, in Deutschland immigrierte Griechen zur Problematik ihrer Heimat zu befragen?
  7. #196

    .

    Zitat von beobachter1960 Beitrag anzeigen
    Ich kann mich nur wiederholen. Die Leute tun mir persönlich leid, aber wer soll diesen Luxus bezahlen? Von der Steuerfront hört man nicht allzu viel, oder? Und bei uns "bösen Nazis" wird doch schon seit Jahren gespart, leider erzählt das den einfachen Griechen niemand, hat wohl keiner Interesse dran.
    Wo bitte wird denn in D. in den öffentlichen Haushalten gespart?

    Die Steuereinnahmen von 1992 bis 2008 sind um 100% gestiegen, 60% nach Inflation.

    Wer versteht, welch riesiger Pensionstsunami auf uns zukommt, der weiss dass Deutschland genauso pleite ist wie Greichenland. Wir haben 265% GDP Nachhaltigkeitslücke (ungedeckte Pensionsforderungen + Staatschulden + gesetzlich verplante Zuzahlungen zu Sozialversicherungen) im Vergleich zu 45% in der Schweiz.
  8. #197

    ganz einfach

    Zitat von siar Beitrag anzeigen
    Oh, werden jetzt in Deutschland auch die Beschäftigten bei den Energieversorgern auch als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes abgesehen?

    Rechnen wird jetzt die Aufstocker auch zu den Staatsbediensteten? HartzIV ist schließlich auch eine Subvention, jedenfalls bei denen die Vollzeit arbeiten.
    Es ist doch ganz einfach: Wir haben in Deutschland 25 Millionen vollerwerbstätige Nettosteuerzahler, der Rest ist Nettoempfänger.
    Alles klar?
  9. #198

    das ist ja haarsträubend werter herr silberhaar ...

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Geld im Lande verdient werden? Sagen sie das mal der Bundeskanzlerin oder den Leuten in Brüssel. Sie haben irgendwie noch nicht verstanden das das Prinzip dieser EU heißt - Exportieren von Waren und Geld - damit das Geld die Waren bezahlt und es so nett aussieht als würde man "Gewinne" machen und könne davon Zinsen zahlen, und das auf Teufel komm raus!
    Raten sie mal wo dieser Illusionskreislauf anfängt? Bei "Privatisierungen" - Riester, Krankenkasse ..alles soll per Zinsen finanziert werden - nur keiner fragt danach -woher sollen die eigentlich kommen wenn es nur "Gewinner" geben würde?

    Es ist letztlich ein klassisches Schneeball=Maddoff System, die Zinsen werden immer wieder nur mit neuen Dummen bezahlt - diejenigen die sich verschulden und dabei glauben es gäbe unendlich viele die man noch zusätzlich verschulden könne!

    Das das letztlich einen selber erschlagen muss merkt man nicht - sieht ja so seriös aus wenn Bank oder Merkel oder Regierung draufsteht - ist aber eben auch nur "Wahlversprechen von Zeiten wo Milch und Honig fließen" .. sollte man eigentlich nicht glauben das dieser Unsinn von Predikt noch abgenommen wird!
    Ohne hier eine Diskussion um Wachstumstheorien zu beginnen - das ist ziemlich verquaster UNSINN den Sie da schreiben.
    Wirtschaftswachstum ist ein historisch und empirisch belegtes Faktum. Nur über die Art und Nachhaltigkeit läßt sich diskutieren.
    Woher die Zinsen kommen? Von all denen, die der Meinung sind, es ist hilft ihnen, ohne ausreichende Eigenmittel einen Kredit oder eine Ware/Dienstleistung zu bekommen. So einfach ist das. Die Entkopplung von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft durch die Deregulierungen der letzten 20 Jahre ist ein anderes Kapitel, das ist als gigantisches Problem augenfällig.
    Aber weder basiert die EU auf einem Schneeballsystem, noch sind Privatisierungen per se schlecht. Aber differenzierte und begründete Betrachtungen sind nicht so sehr Ihr Ding nehme ich mal an. Aber nichts für ungut.

    Und die griechischen Beamten, nun denn, die werden zum Opfer des "grischischen Systems", und das krankt sehr augenfällig an ganz anderen Dingen. Die lieben Griechen, die ich persönlich sehr schätze, müßten sich eben mal gemeinsam überlegen, was ihre Wettbewerbsnische unter den Volkswirtschaften dieser Welt ist, sich mal anschauen, wie es andere gemacht haben. Dann beantwortet sich vieles von selbst. Und nun kommen eben erstmla 7 magere Jahre - übrigens, Argentinien wächst auch wieder, ziemlich rasch sogar...
  10. #199

    .

    Zitat von KarlNapf Beitrag anzeigen
    Der deutsche Beamtenapparat ist auch nicht ohne und die Kosten hierfür auch so üppig das man es eigentlich auch nicht mehr bezahlen kann!
    Dazu muss man mal die Ansprüche an den öffentlichen Dienst formulieren. Wo soll der öffentliche Dienst ausgedünnt werden: Polizei, Militär, Finanzämter, Schulen, Kindergärten, Stadtbibliotheken ... Man kann an die Gehälter gehen: bis zu welchem Gehalt findet man noch qualifizierte Mitarbeiter. Nichts ist teurer als unqualifizierte Mitarbeiter.

    Und dann muss man schauen, wie sich dies finanzieren lässt. Wer Leistung will, muss dafür auch zahlen. Und in Deutschland ist mehr als genug Geld vorhanden.








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