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Griechische Auswanderer: Kellys Traum von Amsterdam
Sie sind so gut ausgebildet wie keine Generation vor ihnen - trotzdem sehen viele junge Griechen in der Krise nur noch eine Chance: auswandern. Manche gehen dabei den Weg, den schon ihre Eltern beschritten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...770995,00.html
- #40 29.06.2011 16:34 von
Stimmt nicht unbedingt
- #41 29.06.2011 16:37 von
Sie sprechen also Spanisch, Polnisch, Tschechisch, Slovakisch und wahrscheinlich auch noch Rumänisch und Bulgarisch? Ich bin beeindruckt. Ich könnte trotz meines Abiturs wahrscheinlich nicht einmal Polnisch, Tschechisch und Slovakisch auseinander halten.
Da Bulgarien und Rumänien keine Mitglieder des Schengen Raums sind, brauchen wir davor erstmal keine Angst zu haben.
Was ich nicht verstehe, warum man jahrelang polnische Spargel Helfer "geduldet" hat aber sich jetzt aufregt, wenn polnische Ingenieure oder sonst was kommen wollen. Ob mein Klempner, Arzt, Anwalt, Maurer oder Lebensmittelhändler Deutscher, Grieche, Russe oder Japaner ist, ist mir herzlich egal, solange er seine Arbeit richtig macht.
Wenn wir alle Stellen mit Deutschen besetzen könnten, bräuchten wir keine Nicht-Deutschen. Wir können das aber nicht (auch weil sich so mancher Deutscher für manche Jobs wie Putzfrau oder sonst was zu schade ist) weswegen wir froh sein sollten, wenn diese Stellen mit Polen und Co. besetzt werden und BIP erzeugen, anstatt leer zu bleiben. - #42 29.06.2011 16:41 von
Neue Form des Kolonialismus
Ob die USA da gerade als Vorbild dienen können?
Warum nicht gleich China mit den Hunderten von Millionen Wanderarbeiter als Vorbild?
Wenn die Gehälter in der EU überall vergleichbar wären, wäre die Motivation für die Arbeitsmobilität deutlich geringer.
Eine am Wohl der Menschen in der EU interessierte Politik würde eher die Mobilität der Arbeitgeber und Arbeitsplätze fördern um somit überall vergleichbare Lebensbedingungen herzustellen. Doch statt dessen werden die Arbeitnehmer wie Schachfiguren hin und hergeschoben. Wie soll Griechenland jemals wieder wieder wirtschaftlich auf die Beine kommen, wenn jetzt die besten Köpfe in die EU abwandern?
Man kann ein Land auch ausbeuten indem man die Menschen abwirbt, nicht indem man mittels korrupter Politiker billige Rohstoffe (wie in Afrika) entnimmt.
Die Geburtenrate ist auch vergleichsweise niedrig und die Anwerbung von ausländischen Fachkräften wird aus finanziellen Gründen nicht möglich. - #43 29.06.2011 16:42 von
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Überfluten ist hier der falsche Ausdruck, erinnert ja auch etwas an das "Boot ist voll" an das sich die Schweiz nicht gerne erinnert. Es ist einfach ein europäischer Arbeitsmarkt geworden und das ist ja auch gut so. Warum die Deutschen in der Schweiz nicht gerne gesehen sind, liegt wohl kaum an deren mangelden Integrationswillen. Aber das wurde hier schön öfters diskutiert.
- #44 29.06.2011 16:44 von
Fachkräftemangel in Deutschland
Aber nach Deutschland kommen die trotzdem nicht.
Zu geringe Löhne. Geringer als bislang in Griechenland, wo ein Busfahrer in Athen mehr verdiente, als hier ein Jung-Ingenieur. Mit weitaus besserer Alterssicherung. - #45 29.06.2011 16:55 von
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und ist es Ihnen auch egal, wenn ein Grieche, Russe,Japaner daherkommt und Ihre Arbeit für die Hälfte macht und Sie desbalb Regelsatzempfänger werden?
Es ist überall das selbe, jedem das seine und mir das Beste.
Die Japaner haben noch ein Nationalbewusstsein und Lassen nicht jeden Hans und Kunz herein, dann bleiben zur Not eben mal ein paar einfache Jobs unbesetzt, das dauert dann nicht lange und dann haben clevere Ingenieure dort die Arbeit wegrationalisiert, die brauchen keine Japanischkurse für Einwanderer zu zahlen, die Sprache würde sowieso keiner lernen können( Normalsterblicher) - #46 29.06.2011 16:57 von
- #47 29.06.2011 17:15 von
ein bisschen amerika reicht
wir müssen doch nicht alles so machen wie in den USA.
am ende der einigung europas sollte doch sowieso ein bundesstaat stehen.
gute politiker hätten die krise seit 2008 dazu nutzen können diesem ziel näher zu kommen-aber da kaum gute politker in europa zu finden sind gewinnt immer mehr der nationalosmus wieder an bedeutung in europa - #48 29.06.2011 17:16 von
Kenne es anders
Sicher nur ein Einzelfall, oder doch nicht:
Ein Kroate erzählte mir vor Kurzem von den gesetzieswidrigen Zuständen an seinem Arbeitsplatz (unbezahlte Überstunden, mehr als 10 Stunden). Als ich frage, ob es keinen Betriebsrat gäbe, meinte er: "Nein. Ein paar Türken wollten einen gründen. Die wurden alle entlassen. Keine Chance."
Das sagt doch alles. - #49 29.06.2011 17:16 von libertarian
Eben nicht
Nein, dadurch wird das eben nicht verstaendlich. Die "wuetenden" Prostestierenden sind doch Leute, die den Status Quo erhalten wollen - oder noch mehr Sozialismus wollen.Zitat von SPIEGEL ONLINE
Leute wie Kelly dagegen, scheinen verstanden zu haben, dass Geld nicht auf Baeumen waechst und dass man was leisten muss, um sich und eine Gesellschaft voran zu bringen.
Leute, die gehen oder gehen wollen, duerften dagegen eher resigniert haben und wissen, dass sich nichts aendern wird. Ich weiss, wovon ich spreche...
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