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Griechenlands Linken-Star Tsipras: Der Mann, vor dem Europa zittert

REUTERSAlexis Tsipras lehnt das Sparen ab - und hat gute Chancen, Griechenlands Premier zu werden. Vor der Wahl am Sonntag inszeniert sich der Linke als Anti-Politiker, als Vorkämpfer der Demokratie. Doch wenn er gewinnt, droht der Wirtschaft der endgültige Absturz und dem Land das Euro-Aus.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838538,00.html
  1. #100

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alexis Tsipras lehnt das Sparen ab - und hat gute Chancen, Griechenlands Premier zu werden. Vor der Wahl am Sonntag inszeniert sich der Linke als Anti-Politiker, als Vorkämpfer der Demokratie. Doch wenn er gewinnt, droht der Wirtschaft der endgültige Absturz und dem Land das Euro-Aus.

    Griechenland vor der Wahl: Radikaler Linker Tsipras hat gute Chancen - SPIEGEL ONLINE
    Dem Land kann nichts besseres passieren als das "EUR-Aus".
    Der prognostizierte Wirtschafts-Absturz dürfte eher der Propaganda gewidmet sein.

    GR mutiert ohne EUR zu einem Topp-Standort für einige Branchen, zuallererst Touristik.

    Somit ist Herrn Tsipras alles Gute für einen Wahlausgang in seinem Sinne zu wünschen!
  2. #101

    Macht Sinn!

    Mit dem Mann braucht man sich nicht zu beschäftigen, zu unbedeutend, eine propagandistische Eintagsfliege von Scharf-links:

    "Die griechische Linke stehe gegenwärtig an vorderster Stelle der Konfrontation. Jetzt gelte es, der Einschüchterung der griechischen Bevölkerung durch EU-Kommission, Merkel, Schäuble und Banken entgegenzutreten und Solidarität mit dem radikalen Wunsch der Bevölkerung Griechenlands nach Demokratie und der Forderung nach einem Leben in Würde für alle Menschen in ganz Europa zu entwickeln, " fordert der DKP-Mann. "


    Lest das Interview in der heutigen FAZ von Prof. Sinn zur Griechenland-Problematik, Mehr bedarf es nicht, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/gespraeche-zur-krise-hans-werner-sinn-renoviert-das-bad-und-werdet-muendige-buerger-11783018.html
  3. #102

    Radikal

    Wenn Herr Tsipras als radikal eingestuft wird so ist das ja nicht schlecht, wenn er seine Radikalität dazu benutzt von seinen steuerflüchtigen und keine Steuern zahlenden Landsleuten die ausstehenden Millionen/Milliarden einzutreiben. Inzwischen scheint ja auch schon klar, dass von der Troika mit Griechenland nachverhandelt werden soll, sicher auch ein Verdienst von Herrn Tsipras. Unverständlich scheint mir das alle etablierten europäischen Politiker auf einen Sieg der beiden (damaligen) "großen" Parteien hoffen. Genau diese beiden sind es aber doch die in den vergangenen Jahrzehnten eine Politik (oder auch keine) gemacht haben, die zu den heutigen Problemen geführt hat. Warten wir also ab wie Griechenland wählt, und wenn sie mehrheitlich für die radikale Linke stimmen, sollte man darin nichts anderes sehen als einen Hilferuf eines Volkes dem durch die bisherige europäische Politk seine Lebensgrundlagen entzogen wurden. Bitte auch so viel Demokrat sein, wenn die Linke stärkste Fraktion werden sollte, und sie das "griechische Sahnehäubchen" der 50 Sitze zusätzlich für die stärkste Partei erhält, denn bisher hatten unsere Demokraten daran nichts auszusetzen.
  4. #103

    Wählerkauf auf anderer Leute Kosten

    Irgendwann in der nahen Zukunft, nachdem Griechenland von Tsipras erhobenen Hauptes in den Staatsbankrott geführt wurde, das Land aus dem Euro rausgeschmissen wurde und die Trümmer der linken Regentschaft zusammengekehrt sind, muss sich eine neue Regierung daran machen, das Land zu sanieren. Dazu sollte der Leidensdruck heute schon hoch genug sein, aber die erhofften Hilfszahlungen aus Deutschland verschieben das Unvermeidbare noch um zwei, drei Jahre.
    Und wenn Griechenland dann von den Sozialisten endgültig heruntergewirtschaftet ist, werden sich die Historiker die Frage stellen, die sie immer stellen, wenn Staaten gescheitert sind: wie konnte es eigentlich so weit kommen?
    Wie konnte es eigentlich so weit kommen? Das fragen sich Historiker mit Blick auf den Nationalsozialismus in Deutschland schon seit über einem Jahrhundert. Der Berliner Götz Aly hat dazu die Erklärung beigesteuert, dass die Nazis sich den Rückhalt in der Bevölkerung vor allem dadurch erkauften, dass sie einen für viele auskömmlichen Sozialstaat errichteten – allerdings einen Sozialstaat auf Kosten anderer.
    Da scheinen sich die Extreme rechts und links nicht so zu unterscheiden. Denn was wir in Griechenland bei Herrn Tsipras jetzt erleben ist auch genau das: er verspricht dem Wahlvolk anstrengungslosen Wohlstand und hat schon jetzt im Auge, die Rechnung dafür an andere weiterzureichen. Damit sollte man ihn nicht durchkommen lassen.
  5. #104

    Lesen Sie mal Nietzsche...

    Zitat von Ippokratis Beitrag anzeigen
    Ich habe mir die Mühe gemacht und einige Ihrer Beiträge gelesen, um Sie und Ihre gallesprühenden Ausdrücke ein wenig besser zu verstehen. Dabei habe ich feststellen müssen, dass Sie Ihren Nickname sehr (un-?)bewusst gewählt haben!

    Bei all dem Gift, dass ich in Ihren zurückliegenden Beiträgen aufgefunden habe, sehe ich eher eine Appendizitis, die kurz vor ihrer Perforation steht ...

    Gute Besserung!
    "...über Andere(Foristen) zu reden, ist auch eine Form sich zu verbergen."

    Ich hab mir nämlich auch die Mühe gemacht Ihre Beiträge zu sichten und prompt den zuvor genannten roten Faden entdeckt

    Sie sind nicht der Erste den mein Nickname zum Nachdenken inspiriert - das freut mich!

    Bedenken Sie aber zukünftig auch die Ausgewogenheit, dies ist ein Forum zum Thema "Griechenlands Linken-Star Tsipras: Der Mann, vor dem Europa zittert" und dazu haben Sie mit Ihrem Beitrag nichts sonderlich Erhellendes beigetragen, um ganz genau zu sein: nichts.
  6. #105

    Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso diese geisteskranke marxistische Einstellung immer noch Beifall in der Gesellschaft, drunter auch wahrscheinlich Intellektuellen, findet, obwohl sie jeglicher Vernunft und wirtschaftlicher Logik widerspricht. Das kommunistische Utopia gibt es nun mal einfach nicht. Für manche ist diese Wahrheit wohl zu grausam.
  7. #106

    In Würde

    Zitat von gerd.lt Beitrag anzeigen
    Wenn Herr Tsipras als radikal eingestuft wird so ist das ja nicht schlecht, wenn er seine Radikalität dazu benutzt von seinen steuerflüchtigen und keine Steuern zahlenden Landsleuten die ausstehenden Millionen/Milliarden einzutreiben. Inzwischen scheint ja auch schon klar, dass von der Troika mit Griechenland nachverhandelt werden soll, sicher auch ein Verdienst von Herrn Tsipras. Unverständlich scheint mir das alle etablierten europäischen Politiker auf einen Sieg der beiden (damaligen) "großen" Parteien hoffen. Genau diese beiden sind es aber doch die in den vergangenen Jahrzehnten eine Politik (oder auch keine) gemacht haben, die zu den heutigen Problemen geführt hat. Warten wir also ab wie Griechenland wählt, und wenn sie mehrheitlich für die radikale Linke stimmen, sollte man darin nichts anderes sehen als einen Hilferuf eines Volkes dem durch die bisherige europäische Politk seine Lebensgrundlagen entzogen wurden. Bitte auch so viel Demokrat sein, wenn die Linke stärkste Fraktion werden sollte, und sie das "griechische Sahnehäubchen" der 50 Sitze zusätzlich für die stärkste Partei erhält, denn bisher hatten unsere Demokraten daran nichts auszusetzen.
    Tsipras ist ein Zechpreller, der sich "in Würde" aus den griechischen Schulden schleichen will und trotzdem dem griechischen Volk weiß macht, weiter von Europa subventioniert zu werden. Sorbas, selbst ein Schlitzohr, war redlich dagegen.

    Sein auf Wahlversammlungen gelegentlich wiedergegebene Satz lautet : Hast du bei der Bank 100.000 Schulden, hast du ein Problem, hast du bei der Bank 5 Mio. Schulden, hat die Bank ein Problem.
    Un so möchte er Europa erpressen und viele in Griechenland hoffen, dass er es kann.
  8. #107

    @ dexter

    Zitat von dexter_8 Beitrag anzeigen
    Da gebe ich Ihnen recht, das ehemalige "Sturmgeschütz der Demokratie" ist zu einer Regierungspostille verkommen. Manchmal könnte man meinen, unsere Kanzlerette persönlich würde diese Artikel verfassen. Erbärmlich.
    Das macht sie doch, die merkel, indirekt zumindest. Sie hat die Chef-Redakteure, der Printmedien, doch schon 2-mal antreten lassen und die Herrschaften in feinster DDR-propagandistischer Manier auf Linie gebracht.
    Wir befinden uns doch schon in einer DDR 2.0.
    Gestern haben sie mich bei der FAZ eiskalt zensiert; mein Beitrag enthielt weder Anzügliches oder Beleidigendes. Es wurden Links zu systemkritischen Beiträgen der Schweizer Groß-Zeitungen Neue Züricher Zeitung und Tagesanzeiger entfernt. Ein Satz, der die Frage nach Korruption in deutschen Medien aufwarf, wurde komplett entfernt.
  9. #108

    @davis_andins

    Zitat von davis_andins Beitrag anzeigen
    Das kommunistische Utopia gibt es nun mal einfach nicht. Für manche ist diese Wahrheit wohl zu grausam.
    Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Länder (wie z.B. die USA) überhaupt nicht im mindesten kommunistisch sind, und dennoch eine Rekordverschuldung mit katastrophalem Außenhandelsdefizit haben.

    Also ganz so einfach ist die Welt nicht. Wobei der Kommunismus meine kleinste Sorge ist. Wir rennen heute einer anderen Ideologie hinterher, und die ist nicht im mindesten Links.
  10. #109

    Im Endstadium

    Zitat von prophet46 Beitrag anzeigen
    Mit dem Mann braucht man sich nicht zu beschäftigen, zu unbedeutend, eine propagandistische Eintagsfliege von Scharf-links:

    "Die griechische Linke stehe gegenwärtig an vorderster Stelle der Konfrontation. Jetzt gelte es, der Einschüchterung der griechischen Bevölkerung durch EU-Kommission, Merkel, Schäuble und Banken entgegenzutreten und Solidarität mit dem radikalen Wunsch der Bevölkerung Griechenlands nach Demokratie und der Forderung nach einem Leben in Würde für alle Menschen in ganz Europa zu entwickeln, " fordert der DKP-Mann. "


    Lest das Interview in der heutigen FAZ von Prof. Sinn zur Griechenland-Problematik, Mehr bedarf es nicht, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Gespräche zur Krise: Hans-Werner Sinn: Renoviert das Bad, und werdet mündige Bürger! - Debatten - FAZ
    Was für ein schöner Gegensatz: der wie im Drogenwahn faselnde Linksradikale und die nüchtern brillante Analyse von Prof. Sinn. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass nach den Wahlen Tsipras an der Spitze Griechenlands die endgültige Abkehr von allen Sparauflagen vollzieht und damit auch dem letzten EURO-Fanatiker klar sein muss, dass die Geldströme an den ökonomischen Zombie Griechenland sofort gestoppt werden müssen.


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