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Griechenlands Baby-Dilemma: Kinder? Später! Vielleicht.

Unsicherheit und Angst überschatten die Nachwuchsplanung in Griechenland. Die Geburtenrate stagniert auf einem Tiefstand, die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nimmt dagegen dramatisch zu. Die Schuldenkrise verstärkt diesen Trend noch.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...774678,00.html
  1. #50

    Freibier

    Zitat von sunnypluto Beitrag anzeigen
    Man muss das System ändern.
    Die humane Wirschaftsordnung, Freigeld und Freiland, ist die Lösung.
    Damit holen wir uns den Himmel ( auch den Kinder-Himmel ) auf die Erde.
    Das ist ganz einfach!
    Geht doch! Das müssen wir jetzt nur noch ins Griechische und Italienische übersetzen und schon bevölkern wir Europa.

    Aber mal im ernst:
    Ich denke, das dürfte das Problem nicht lösen (und das nicht nur, weil die wenigsten von uns noch auf der eigenen oder fremden Scholle arbeiten), denn da wäre noch

    1. DAS INDIVIDUELLE EMPFINDEN, WAS SOZIALE ABSICHERUNG BEDEUTET
    In den 60er und 70er Jahren fühlte sich, wer eine 50qm-Mietwohnung und einen vollen Kühlschrank hatte, ausreichend sozial abgesichert, um Kinder zu bekommen. Die Ansprüche waren weit niedriger. Markenklamotten für Kinder galten als extrem kapriziös und es war absolut üblich, Spielzeug und Kleidung im Verwandten- und Bekanntenkreis weiterzugeben. Heute wäre damit schon Armut definiert und damit ein Grund, keine Kinder zu bekommen.

    2. DER WERT VON FAMILIE UND INDIVIDUALITÄT
    Der Wert, der einer Familie zugemessen wird, ist regional und zeitlich unterschiedlich. Europa stellt das Individuum über die Familie. Wer also hier Kinder bekommt, fragt sich eher: "Was spricht dafür?" Fällt die Antwort nicht optimal aus, was Kinderbetreuung und wirtschaftliche Vorteile anbetrifft, fällt seine Entscheidung eher negativ aus.

    Wer Familie als Wert an sich sieht, fragt sich eher: "Was spricht dagegen?" Und wird sich bei gleichem, vielleicht nicht optimalen, aber immerhin vorhandenen Betreuungsangebot und nun wirklich auch nicht expotentialen wirtschaftlichen Einbußen, eher für die Familie entscheiden.
  2. #51

    wie in allen westlichen ländern

    es ist doch kein dilemma, es ist reines logisches denken einer generation. Ökonomisch korrete entscheidungen. Ist in deutschland doch genauso, ich kann doch keine 10 kinder in die welt setzen, wenn ich trotz facharbeiter und vollzeit mit überstungen maximal 1 bis 2 kinder anständig durchbringen kann. Klar kann ich 10 kinder machen und von hz4 leben, dann haben wir in der nächsten generation 10 unausgebildetet, schlecht ernährte und sozial inkompetente familien mehr, RTL2 freut sich und das erbe unserer vorfahren geht den bach runter....
    1-2 kinder sind aber doch gut! wir stehn uns auf diesem planeten bald gegenseitig auf den füßen! Doch anstatt sich über sinkende bevölkerung zu freuen(china muss! diese erzwingen!), holen wir ausländische überbevölkerungen ins land, damit diese für die nötige expansion sorgen (Das wird sogar regelmässig öffentlich von entscheidungsträgern ungestraft geforder*lach/wein*). Das verschlimmert die lage in deren heimatländern ernorm (weil alle guten weg gehen, das land hat weniger um in zukunft zu investieren) und schafft hier fremdenfeindlichkeiten. Ohne diese wahnsinns strategie, würden auf jeden einwohner immer mehr resourcen kommen, die löhne müssten steigen und die kinder immer besser ausgebildet sein. Doch wir schaffen es tatsächlich, aus den besten vorraussetzungen das schlechteste ergebnis zu machen.
  3. #52

    Zu welchen Zeiten Kinder bekommen

    Mal kurz nachgedacht:
    Zu welchen Zeiten hätte man denn Kinder bekommen sollen? Gleich nach dem 2ten Weltkrieg oder 1ten?
    Im Mittelalter, als die Pest in regelmäßigen abständen die europäische Bevölkerung nieder raffte?

    Gründe für das nicht Kinderbekommen sind in der Regel eine gute Ausbildung und ein mehr als erträgliches Einkommen. Es gilt doch das zu sichern... und mal ehrlich, an die zukünfitigen Kinder und deren Lebensbedingungen wird doch da erst an 4ter oder 5ter stelle gedacht...

    Gruß,
    Vater einer Tochter
  4. #53

    Freigeld heißt arbeiten , von Zinsen leben ist nicht mehr

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    Geht doch! Das müssen wir jetzt nur noch ins Griechische und Italienische übersetzen und schon bevölkern wir Europa.

    Aber mal im ernst:
    Ich denke, das dürfte das Problem nicht lösen (und das nicht nur, weil die wenigsten von uns noch auf der eigenen oder fremden Scholle arbeiten), denn da wäre noch

    1. DAS INDIVIDUELLE EMPFINDEN, WAS SOZIALE ABSICHERUNG BEDEUTET
    In den 60er und 70er Jahren fühlte sich, wer eine 50qm-Mietwohnung und einen vollen Kühlschrank hatte, ausreichend sozial abgesichert, um Kinder zu bekommen. Die Ansprüche waren weit niedriger. Markenklamotten für Kinder galten als extrem kapriziös und es war absolut üblich, Spielzeug und Kleidung im Verwandten- und Bekanntenkreis weiterzugeben. Heute wäre damit schon Armut definiert und damit ein Grund, keine Kinder zu bekommen.

    2. DER WERT VON FAMILIE UND INDIVIDUALITÄT
    Der Wert, der einer Familie zugemessen wird, ist regional und zeitlich unterschiedlich. Europa stellt das Individuum über die Familie. Wer also hier Kinder bekommt, fragt sich eher: "Was spricht dafür?" Fällt die Antwort nicht optimal aus, was Kinderbetreuung und wirtschaftliche Vorteile anbetrifft, fällt seine Entscheidung eher negativ aus.

    Wer Familie als Wert an sich sieht, fragt sich eher: "Was spricht dagegen?" Und wird sich bei gleichem, vielleicht nicht optimalen, aber immerhin vorhandenen Betreuungsangebot und nun wirklich auch nicht expotentialen wirtschaftlichen Einbußen, eher für die Familie entscheiden.
    Sie vergessen, dass unser Geldsystem besonders auch Kultur und Zivilisation zugrunde richtet.
    Beispiel: die "Hartzer" und die "Griechen" treiben uns in den Ruin, heißt es allenthalben, außerdem die "Beamten", die "Russen", die "Ossis", die "Kommunisten", die "Manager",
    die "RENTNER", "Kranken", die "Moslems".... und dies ist erst der Anfang.
    Was ist wenn die staatlichen Angestellten von Obama demnächst in Zwangsurlaub geschickt werde, auch die, die dringend auf ihr Gehalt angewiesen sind. Das ist alles sehr förderlich für Kultur und Werte, welche für eine Familie in einer Zivilisation dazugehören müssen ?
    Bei uns werden gerade Kultur und Zivilisation, die Möglichkeit Zukunft innovativ zu gestalten, ZERSTÖRT.
  5. #54

    Und

    Zitat von Der_Franke Beitrag anzeigen
    Aus genau diesem Grund steigt auch die Anzahl derer, die auf Kosten Anderer leben. Ich habe dazu eine exakte Meinung: Jeder kann sich soviel Kinder anschaffen, wie er selbst bezahlen kann. Die Gesellschaft ist nicht dazu da, individuelle Reproduktionswünsche zu erfüllen.
    jeder sollte dann auch konsequent nur so viel Rente bekommen wie seine Kinder einzahlen.
  6. #55

    Seltsame Nachricht

    Mich würde mal interessieren, wo der Spiegel seine Daten herbekommt. Laut Weltbank ist die Geburtenrate in Griechenland höher als in Deutschland und mit dem Finger auf andere zu zeigen während man selbst schlechter dasteht - das ist nicht schön.
  7. #56

    .

    Zitat von alter.fuchs Beitrag anzeigen
    Ich versteh dieses "finanzielle Sicherheit" nicht. Was ist das?

    Ich gebe meinen Kindern lieber ein sicheres soziales Gefüge als ein sicheres finanzielles, da hat es weit mehr von. Dann geht es halt halt nicht zum Babyschwimmen, Kinderyoga, Kleinkindturnen sondern ganz normal auf den Spielplatz. Und ich kann noch was lesen dabei und hab selber Spaß, denn im Sand buddeln macht mir tatsächlich Spaß.
    Wer schlau ist, hat außerdem noch das ganze (qualitativ hochwertige Holz-) Spielzeug seiner Kindheit aufbewahrt, ist erstens viel toller als der heutige Plastikmisst und: man zahlt nichts mehr dafür.

    Kinder kriegen ist meiner Meinung nach keine finanzielle Sache und kein "Ich muss einen Stammhalter haben"-Ding, sondern eine Willenssache.

    Ich bin 26 und das zweite Kind ist gerade unterwegs, nur noch zur Info...
    Wer solch ein Gefüge in der Hinterhand hat (Familie, kindergerechtes Umfeld), hat einen entscheidenden Vorteil.
    Den haben viele nicht.
  8. #57

    da ...

    ...fällt einem nichts mehr dazu ein - ihr Beitrag ist an Gehässigkeit und billiger Selbstgerechtigkeit kaum noch zu toppen.

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ..., weil Kinderkriegen ja so eine wahnsinnsleistung ist, vor allen wenn die Gesellschaft dafür zahlen muss.
    "Kinderkriegen" ist IMMER eine Leistung - vor allem der Frauen. Egal, wieviel der Staat unterstützt.

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ...Das beste, das diese Frauen "unglaublich Stolz" sind, das sie ihr! Kind ohne Männliche Hilfe gross bekommen haben, zwar nur ausschließlich durch "Vater" Staat möglich, aber das ist egal.
    Selbstverständlich darf JEDER Alleinerziehende stolz sein, Kinder groß zu ziehen - schließlich hat diese Bevölkerungsgruppe quasi Null Chance auf geregelte Arbeit - angesichts der fehlenden Kita-Plätze etc.

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ...Und dann wird natürlich noch rumgeweint, das sie ja nie die Chance hatten eine vernünftige Ausbildung zu machen, weil sie ja das Kind erziehen mussten, klar, sie wurden ja gezwungen sich mit 16, 17, 18 Dick machen zu lassen,...
    No comment.

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ..natürlich durch den coolsten Typen aus der Gruppe, der ist zwar nicht in der Lage das Kind zu finanzieren, egal, dafür ist ja die Gesellschaft da....
    Dito. Wo ist ihr Sachbezug zur niedrigen Geburtenrate ?

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ...Wers nicht glaubt, einfach mal in die Stadt gehen, da laufen genug Beispiele rum, sind aufgrund ihrer gesunden Ernährung nicht zu übersehen, weder die Mutter noch das/die Kind/er :-) ...
    Das glaube ich Ihnen - das liegt aber auch daran, daß gesunde Ernährung für die Unterschicht oft zu teuer ist - fast food geht immer (siehe Schul"speisung"). Wer außerdem keinen Job hat und vor dem TV herumsitzt (sitzen muß) nimmt natürlich zu...
    Und wo sind Ihre Lösungsvorschläge ??

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ...Jaja, ich weiß, die Gesellschaft muss ja für diese Kinder Bezahlen, weil die ja mal Rente für uns Bezahlen sollen, grunz, is klar, wer glaubt das denn.
    Meinen sie allen Ernstes, sie bekommen ihre Rente OHNE Kinder oder Nachkommen ? grunz ;)
    Sie müssen halt sehr wohl etwas in die Entwicklung dieser Kinder investieren - auch wenn es nicht ihre Eigenen sind (haben sie welche ?) ?
  9. #58

    Das

    Zitat von sunnypluto Beitrag anzeigen
    Genau, den Rest, den menschlichen Rest, schicken Sie dann nach Somalia, ohne Rückflug...
    war eine ironische Anmerkung auf das unsolidare Rosinenpicken des Franken.
  10. #59

    Ah die heutige Jungend! ;)

    Die Nachkriegsgeneration hat gezeugt und hat es geschafft. Und uns geht es sicher um einiges besser. Auch in Griechenland.

    Nur haben die Menschen inzwischen vergessen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt. Materielle Sicherheit, dass ich nicht lache! Meine Eltern haben gut verdient, doch gelebt haben wir auf einem MATERIELLEN Niveau, dass auch ein Hartz IV-Empfänger hätte so bieten können. Sie waren halt sehr sparsame. Aber nicht mit Umarmungen, mit Fürsorge, mit geistigen und spirituellen Investitionen. Ich bin gewachsen, hab studiert, alles picobello. Nur in meiner Umgebung stelle ich bei den Menschen genau die Einstellung des Artikels fest: "ach, das Leben ist so schwer", "ach, wie kann man Kinder in so eine Welt hineinsetzen". Währenddessen vermehrt sich die Unterschicht hemmungslos! Wie heißt es so schön "dumm f...t gut". Und die "Intelligenz" degeneriert munter vor sich hin...








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