Griechenlandkrise: Zwischen Inflation und Euro-Crash

Mega-Defizite wie in Griechenland bringen den Euro-Kurs unter Druck, doch das Krisenmanagement der Politik schwankt zwischen Aktionismus und Hilflosigkeit. Was Europa jetzt braucht ist eine gewollte Inflation, fordert HWWI-Ökonom Thomas Straubhaar.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...673807,00.html
  1. #1

    EU um jeden Preis

    Jawoll!
    Lasst uns die Enteignung der Massen noch schneller vorantreiben. Die heilige EU darf nicht gefährdet werden. Sie darf noch nicht einmal hinterfragt werden. Schließlich wäre es ohne die EU sowieso noch viel teurer.
  2. #2

    Was ist von jemandem zu halten...

    Was ist von jemandem zu halten der koplexe ökonomische Probleme auf dusselige Klimbim-Vergleiche reduziert, wie etwa:
    Was ist von jemandem zu halten, der dem Ertrinkenden sagt: "Lerne erst schwimmen, bevor ich dich rette"? Nichts!
    Der Autor sagt es selbst: nichts.
  3. #3

    Hoehere Inflation?

    Der Autor schlaegt allen Ernstes vor, ueber eine Geldentwertung - verbunden mit einer schleichenden Entwertung von Sparguthaben, hoehere Steuern fuer alle via Progression und niedrigeren Aussenwert des Euros und damit importierte Inflation einem Land zu helfen, dass seit es Daten an die EU liefern muss immer nur gelogen und betrogen hat. Dass soll ausgegelichen werden durch einen Vermoegensverlust in Deutschland, wo kein Geld da ist um den eigenen Buergern mit genung Bildung etc zu versorgen, um einer betruegerischen Nation zu helfen, die ihre Buerger mit 55 und frueher in Rente schickt, waehrend hier die Grenze auf 67 angehoben wird.

    Ich habe immer mehr den Eindruck, dass unsere politische Klasse masochistisch veranlagt ist fuer das Volk - nicht fuer sich - anders kann ich ir solche Vorschlaege nicht erklaeren.
  4. #4

    Keine Freiheit für die Möwenpick-Mafia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mega-Defizite wie in Griechenland bringen den Euro-Kurs unter Druck, doch das Krisenmanagement der Politik schwankt zwischen Aktionismus und Hilflosigkeit. Was Europa jetzt braucht ist eine gewollte Inflation, fordert HWWI-Ökonom Thomas Straubhaar.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...673807,00.html
    So, da ist es heraus: Die Inflation als Lösung der Probleme. Straubhaar, schon immer gut für die Einflüsterungen seiner Geldgeber und in seiner wissenschaftlichen Reputation in der ökonomischen Community bestenfalls als Schweizer bekannt, wird vorgeschickt. Geldgeber des zur Interessenvertretung heruntergewirtschaften, einst so verdienstvollen HWWA sind jene, die an der Inflation verdienen werden. Wäre ich nur zur Bundeswehr gegangen..
  5. #5

    Inflation und Demokratie

    Herr Straubhaar schreibt:
    "Wie eine indirekte Steuer - beispielsweise die Mehrwertsteuer - verringert die Inflation die reale Kaufkraft der Massen. Allerdings mit einem gewaltigen Unterschied: Es braucht dafür keine parlamentarische Zustimmung."

    Wie schön, dass es doch immer noch Mittel und Wege gibt, diese lästigen demokratischen Mechanismen zu umgehen, nicht wahr? Warum auch das Volk mit komplizierten Problemen zu belästigen; das hat ja sowieso keine Ahnung. Und wenn es die Fehler Anderer durch Kaufkraftentwertung bezahlen muss, merkt es vielleicht gar nicht mal, wer für den Diebstahl an seinem Lohn und Vermögen verantwortlich ist...
  6. #6

    +

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...... Was Europa jetzt braucht ist eine gewollte Inflation, fordert HWWI-Ökonom Thomas Straubhaar.
    Noch so ein "Weiser" und "Fachmann"?
    Naja, im Elfenbeinturm läßt sich vortrefflich fordern und fabulieren. Solange man nicht sein Heizöl oder seine Miete selbst zahlen muß.
    Treffen würde es wieder die Kleinen, welche am Monatsende eh schon null zu null dastehen.
  7. #7

    Camembert

    Keine 10 Jahre hats gedauert und der € erweist sich als die befürchtete Camembertwährung.
    Warum?
    Weil man aus POLITISCHEN - nicht ökonomischen!- Gründen Länder dabei haben wollte, die absolut nichts in der € Zone zu suchen haben!

    Ich finde es skandalös, wenn wir jetzt die Schlampereien und unfinanzierbaren Wohltaten anderer ausbaden sollen!
  8. #8

    Wer hat's erfunden ? - ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mega-Defizite wie in Griechenland bringen den Euro-Kurs unter Druck, doch das Krisenmanagement der Politik schwankt zwischen Aktionismus und Hilflosigkeit. Was Europa jetzt braucht ist eine gewollte Inflation, fordert HWWI-Ökonom Thomas Straubhaar.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...673807,00.html
    Lieber Herr Straubhaar. Ich dürfte vor 20 Jahren am eigenen Leib erfahren, was eine gewollte Inflation ist. Und zwar im Land, dass EU täuschend ähnlich war - USSR! Danke, NEIN!

    P.S. Terrorangst, Arbeitslosigkeitangst, Grippenangst, Klimaangst, jetzt Inflationangst. Es wird immer lüstiger.
  9. #9

    Spielende Kinder

    Diese ganze EU-Sache erinnert mich an einen Haufen spielender Kinder, die eine Idee haben, etwas Großartiges zu bauen, aber keine Ahnung, wie es genau erreicht werden kann. Sowas haben wir damals auch getan. Wochenlang haben wir ein gigantisches Loch ausgehoben, etwa 4 m x 4 m und mehr als 1,5 m tief. Als wir fertig waren, merkten wir, daß wir keine Idee hatten, wie wir eine stabile, begehbare "Deckenkonstruktion" realisieren konnten. Wir haben das Projekt abgeblasen. Das Loch sieht man heute - mehr als 20 Jahre später - noch...
    Eine Erinnerung an die DDR Ende der achtziger Jahre mag genügen, um das Elend eines insolventen Staates zu veranschaulichen.
    Ein unsinniger Satz, wenn man die Verschuldung der einzelnen westlichen Industriestaaten berücksichtigt. Deutschland ist insolvent. Die USA sind es auch. Der Club der Insolventen macht so lange weiter, bis es wirklich nicht mehr geht.