Forum: Blogs
Griechenland-Wahl: Drohgebärden und Lockangebote in letzter Minute
dapdDie Griechen bekommen vor der Wahl am Sonntag noch einmal gute Ratschläge von allen Seiten - und unverhohlene Drohungen. Europa drängt zur Fortsetzung der vereinbarten Reformen. Aber es werden auch Stimmen laut, die Verständnis äußern für die Not mit den drastischen Sparprogrammen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...839119,00.html
- #1 15.06.2012 17:51 von
Daumen drücken für Tsipras
Die beiden Politiker Samaras und Venizelos, auf deren Gewinn man in Deutschland nun hofft, haben doch vor der letzten Hilfszahlung an ihr Land noch persönlich unterschrieben, sich an die Reform- und Sparvereinbarungen zu halten. Nun zählen sie schon auf, woran sie sich nicht mehr halten und neu verhandeln wollen. Wie lange will sich Europa von diesen Betrügern eigentlich noch an der Nase herumführen und ausplündern lassen? Unter diesen Bedingungen kann man als deutscher Steuerzahler ja nur hoffen, dass der radikale Kandidat der Syriza-Partei die Wahl gewinnt und damit Griechenland endlich aus dem Euroraum fliegt. Das wäre immer noch billiger, als weiterhin auf Jahrzehnte Milliarden in das nicht stopfbare Fass ohne Boden zu werfen.
Aber wie ich die deutschen Politiker kenne, werden sie sogar einem Tsipras nachgeben und weiterhin gutgläubig Milliarden zahlen, selbst bei quasi Totalverweigerung der Griechen. Allen voran Gabriel und Genossen. - #2 15.06.2012 18:05 von
Eine Währung steht nicht über demokratischen Wahlen
trotz aller Fehler Athens mit der Schrottwährung und der Überschuldung. Es steht niemand zu, in den Wahlgang mit Drohungen zu versuchen, extern Einfluss zu nehmen. Die Hosenschi..... der Euromutanten ist so gross, dass sie vergessen, dass alles demokratische Länder sein sollen und sie glauben, sie stünden der UDSSR vor.
- #3 15.06.2012 18:26 von
Warum macht man sich nur so ein Kopf um diesen Fliegenschiss????
Weg damit, und gut ist.
Dieser Verbrecher haben keinerlei Mitleid verdient.
Sie haben mehrere "zweite Chancen" bekommen, und alle ignoriert.
Lasst sie endlich Pleite gehen...
Und keine Erpresungen mehr.
Mittlerweile habei ch doch einen gepflegten Hass auf all diese PIGS-Staaten (deutsch: Schweinestaaten) entwickelt. - #4 15.06.2012 19:20 von
wann kommt die Emser Depesche?
Das Ergebnis des Bildungsproduktes unserer Qualitätsmedien lässt sich sehen.
Aber Fr. Merkel weis es besser und wird den Schuldentilgungs-Fond auflegen, darf nur nicht EURO-Bond heissen und die Banken-Union wird auch kommen. Der Fiskalpakt kommt, haben die Griechen sowieso schon, sie kriegen schon seit längerem kein Geld und müssen von dem leben was sie haben oder nicht haben. Das Geld was nach Griechenland transferiert wird ist für die Banken, das wird dann umgehend zurücktransferiert hauptsächlich an deutsche Banken. Da das alles so nicht in den Qualitätsmedien steht, aber hart Arbeiten müssen, während die Mes an ihrem Strand liegen und sich sonnen. So passt das natürlich alles zusammen und wir dürfen unseren Hass pflegen.
Nach Diesem gehe ich lieber ein Bier trinken als mich in meinem Hass zu suhlen. - #5 15.06.2012 20:25 von
Wie würdelos
und durchsichtig ist doch das Getrommel der Euroherrscher. Plötzlich wissen alle genau, was das Beste für Griechenland wäre. Dabei empfehlen sie genau die Parteien zu wählen, die das Land zielsicher in den Abgrund geführt haben. (Sind bei uns auch die Gleichen!)
Erinnert sich noch wer an das entsetzte Aufheulen, als eine Volksabstimmung für die Griechen vorgeschlagen wurde? - #6 15.06.2012 20:42 von
Moment mal Frau Bundeskanzlerin...
Ich glaube, da hat einer nicht genau aufgepasst… Wer hat das Land in den Ruin getrieben? Wer hat der EU gefälschte Bilanzen vorgelegt, um Teil des Teuro zu werden? Wer hat in GR die Korruption etabliert und dafür gesorgt, dass Wohlstand für Alle auf Kosten der EU-Steuerzahler geschaffen wird? Waren das nicht "IHRE GUTEN"?
Und nun möchte man also genau diese Parteien in Griechenland wieder an der Macht haben, damit diese noch härtere Sparmassnahmen durchdrücken, das Volk weiter belügen, das Land noch tiefer in die Sch___se reiten? ... und nach der Pfeife von EZB, IWF und Troika tanzen?
Das ist bestimmt nicht der falscheste Weg, denn lieber arm und frei, als arm und in den kommenden 2 Jahrzehnten -nicht nur wirtschaftspolitisch- versklavt.
Die Chancen, dass GR den Euro behalten wird gehen eh gegen null und nun, da schon gegen Spanien gewettet wird, ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis das "Projekt Teuro" komplett scheitert.
Nur, wer natürlich wiedergewählt werden möchte, muss mit allen Mitteln "Friede, Freude, Eierkuchen"-Stimmung und optimismus verbreiten - unglaublich, wer das noch glaubt, der wird eines Tages noch böse Erwachen... - #7 15.06.2012 20:48 von
- #8 15.06.2012 20:59 von
Es ist schwierig, wenn man nur die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub hat!
Die modernen Gesellschaften verwanden sich immer mehr in Zweiklassengesellschaften, in denen ein Geldadel sich in Schutzzonen vor politischer „Willkür“ eingerichtet hat, während die Politik als Reaktion darauf die unter ihrer Kontrolle verbliebenen breiten Massen entsprechend härter bewirtschaftet, um die Gesellschaftsproblemen zu lösen oder kaschieren, die sie für den Geldadel angerichtet hat.
Warum sollte z. B. eine Mehrheit von Griechen ihre Minderheit von Geld unter der Verfügungsgewalt der politischen Klasse lassen, während die Minderheit, die über die Mehrheit des Geldes verfügt, dieses mit Tolerierung bis Unterstützung der politischen Klasse längst in Sicherheit gebracht hat?
Oder warum sollte diese Mehrheit Politiker in die Regierung wählen, die nachweislich ihre Bestimmung darin sehen, die Interessen derer zu vertreten, die sich dafür am meisten erkenntlich zeigen (können)?
Natürlich sieht die europäische Elite dies als das kleinere Übel an, aber ist es das auch für diejenigen Europäer, die am Sonntag wohl oft tatsächlich die Qual der Wahl haben? - #9 15.06.2012 22:22 von
Paradoxum
Dieselben, die Griechenland vor die Wand gefahren haben, sich in den Euro eingeschwindelt haben und gegen die sich genau deswegen Widerstand regte, genau die wünschen sich nun die Märkte zur Rettung ihrer selbst.....
Völliger Quark: Für die Märkte zählt nur eines: Bei welchem Wahlausgang gibt es mehr Kohle......,
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


