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Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce!

Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...813828,00.html
  1. #30

    immer die gleiche Leiher...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

    Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ... als ob "Deutschland" ein persönliches Interesse hätte "die Griechen" zu beherrschen. Was soll diese Unterstellung?
    Zum einen ist Griechenland kein Opfer einer Naturkatastrophe sondern hat sich selbstverschuldet in diese Situation gebracht unter tatkräftigem Wegschauen der Verantwortlichen in Brüssel.

    Auch hat GR Abermilliarden aus den Strukturfonds der EU erhalten. Das war schon ein Marshallplan sonders gleichen.
    GR muss doch erst einmal eine funktonierende Verwaltung z.B. Katasteramt, Steueramt usw. aufbauen. Dazu benötigt man aber auf keinen Fall deutsche Beamte. Das können doch die hochbezahlten Versager aus Brüssel übernehmen. Dazu ist doch die EU (und nicht DE allein) da.
    Griechenland braucht einen Schuldenschnitt (war von Anfang an klar). Die Ausfälle der Banken in DE und FR werden ohnehin auf den Steuerzahler abgewälzt.
    Was für den Autor aus meiner Sicht typisch ist (wie bei den ganzen Sozen und mittlerweile auch bei den Schwarzen und Gelben und wie sie alle heißen) ist, dass erst gar nicht versucht werden soll, dass Geld bei den Griechen zu holen, die jahrzehntelang ihre Steuern hinterzogen haben. Es gibt jede Menge steinreiche Griechen.
    Aber nein, wir sind ja alle soooo solidarisch. Scheiß auf die Betrüger. Wir haben ja so viel Kohle. Schiebt sie endlich rüber.

    Wenn nicht endlich einmal begonnen wird, in allen EU-Staaten übrigens, die wirklich starken Schultern entsprechend an der Finanzierung ihrer Staaten zu beteiligen und den asozialen Steuerbetrug zu beenden, verkommt der Begriff Rechtsstaatlichkeit für den blechenden "kleinen" Steuerzahler zur Farce.
  2. #31

    Und was dann...?

    Nette Idee: ein überschuldeter Staat der Eurozone meldet Insolvenz an, seine Schulden werden nicht gestundet, sondern "gelöscht" und ein "Marshallplan" bringt ihn wirtschaftlich wieder auf die Beine. Alles auf Kosten mancher Eurostaaten und zum größten Teil europäischer Banken und ihrer Anteilseigner. Kann der Autor erklären, warum dann noch ein Staat wie Portugal, Spanien, Italien oder Irland (oder Bremen) harte Reformen und Sparkurse durchsetzen wollen sollte, darüberhinaus jeden Cent Zinsen aufbringen müsste und die Schulden irgendwann eventuell gar zurückzahlen sollte, wenn es doch den griechischen Weg des Verprassens und Betrügens + Marshallgratifikation gibt ohne Souveränitätsverlust oder Ehrverlust? Warum überhaupt noch Schulden zurückzahlen? Warum zahlt überhaupt noch jemand Schulden zurück?
  3. #32

    Schon `mal "Schwarzer Peter" gespielt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

    Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Griechen haben ihre Euro längst im Ausland oder unter dem Kopfkissen gebunkert.
    Alle, auch die Politiker wissen längst, daß Griechenland in der Euro-Zone nicht zu halten ist.
    Keiner der Politiker will jedoch seine Wiederwahl gefährden und reinen Tisch machen.
    Sei es in Griechenland, sei es in der Rest-EU.
    Deshalb müssen wir Bürger die saure Suppe weiter auslöffeln.
  4. #33

    Die Rettungsfarce besteht doch darin

    das hier die Finanzmärkte und nicht die Demokratie des Volkes gerettet werden soll.
    Demokratie ist nicht Wirtschaftsmacht nur für die Reichen. Dieser Fehler zieht sich durch alle Systeme, seien es Despoten, westliche, östliche und asiatische sowie lateinamerikanische und auch Afrikanische Systeme (kurz gesagt alle Systeme die zur Teit an der Macht sind). Alle laufen ausschließlich dem Geld hinterher und unterstellen naiv das der freie Markt es regelt.
    Aber der freie Markt ohne Regeln führt zur Ausbeutung.
    Es müssen menschenverträgliche Regeln überall eingeführt werden.
    Gier ist kein Naturgesetz. Gier regelt nichts. Gier frißt alle, auch am Schluß die gierigen. Soll sich denn am Schluß der letzte gierige selbst auffressen?
  5. #34

    Wenn..

    Zitat von Stefan Ley Beitrag anzeigen
    Jetzt sind also wieder mal die Retter schuld. Mit jeder Rettung geht es Griechenland also schlechter. Und erst den griechischen Bürgern. Es wäre schön, wenn sich Herr Kaiser einmal mit der Frage beschäftigt hätte, wie es den griechischen Bürgern heute gehen würde, .....
    Wenn man hätte Griechenland gleich in die Insolvenz entlassen hätte wären die Griechen und auch der Rest der Euro-Zone schon einen Schritt weiter und die Katastrophe wäre nicht so groß und teilweise schon überwunden.
    Jeder Tag länger kostet ALLEN Euro-Ländern immer mehr und stürzt die ganze Euro-Zone in den Abgrund.
  6. #35

    Fehlanalysen und Duckmäuserei

    seitens Politik, Presse, Wirtschaft. Im Globalisierungszueglein billigen Geldes, einer groessenwahnsinnigen "EU Gröfaz-Erweiterungspolitik", Vermischung OK Interessen mit demokratischen Aufbruch, baute u.a ein so dahinlebender Staat wie Griechenland seine Kontrollmechnanismen ab. Unsichtbare Kreise hinter den politischen Puppets spielen unveraendert das ganz grosse Spiel. Erfolgreich. Nun fuehrt diese von der EU Bruesselpolitik mitverursachte und gewollte Politik, Subventionsbetrug, Exportsubventionsbetrug, Fehlentwicklungen im regionalen Versorgungsbereich, zur grossen GR Krise.
    Soll sich GR von paar lokalen Ziegenherden ernaehren, von paar lokalen Obstbaeumen oder landwirtschaftlichen Produkten aus Schmuggelnachbarlaendern ?.
    Das angeblich so gefuetterte Landwirtschaftlaendle GR haengt am Lebensmittelimporttropf !!!!. Schaut euch mal in Supermaerkten um...
    Mit dem Staatsbankrott und Drachme kommt die Verelendung der Stadtbevoelkerung. Da kann unser EU-Pr-Parlaemnt Schulz, ewig gestriger Erweiterungsfangruppenchef tätig werden.
    Die bisherige Politik aus EU Trägheit/Faulheit, Wegschauen, krimineller Verflechtungent, Arroganz und Verkennung der "fundamentals" führte in allen entscheidenden Sektoren zu dieser in GR aufbrechenden Krise. Ein Armutszeugnis der Analyse, ein Armutszeugnis sogenannter Demokraten.
    Der Normalo-Grieche kennt sehr wohl die Machtverhaelnisse, hofft, dass die EU es richtet, gegen seine Strukturen kommt er zur Zeit nicht an.
    Insofern: die Tourismussaison steht an, wollt ihr Kritiker und sogenannten Moralapostel jetzt den wirtschaftlichen OVERKILL?.
    Haltet bitte euer vorlautes Mundwerk und zahlt für begangene Dummheiten. Und fuer die Ertragsgier der Banken, den wohl best amigos unserer politischen Vorbildklasse.
    Die werden ja von den Oberdemokraten gepaempert.
  7. #36

    Unbegründeter Optimismus

    Zitat von Datensatz Beitrag anzeigen
    Da schau her. Monate hat SPON doch auf Rettung um jeden Preis gemacht, egal was man sich in den gefühlten 300 Foren die Finger wund geschrieben hat. Ist die Redaktion doch noch lernfähig? Haben die Realisten gegen die Euromantiker geputscht?
    Jetzt müssen nur noch Schäuble & Co. zu dieser Einsicht gelangen, bei Merkel scheint es schon geklingelt zu haben.
    Rot-Grün wird natürlich noch Eurobonds fordern bis zur letzten Minute, denen ist nicht zu helfen.
    Das scheint nur beim ersten Lesen so. In Wahrheit gibt sich SPON jetzt mir GR nicht mehr zufrieden, ganz Südeuropa muss es jetzt sein. Von aufkeimendem Realismus kann da nicht wirklich die Rede sein.
  8. #37

    Nun

    Zitat von Datensatz Beitrag anzeigen
    .....Rot-Grün wird natürlich noch Eurobonds fordern bis zur letzten Minute, denen ist nicht zu helfen.
    Solche Leute wählt man auch nicht.
  9. #38

    Das Schöne

    Zitat von sorum11 Beitrag anzeigen
    Ich bin absolut für diese Marktbereinigung, da Gesundschrumpfungen im Kleinen ebenso sinnvoll wie erfolgreich sind.

    Außerdem würde der Sumpf der Banken endlich mal offengelegt, die Karten auf den Tisch kommen, wer wo wie investiert und involviert ist. Hier müssen etliche Player Dreck am Stecken haben, dass sie diese (Zwangs)Offenlegung boykottieren wo sie nur können, das ist doch wohl offensichtlich!
    Das Schöne daran ist aber das die privaten Geldgeber sich über CDS Ausfallversicherungen abgesichert haben. Die staatlichen Geldgeber und die EZB aber nicht, das bezahlt der Steuerzahler und die Versicherungsverluste bezahlt er auch noch. Also für die Banken und Hedge Fonds ein Bombengeschäft, wenn die Griechen Pleite gehen.
  10. #39

    Geraucht?

    Zitat von Skydiver Beitrag anzeigen
    "Die deutschen Steuerzahler müssten das tun, was sie immer befürchtet haben: Sie müssten für Griechenland zahlen."

    Selbstverständlich müssen die Deutschen zahlen, für GR und alle weiteren überschuldeten Staaten. Das ergibt sich schon aus der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands, einen weiteren Krieg.....
    Wir wissen leider nicht, was Sie geraucht haben, aber bitten dringend darum nur im nüchternen Zustand hier zu posten. Warum soll das fleissige Deutschland den faulen Rest Südeuropas finanzieren? Unser Wohlstand ist hart erarbeitet, unter jahrelangem Lohnverzicht. Mit welchem Recht fordern Sie, dass die Deutschen sich selbst beschneiden?


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