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Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce!

Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...813828,00.html
  1. #20

    Das alles war auch vor 2 Jahren schon alles klar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

    Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "In Wahrheit muss von Anfang an allen Beteiligten - auch den Deutschen - klar gewesen sein, dass die Zahl völlig aus der Luft gegriffen war. Welcher Investor sollte auch so viel Geld in einem Land investieren, das auf absehbare Zeit in einer schweren wirtschaftlichen Depression stecken wird?"

    2 Jahre haben die Euro-kraten und -GLÄUBIGEN versucht, banalste Wahrheiten zu verleugnen und das Hohelied des Euro und der "Rettungen" zu singen und sachliche Argumente der Gegner zu diffamieren.
    "Experten" wie T Fricke von der FTD wollten uns ja vollkommen für dumm verkaufen und verbreiteten überall, dass wir mit GR ja sogar GEWINN machen. Was für eine Volks-Vera..schung!
    (Sein Wendehals-Manöver wird auch bald kommen)

    Nun da sie merken dass das Schiff sinkt kommen die ersten Wendehälse herausgekrochen (nach vielen hinausgeschmissenen Milliarden) und verbreiten NUN, dass eh immer schon klar war, dass das nichts werden konnte.

    Dumm nur, dass das INTERNET nichts vergisst!
  2. #21

    Man kann dem nur zustimmen, aber wer bringt das den Politikern bei, die dann an Bedeutung verlieren weil die dauernden Gipfel entfallen und damit die ständige Aufmerksamkeit in den Medien?
    Vielleicht kümmert sich dann auch der griechische Staat einmal ernsthaft um diejenigen, die ihm bisher ihre Steuern vorenthalten.
    Anders als mit einer Rosskur ist es leider nicht zu schaffen.
    Die ärmeren Griechen können einem allerdings leid tun. Aber wie es so läuft, haben alle gewußt und so mancher wunderbar profitiert.
    (Unrechtmäßige Renten, Blindengeld usw.usf....)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
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  3. #22

    Schon vor drei Monaten...

    Am 8. November 2011, also vor ziemlich genau einem Vierteljahr schrieb ein griechischer Journalist einen Gastbeibeitrag für den SPIEGEL, Titel: „Die Griechen müssen bluten“ – im Untertitel heißt es, Zitat:
    „Das Spardiktat ist hart, die Griechen büßen damit für Versäumnisse der Vergangenheit. Denn sie wollten nicht hören, wie es um ihr Land steht. Jetzt herrscht Ratlosigkeit, kein politisches Lager bietet einen Ausweg aus der Not - und die Krise macht die Menschen regelrecht krank.“
    Regierungskrise in Athen: Die Griechen müssen bluten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Schon vor drei Monaten grassierten die Beschwörungen in der Presse wie „dramatisch“, „das Ruder herumreißen“ „die eigenen Sparvorgaben endlich in die Tat umsetzen“ und „keine weiteren Zahlungen“ – inzwischen ist aus der Griechenland-Krise der Griechenland-Zusammenbruch geworden, sogar vom SPIEGEL bestätigt, nämlich in diesem Artikel. Nun schweigen die Durchhalte- und Krisenüberwindungsexperten kleinlaut, sie haben die Lage völlig falsch eingeschätzt, sie haben alles schöngeredet, sie haben aus ihrem Zweckoptimismus heraus versagt, aber noch viel, viel schlimmer: Die Politik hat genauso versagt, besonders die deutsche. Angela Merkel, die so weit in den Umfragen vorne liegt, die Weltpolitikerin, die „mächtigste Frau der Welt“ – sie hat der deutschen Bevölkerung eine ungeheuerliche Schuldenlast aufgebürdet. Das ist Tatsache, das ist ihre Leistung.
  4. #23

    Es...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

    Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es ist an der Zeit aber es wird kommen wie immer;
    Die Griechen unterschreiben JEDE Verpflichtung
    Die Griechen halten KEINE Verpflichtung ein
    Die Griechen erhalten WIDER Euro zu Begleichung der Schulden
    Und das Spiel geht wider von vor los, solange bis ALLE EURO-STAATEN den Weg in die Pleite gehen.
    Zahlen wird diesen ganzen Irrsinn wider einmal der "Kleine Mann" egal ob Deutscher, Grieche, Italiener, Franzose usw.
    Die "Oberen" werden mit den Schulter zucken und sich bei einem Glas Schampus entspannt zurücklehnen.
  5. #24

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

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    Das kommt dabei heraus, wenn man etwas zusammenschweißt, was nicht zusammenpasst. Aber einige der Schuldigen verdrücken sich jetzt, das regt mich so auf, wegen der hundsgemeinen Heuchelei derer. Das sind mit Namen der aktiven Politiker: Sigmar Gabriel, Claudia Roth, Martin Schulz, Cem Özdemir(dazu noch Gasgerd und der Joschka) usw. usf. Die drücken sich jetzt so weg, weil sie Griechenland in den Euro geschoben haben und das schon logische Chaos erst erzeugt haben. Jetzt Merkel die Schuld zu geben, ist haarsträubend heuchlerisch von denen. Die SPD/Grünen haben Schuld auf sich geladen, weil sie träumen, statt zu denken, weil sie mithalfen, Länder zusammen zu schweißen, die nicht zusammen passen und passten. Italien ist ein anderer Fall, die sind reicher als Deutsche, die schaffen das schon. Es ging bei diesen Missetaten vor allem um Macht und deren Fantasien: Die EU sollte so mehr Macht bekommen, genau so wie sie jetzt schreien, mehr und mehr Macht nach Brüssel, sollte es auch werden. Sie wussten, dass Griechenland es nicht schaffen kann, sie rechneten damit, dass am Ende Brüssel besser da stehen würde, mehr Macht bekommt, so wie es jetzt geschieht. Das geschah aus reinster Nächstenliebe: nur ein Großeuropa "sollte und könnte" den Frieden bringen, nur wenn Brüssel mehr Macht bekommt, dann "wird" Friede sein, so ihre einfältige Annahme. Alles geht natürlich schief, auch Brüssel kann da nix machen, wo nix zu holen ist und die Menschen sind denen doch nur verbal nicht egal, den Claudia Roth´s und so, sonst schon.
  6. #25

    Was jetzt kommt....

    ...und kommen muss, haben viele Foristen bereits vor 2-3 Jahren gefordert. Wurde als Stammtischgeschwätz abgetan.
    Dabei hätte man sich einige Milliarden sparen können.
    Aber die "Ökonomen & Experten" wissen ja alles besser.
  7. #26

    Geduldete Aufrüstung

    Zitat von bh_roth Beitrag anzeigen
    Warum spricht niemand aus, dass Griechenland in dieser Zeit höchster finanzieller Not neue Kampfpanzer und neue Kampfflugzeuge für ihre Armee geordert hat? Von welchem Geld wird diese Bestellung bezahlt?
    In der Tat ist es sehr verwunderlich, dass Griechenland zu den Ländern in Europa mit den höchsten Militärausgaben gehört. Aber die jüngste Aufrüstung wird stillschweigend geduldet. Da darf man sich fragen, warum?
    Wer profitiert davon bzw. aus welchen Ländern werden diese Waffen geliefert? Sind es vielleicht Flugzeuge aus Frankreich und Panzer aus Deutschland? Dann darf sich niemand wundern, warum Merkel und Sarkozy sich weiterhin für Geldtransfers nach Griechenland einsetzen.

    Es gibt aber noch einen weiteren strategischen Aspekt. Mit Argwohn wird zurzeit betrachtet, wie die Türkei, die man ja nicht in der EU haben will, sich wirtschaftlich trotzdem mausert und auch militärisch kräftig aufrüstet. NATO-Partner Griechenland darf aufrüsten, weil es der ungeliebte Nachbar Türkei und ebenfalls NATO-Mitglied auch tut. Nur bezahlen die Türken ihre Waffen mit eigenem Geld und nicht mit unserem. Das ist der Unterschied!
  8. #27

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

    Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Na toll, jetzt wo alle privaten Gläubiger ihre Anleihen "sozialisiert" haben, soll der Staatsbankrott GR erfolgen!
    Macht ja nix, merkt doch keiner!
    Nur was dann? Griechenland braucht dann immer noch sehr viel Geld für Infrastruktur und Wirtschaftsförderung.

    Leihen wir GR dann das Geld, damit es Investoren zur Verfügung steht? Die dann nach Verzehr der Investitionsmittel weiterziehen und wieder ein hochverschuldetes Griechenland zurücklassen.

    Offensichtlich ist das der ewige Kreislauf der EU-Subventionen!
  9. #28

    Merkwürdiger Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ob Sperrkonto oder Sparkommissar - die jüngsten Forderungen aus Deutschland zeigen, wie absurd die Verhandlungen über die Zukunft Griechenlands geworden sind. Um die Rettung des Landes geht es dabei gar nicht mehr. Es ist an der Zeit, diese Tragikkomödie zu beenden.

    Griechenland-Verhandlungen: Schluss mit der Rettungsfarce! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Nicht weniger schizophren wie das zu Recht kritisierte Verhalten von Politik und EZB mutet dieser Artikel selbst an. Es ist ja völlig richtig, ein Staatsbankrott GR wäre die beste Lösung. Allerdings hat GR danach immer noch keine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Wenn der Staatsbankrott etwas bringen soll, muss GR gleichzeitig aus der Eurozone raus, sonst fängt gleich am Tage der Bankrotterklärung die nächste Verschuldungsorgie an. Unverständlich, daß in dem SPON-Artikel kein Wort darüber verloren wird. SPON bleibt sich allerdings treu in der Forderung immer noch mehr deutsches Steuergeld in alle möglichen Länder zu pumpen. Diesmal soll nicht nur GR gerettet werden, sondern gleich das komplette Südeuropa. Als wenn nicht genau diese Rettungsorgie und der damit verbundene Bruch des Maastrich-Vertrages mit seiner No-Bail-Out-Klausel uns und GR erst in diese verfahrene Situation gebracht hätten. Wenn Merkel am ersten Tag der GR-Krise den Arsch in der Hose gehabt und erkärt hätte: Maastrich gilt, kein Bail-Out, wäre das schlimmste heute vorüber und das ein paar hundert Mrd. € billiger.
    Jetzt, nach den ernüchternden Erfahrungen mit GR zu fordern Deutschland müsse noch viele Mrd. mehr in Südeuropa verbrennen, kann man sich eigentlich nur noch mit absichtlicher Lernresistens erklären. Genau das Gegenteil ist richtig, wenn sich heraus stellt, daß auch Portugal oder sonst wer nicht stark genug für den Euro ist, dann müssen sie ihn verlassen und wenn möglich, bevor sie Deutschland mit in den Abgrund gerissen haben.
  10. #29

    Zu spät - und immernoch nicht ehrlich

    Ehrlicher wäre es gewesen, endlich zuzugeben, dass die Griechenlandrettung niemals Griechenland's Rettung als Ziel hatte, sondern lediglich die Zahlungsfähigkeit erhalten sollte. Ein gerade so zahlungsfähiges Griechenland wird weiterhin brav Schuldzinsen zahlen können, auch wenn sonst der Schuldenberg kaum abzutragen ist - finanziell wäre das Land also "versklavt".

    Ehrlicher wäre dann auch statt des JETZT fälligen Staatsbankrotts eventuell eine ganz andere Schuldenpolitik gewesen; die wäre BILLIGER gekommen und hätte Griechenland vielleicht eine bessere Haushaltsführung aufgezwungen, OHNE dass irgendwelche Sparkommissare und Spezialkonten notwendig geworden wären.

    Die Rede ist von: Zinsschnitt und Nullneuverschuldung.
    Der Zinsschnitt fährt die Schuldzinslast auf 0,00% zurück, kurzum: alles geborgte Vermögen Griechenlands ist unverzinst, und zwar für die Dauer der jeweiligen Laufzeiten. Gleichwohl ist es aber Griechenland verboten, Schulden aufzunehmen oder Kapital zu verborgen und selbst zum Gläubiger zu werden. Also gewissermaßen werden die Regeln ausgesetzt, damit Griechenland aus eigener Kraft auf die Beine kommen kann - und zwar über die ganz eigene Volkswirtschaft.
    Verloren hätten bei dem System in aller erster Linie die Banken - aber es hätte eben eine Nation gerettet.

    Ob das möglich gewesen wäre, weiß ich nicht, heute ist es aber zu spät dafür. Jetzt hilft nur noch der gezielte Bankrott.


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