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Griechenland: Premier Samaras kündigt mehr Privatisierungen an

AFPKonsequenter sparen, mehr Staatseigentum privatisieren und endlich Reformen umsetzen: Griechenlands Regierungschef Samaras hat sein Sanierungskonzept erläutert. Einen Appell richtete er ans Ausland - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...843094,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsequenter sparen, mehr Staatseigentum privatisieren und endlich Reformen umsetzen: Griechenlands Regierungschef Samaras hat sein Sanierungskonzept erläutert. Einen Appell richtete er ans Ausland - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

    Griechenland: Samaras kündigt Privatisierungen an - SPIEGEL ONLINE
    Was genau soll das bringen? Kurzfristig mögen zwar Gewinne entstehen, langfristig steigen aber die Belastungen in allen Bereichen. Privatisierungen nutzen bloß wenigen etwas, die Meisten zahlen nur drauf. Vollkommen sinnfreie Aktion.
  2. #2

    Das wird doch nichts, nie!

    Griechische Abgeordnete überweisen ihr Privatvermögen ins Ausland... das ist die Realität. Mein Blick auf meine Gehaltsabrechnung, wissend dass ein nicht unbeträchtlicher Steueranteil ungebremst nach Griechenland wandert, dorthin, wo selten oder gar keine Steuern gezahlt werden, erbost mich.
    "Griechenland ist das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt." (Edmond About 1858). Daran hat sich bis heute nichts geändert. Noch mehr Geld in das Fass ohne Boden, ins marode, verlotterte, korrupte Griechenland, das die Polit-Kaste runtergewirtschaftet hat und wofür das Volk auch Verantwortung trägt denn es hat sich diese Politiker gewählt. Griechenland hat sich seinerzeit mit Bilanzfälschung, Trickserei und Täuschung die Aufnahme in die Eurozone ergaunert. Hunderte Milliarden wurden in das marode Griechensystem versenkt. Dazu Korruption überall. In Griechenland wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern, sagen übrigens auch 9 von 10 Griechen, erlebt kürzlich im Urlaub dort! Es ist ein Mentalitätsproblem, denn Ärmel hoch, anpacken und arbeiten ist in Griechenland seit jeher unbeliebt.
    Dort sollte man sich ein Beispiel am Nachbarn Türkei nehmen wo die Schnorrermentalität, das seit Jahrzehnten praktizierte Leben auf Kosten Anderer, fremd ist. Schluss mit dem verantwortungslosen Verheizen unserer Zukunft und der Zukunft unserer Kinder.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsequenter sparen, mehr Staatseigentum privatisieren und endlich Reformen umsetzen: Griechenlands Regierungschef Samaras hat sein Sanierungskonzept erläutert. Einen Appell richtete er ans Ausland - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

    Griechenland: Samaras kündigt Privatisierungen an - SPIEGEL ONLINE

    Kompetenz, Fachwissen, Strafverfolgung, Rechtssprechung,
    Gesetzestexte verfassen ... alles privatisieren, alles "outsourcen".

    Es kann nur besser werden!

    Vermutlich erkennen die Befürworter der Privatisierung die Grenzen
    ihres Prinzips auch dann nicht, wenn der Staatspräsident und das
    Parlament privatisiert sind, Verzeihung, der "Piräus-Eurobank Staatspräsident" und das "Oelea-natives-Olivenöl-Parlament".

    Wenn auf dem Syntagma-Platz großflächige Werbebanden aufgebaut werden, wenn Abgeordnete mit den Namen ihrer "Sponsoren" bestickte
    Hemden tragen, wenn das Innenministerium umbenannt wird in "Scorpion-Sicherheitsdienstleistungen-Ministerium-für-Ruhe-und-Ordnung", und wenn das Wahrheitsministerium unter deutscher Aufsicht von Propagandaminister Dieckmann, eingesetzt von den Erben von Friede Springer & Co. die neue griechiche VolksZeitung herausbringt, passend zum den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ersetzenden griechischen VolksEmpfänger (in Zusammenarbeit mit Lidl).

    Nein, Privatisierung ist GUUUUT, Staat ist SCHLEEEECHT.
  4. #4

    immer die selbe Leier

    Immer die selbe Leier. Da werden Versprechungen gemacht und was passiert danach? Wenig. Die Geberländer werden am Nasenring durch die Manege gezogen.

    Es soll bei öffentlichen Einrichtungen gespart werden, ohne Personal abzubauen? Bekommen die dann weniger Kopierpapier im Monat? Was soll das bringen?

    Und das mit den Privatisierungen? Wurden da nicht schon Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden? Und außerdem, Privatisierungen sind nur Einmaleffekte. Nachhaltigkeit ist das nicht. Griechenland darf nicht mehr ausgeben, als einnehmen. Also entweder mehr Steuereinnahmen oder weniger Ausgaben. Oder ein Mix aus beidem.

    Ich glaube aber nicht an eine Genesung Griechenlands im Euro. Wie soll die funktionieren? Die nächsten Jahrzehnte Griechenland alimentieren? Never ever!
  5. #5

    Industrie in Griechenland

    Die größte Industrie Griechenlands sind nicht Schifffahrtslinien, Werften, sondern das Werk der Coca Cola, d. h. die bisherigen Kredite können nicht in aller Ewigkeit zurückgezahlt werden.
  6. #6

    Tja, lustig sind sie schon, die Griechen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsequenter sparen, mehr Staatseigentum privatisieren und endlich Reformen umsetzen: Griechenlands Regierungschef Samaras hat sein Sanierungskonzept erläutert. Einen Appell richtete er ans Ausland - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

    Griechenland: Samaras kündigt Privatisierungen an - SPIEGEL ONLINE
    Wie der Mitforist schrieb: was soll das bringen??
    Natürlich nichts, ausser Zeitgewinn.
    Aber man muss den lieben Kollegen in Nordeuropa doch etwas geben, was sich gut anhört. Taugen muss es nichts.
    Griechenland bleibt tot, als Land so ungefähr wie Argentinien.
    Dort gibt es auch alle ca. 10 Jahre einen Schnitt, danach wird erst alles ganz schlecht (normal), dann wieder kurzzeitig besser (alle jubeln), um sofort wieder ins Desaster zu driften (überraschend).
    Aber, wie heisst es so schön bei 'Alexis Sorbas': Hast Du je etwas gesehen, was so toll gescheitert ist???? (ist leicht modifiziert).
    Darauf einen Ouzo!!;-))
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsequenter sparen, mehr Staatseigentum privatisieren und endlich Reformen umsetzen: Griechenlands Regierungschef Samaras hat sein Sanierungskonzept erläutert. Einen Appell richtete er ans Ausland - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

    Griechenland: Samaras kündigt Privatisierungen an - SPIEGEL ONLINE
    Es wurde von diesen Abzockern schon so viel versprochen und nicht eingehalten. Das es jetzt ganz..ganz ehrlich umgesetzt wird, ist wohl nur ein Zeichen das bald noch mehr Geld benötigt wird. Die ganze EU-Mitgliedschaft Griechenland ist ein einziger Betrug, warum also jetzt damit aufhören.
  8. #8

    Eigenartig

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    Konsequenter sparen, mehr Staatseigentum privatisieren und endlich Reformen umsetzen: Griechenlands Regierungschef Samaras hat sein Sanierungskonzept erläutert. Einen Appell richtete er ans Ausland - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

    Griechenland: Samaras kündigt Privatisierungen an - SPIEGEL ONLINE
    Die Handelsblatt Ueberschrift zu diesem Thema lautet : "Griechenland bestätigt Scheitern der Sparziele" . So moechte man das hier im "Neuen Deutschland" natuerlich nicht formulieren. Das wuerde ja unter Umstaenden so klingen als muesste der Transfer von Steurmilliarden nun endlich aufhoeren. Aber nein wir zahlen natuerlich weiter. Weil von jetzt an, wird Alles ganz anders. Es wird immer klarer das wir von Wahnsinnigen regiert werden.
  9. #9

    Entwicklung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsequenter sparen, ... - Unkenrufe, das Land werde zur Drachme zurückkehren, müssten endlich aufhören.

    Griechenland: Samaras kündigt Privatisierungen an - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man - im Verhältnis zu den meisten EU-Ländern - einen übermäßig aufgeblähten Öffentlichen Dienst hat (der zudem sogar deutlich schlechtere Arbeit leistet) ist das schon schlecht zu rechtfertigen.

    Noch weniger rechtfertigen kann man es, wenn man diese Staatsbediensteten gar nicht bezahlen kann, ohne enorme (weitere) Schulden zu machen.

    Dann muss man doch einsehen, dass man diesen Sektor gesundschrumpfen muss. Und zwar nicht im Umfang von 0,2 % jährlich wie es Herr Samaras wünscht. Dann bräuchte Griechenland ca. 200 Jahre um auf dem Niveau anzukommen, wo die anderen Länder sind.

    Nein, vielmehr ist es zumindest in den nächsten Jahren (ab sofort) geboten, bei Stellen von Personen die ausscheiden (im Regelfall wegen Renteneintritts) keine Neueinstellungen vorzunehmen. Dort wo wirklich jemand auf dem Platz unentbehrlich ist, muss halt jemand von einer entbehrlichen Stelle hingesetzt werden (es gibt ja dort massenhaft ganze Ämter, die keine wirklichen oder relevanten Aufgaben haben).

    Ansonsten wird man dieses Problem nie lösen. Auch alles andere ist bei Herrn Samaras heiße Luft um die Troika mal wieder für ein paar Monate hinzuhalten und Milliarden an Hilfsgeldern zu kassieren.

    Eines noch, Herr Samaras: Griechenland wird nicht mehr lange im (T)Euro-Verbund bleiben und dann selbstverständlich zur Drachme zurückkehren!








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