Jannis Kapeleris war Griechenlands wichtigster Steuerfahnder und vor allem bei den Reichen verhasst. Jetzt ist er oberster Finanzbeamter - und steht selbst im Verdacht, die Staatskasse geprellt zu haben. Er soll die Eintreibung von Strafzahlungen in Millionenhöhe gestoppt haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,799980,00.html
Seien Sie mal ehrlich. Ist es bei uns in der politischen Führung und der Führung der öffentlichen Verwaltung sooo anders? Ich will da nur mal den netten Herrn Hartz erinnern, der von Glück reden konnte, dass die Justiz in Deutschland nicht unabhängig ist, und seine alten politischen Kumpel dafür gesorgt haben, dass er somit grad noch so mit einer Bewährungsstrafe davongekommen ist. Zumwinkel, Ackermann, Mappus, Clement, Westerwelle, Martin Lindner, Roland Koch, Verfassungsschutz und Polizeien vieler Bundesländer. Die Liste kann man unendlich fortsetzen. In der breiten Verwaltung mag es in Deutschland nicht so schlimm aussehen wie in Griechenland oder Italien. Aber in der Spitze von Politik und Verwaltung sind wir genauso korruptionsverseucht wie Griechenland auch.
MfG
Das Land war nie bereit für den Euro. Unsere Politiker wurden gewarnt, sie lachten über die Kritiker.
Heute kennen wir die Wahrheit, Griechenland gehört nicht in den Euro. Was macht Berlin? Will GR im Euro behalten.
GR wird von einem Mann regiert, der von der Bank kommt, die beim Euro-Betrug geholfen hat, peinlicher für die EU geht es nicht mehr.
Und im Bundestag träumt man weiter, leider.
Solange man nicht ehrlich in der Eurokrise wird, solange ist der Euro nicht sicher.
hier eigentlich irgend jemand, der sich über so eine Nachricht aus GR noch wundert?
Ich denke mal, die meisten werden sich sagen, dass das doch völlig normal ist.
... schlichtweg in allen Ländern mit der gleichen Systemstruktur mehr oder weniger gleich . Und das ist eben " systemisch " bedingt, da im Parlamentarismus für Korruption und Misswirtschaft Tür und Tor geöffnet sind .Vieleicht erinnern Sie Sich noch, bis vor kurzem konnten noch Schmiergelder steuerlich abgesetzt werden !Na besser gehts wohl nicht .Alle Systeme, welche auf die menschliche " Vollkommenheit " und " Unbestechlichkeit " aufbauen, sind gescheitert (einschliesslich der römischen Kirche ) !!!
Das Problem ist vielmehr, dass sich alle Wähler, egal in welchem Land, mit ihrem politischen System und ihrer Kultur und Mentalität irgendwie arrangieren und niemand mehr auf die Barrikaden geht und den mächtigen, korrupten oder lobbydurchseuchten Politikern und Bankern mal zumindest klar macht, das es so nicht mehr weitergehen kann.
Ja, es ist richtig, dass GR nun der Präzedenzfall für ein korruptes, krankes System ist, wo alles von vorne herein zum Scheitern verurteilt war und man kann dem gr. Wahlvolk durchaus den Vorwurf machen falsch gewählt und gehandelt zu haben. Nur, wer hat dort ständig Geld reingepumpt ohne nach Sicherheiten zu fragen, ohne mal nachzuhaken, wohin das Geld eigentlich fließt - welche Bank verleiht Geld und mehr Geld und noch mehr Geld, einfach so - hier haben wohl noch ein paar Leute mehr gepennt oder vielleicht in eigenem Interesse einfach weg gesehen.
Oder wir erinnern uns an die Steuerprüfer in Bayern oder BW, die in die Psychiatrie gesteckt wurden, weil sie ihren Job trotz Rückpfiffes von Roland Koch weiter erledigen wollten.
Ich denke, wir sind die letzten, die mit dem Finger auf Griechenland zeigen sollten. Der eigene Sumpf sollte erst einmal trockengelegt werden.
Als ob es jemanden überascht dass die Griechen nichts aus Ihrer Lage gelernt haben. Gerade jetzt hätte auch das gierigste Regierungsmitglied mal das Hirn einschalten und sich zurückhalten sollen. Das sieht man wie es aum GR steht.