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Griechenland-Krise: Weltbank-Chef fordert Notfallplan für Banken

AFPDie Krise in Griechenland ruft Weltbank-Chef Zoellick auf den Plan. Er fordert, die europäischen Politiker müssten einen Notfallplan für Banken parat haben, falls das Land aus dem Euro ausscheiden sollte. Seine Sorge: Es sei unklar, ob sich die Europäer bereits "mental auf diesen Schritt eingestellt haben".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836359,00.html
  1. #20

    Warum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise in Griechenland ruft Weltbank-Chef Zoellick auf den Plan. Er fordert, die europäischen Politiker müssten einen Notfallplan für Banken parat haben, falls das Land aus dem Euro ausscheiden sollte. Seine Sorge: Es sei unklar, ob sich die Europäer bereits "mental auf diesen Schritt eingestellt haben".

    Zoellick fordert Hilfen für Banken in der Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    müssen Politiker einen "Notfallplan für Banken" parat haben?
    Warum müssen Banken ständig "gerettet" werden?
    Die Wirtschaft, die Politiker, die Bevölkerung lebt nicht von und schon gar nicht für die Banken.
    Die Banken sind "Dienstleister" und nicht "Wertschöpfer".
    Aufgabe der Banken ist es den Geldfluß und die Geldversorgung der Wirtschaft am Laufen zu halten, nicht ihn zu bestimmen.

    Wenn Banken Fehler machen, gemacht haben, so müssen sie verschwinden, pleite gehen, wie jedes andere Unternehmen auch.
    Und ihre Manager müssen für ihre Fehler geradestehen, Verantwortung übernehmen, wie jeder andere Unternehmer auch, dürfen nicht mit "goldenen Handschlägen" belohnt werden.

    Und wir - die Gesellschaft - müssen lernen auch OHNE KREDITE zu leben, zu wirtschaften.

    Kredite sind nicht das Blut, das die Wirtschaft am Leben hält, sie sind bestenfalls "Blutkonserven" für Notfälle.

    Aspirin ist gegen Kopfschmerzen, aber kein Grundnahrungsmittel.
    Genauso ist es mit Krediten.
    Leider sind sie zum "Grundnahrungsmittel" der Staaten geworden. Wir müssen unsere "Ernährung" wieder umstellen.
  2. #21

    (very) simple mind

    Zitat von nudelsuppe Beitrag anzeigen
    Diesen Unsinn glauben Sie? Sie tun ja so, als ob vor der Finanzkrise die Haushalte in den Problemstaaten in Ordnung waren. Waren sie aber nicht. Es wird schon seit Jahrzehnten unsolide gehaushaltet. Da sind die Banken nicht schuld.
    Nein? Nicht? Kein kleines Bisschen?
    Statt lauthals aufzuschreien ob dieser wahrlich unsoliden (und unhaltbaren) Zustände statt dessen schweigend fleißig Kredite verteilt und Boni eingeschoben - auch jetzt noch, nach dem Ende der Fahnenstange sozusagen...
    Sie sind mir vl. ein Schlemiehl!
  3. #22

    Hilferuf endlich erhört

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise in Griechenland ruft Weltbank-Chef Zoellick auf den Plan. Er fordert, die europäischen Politiker müssten einen Notfallplan für Banken parat haben, falls das Land aus dem Euro ausscheiden sollte. Seine Sorge: Es sei unklar, ob sich die Europäer bereits "mental auf diesen Schritt eingestellt haben".

    Zoellick fordert Hilfen für Banken in der Euro-Zone - SPIEGEL ONLINE
    Endlich werden die Hilferufe der Notleidenden Banken erhört. Rotes Kreuz und Caritas haben spontan Spendenkonten eingerichtet. ARD und ZDF planen eine große Spendenshow am Samstagabend. Die Künstler verzichten auf ihr Honorar.

    Die Deutsche Luftwaffe beteilligt sich an der Rettungsaktion der NATO. Transportflugzeuge werfen Container mit Geldscheinen über der Wallstreet, dem Londoner und dem Frankfurter Bankenviertel ab.

    Das Technische Hilfswerk bereitet den Einsatz mobiler Tiefdruckmaschinen in New York, London und Frankfurt vor.

    Die Deutsche Post legt eine Briefmarkenserie auf: "Notgroschen Notleidende Banken". 2 Euro gehen beim Verkauf jeder Briefmarke an die Bedürftigen.
  4. #23

    Notfall

    Wenn man weisst, wer Herr Zoellick ist, kann man auch verstehen, warum er die griechischen Banken und nicht das Volk retten will ! Bedenklich !!
  5. #24

    Bankrott angesagt

    Ganz einfach - wer pleite ist soll in den Konkurs gehen inkl. Staaten (Staatsbankrott) - und mit einem vernuenftigen Neuanfang sind die Schulden weg = Lieber ein Ende mit Schrecken als wie jetzt ein Schrecken ohne absehbares Ende und weiterer Verschuldung
  6. #25

    Kein Ursachen Denken und Handeln....

    .... wenn ich immer nur hoere Notfall Plan, Schadensbegrenzung, Ausfallversicherung.

    Dieses Laenderpolitische Missmanagement dauert Jahre bis es sich zeigt und irgendwelche Tagtraeumer von Weltbank und der EU glauben die Loesung in drastischen Massnahmen in wenigen Monaten zu erreichen.

    Es wird wahrscheinlich so lange dauern wie es verschlafen worden ist Kontrollmassnahmen in kurzen Zyklen durchzufuehren, also viele Jahre.

    Aber Kontrollmassnahmen sind nur ein kleiner Anfang von Ursachenhandeln. Der naechste Schritt ware z. B. das Zepter in die Hand zu nehmen wenn z. B. ein Finanzminister eines Landes es nicht schaft im Sinne einer (EU)-Gemeinschaft zu handeln.

    Das derzeitige Handeln ist ungefaehr so als ob in einem Schuljahr keine Pruefungen und Tests mehr stattfinden und am Ende des Jahres dann gesagt wird durchgefallen, Korrektur nicht mehr moeglich. Und dann kommt der Lehrer und sagt alles vom letzten Jahr lernen und naechste Woche neuer Test.

    Die EU bessert nur noch nach waehrend die Eurokaufkraft fast 20 % verloren hat (bei nur einem Hauptthema - Griechenland).

    Mal sehen was die Kaufkraft noch ist wenn Spanien Portugal und Italien dazu kommen ;-)
  7. #26

    Wirkung?

    Die Wirkung dieser Notfallpläne ist nicht ganz eindeutig.
    Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen dass sie nur die Nöte der Finanzbranche gelöst und deren Arbeitsplätze bzw. Gehälter gesichert haben, nicht jedoch der Realwirtschaft oder der Masse der Erwerbstätigen geholfen.
    Das mag an der konkreten Ausgestaltung dieser Notfallpläne gelegen haben, die den Politikern ja von den Vertretern der Finanzbranche empfohlen worden waren.
    Aber man bleibt doch irgendwie sehr misstrauisch, wenn von "großen" Plänen die Rede ist. Denn das dafür nötige Geld kommt ja immer vom Steuerzahler, das heißt von der Allgemeinheit, jedoch niemals von den Nutznießern in der Finanzbranche.
    Ökonomisch besser geeignet scheint die Strategie, die Märkte wieder zu öffnen und damit stabiler gegen Erschütterungen zu machen. Das wäre auch gerechter, weil die Verluste nur von den Marktteilnehmern und nicht von der Allgemeinheit getragen werden.
    Am effizientesten ist für Europa daher die Wiedereinführung der nationalen Währungen.
    Diese würden auch die politschen Verhältnisse am besten abbilden, denn ein politisch einheitliches Europa ist nicht erkennbar.
  8. #27

    Es ist an der Zeit, das Regierungsbashing einzustellen:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise in Griechenland ruft Weltbank-Chef Zoellick auf den Plan. Er fordert, die europäischen Politiker müssten einen Notfallplan für Banken parat haben, falls das Land aus dem Euro ausscheiden sollte. Seine Sorge: Es sei unklar, ob sich die Europäer bereits "mental auf diesen Schritt eingestellt haben".
    Die Banken resp. Finanzindustrie hat doch selbst keine Lösung mehr dafür.

    Weil
    Es schlicht keine Lösung mehr gibt.

    Ich dachte immer, Japan hätte die höchste Verschuldung.
    Nein, das von UK ist noch höher.
    Wir müssen den Engländer für ihren Starrsinn dankbar sein, nicht der Eurozone beigetreten zu sein, sonst wären wir alle längst pleite.

    Nicht die Politiker - diese unerfahrene Melange unterschiedlichster Interessenvertreter - können eine Lösung erarbeiten.
    Sie müssen die Lösung von der Finanzindustrie einfordern (sonst bekommen diese Daumenschruaben angelegt, bevor es "die Märkte tun werden").
    Die muß Konzepte und Strategien erarbeiten, wie sie aus der Bredullje rauskommt.

    Der Ertrinkende muß seinen Rettern aus der Ferne mitteilen, wie er bitteschön gerettet werden will ("...ja da soll einfach einer mit 'ner Luftmatratze rüberschwimmen..."), während die Retter auf einer Yacht in der Nähe Vollmond-Party spielen.....
    Geht's noch?

    Aber anbetracht der unglaublichen Verschuldung (um bildlich zu bleiben, bei diesem Seegang) ist das Unternehmen "Rettung von ..." zum Scheitern verdammt.

    * Die zehn größten Schuldner haben eine Gesamtverschuldung von 300% des Welt BSP, andere sagen, sie läge bei 1200%.

    Ich kann diese Zahlen nicht gegenprüfen. 1200% ????
    Das Welt BSP lag 2007 bei ca. 54 Bio USD,
    anyway, die Verschuldung Deutschlands und die Risiken aus Bürgschaften etc. liegen alleine für Deutschland bei bis zu einer Billion Euro.
    Von den Risiken aus den andern "Schweine"-Staaten(PIIGS) garnicht zu reden!

    Wie will Deutschland das denn stemmen?
    Und dabei sind wir noch die Besten in der EU!

    Wahrscheinlich hatten die Maya doch recht.
    Auf ein paar Monate früher oder später kommt es auch nicht mehr an.
  9. #28

    so einfach ist das

    man stelle sich vor - ich gehe ins casino, leihe mir von allen anwesenden geld mit folgender maßgabe - wenn ich gewinne, darf ich ihn behalten, wenn ich verliere habt ihr pech gehabt. welche spielrisiken gehe ich dann ein - die höchsten natürlich da ich am schnellsten reich werden kann auf kosten anderer. genauso agieren die bankster. höchste risiken eingehen, sie können ja sicher sein, dass ein weltbankschwätzer und andere politgangster alles tun werden diese banken zu retten. ein absurdes system und es ist auf grund der zinseszinswirkung jetzt an seinem ende angekommen. was wir jetzt aktuell erleben ist nichts anderes als die letzten zuckungen vor dem tod.
    diese krise ist von außen befeuert vor allem aus ami-land. qui bono - wer hat den vorteil vom ende des euro ? die amis und die asiaten. wir sind in einem krieg, der auf vernichtung unserer materiellen werte abzielt, nix anderes. wie anders sind die äußerungen der hedgefonds zu deuten ... wir spekulieren GEGEN ein land. was ist da das ziel ? wirtschaftliche vernichtung, ist das etwas anderes als krieg.
    solange uns ami-hörige vasallen regieren, laufen wir wie eine dumme kuh auf den eigenen metzger zu.
    ob´s noch eine positive lösung für uns gibt - ich glaube nicht, der point of no return ist bereits überschritten.
    machen wir halt das beste daraus, was das ist muss jeder selbst entscheiden.
  10. #29

    Auch die Experten...

    Zitat von herbert Beitrag anzeigen
    Mit der Bankenkrise, dem Euro und Griechenland plus weiterer Länder sind die Politiker völlig überfordert.
    Das ist nur ein stochern im Nebel und das Volk wird für dumm verkauft.
    Seit Jahren wird stümperhaft an diesem Problem gebastelt und nichts ändert sich.

    Weg mit den stümperhaften Politikern, hier gehören Experten hin, die ein Studium der Wirtschaft und jahrelange Praxis in dem Fach haben.
    ... helfen nicht unbedingt weiter. Oder wer glauben Sie, hat das Desaster der Bankenkrise mit Ursache in den USA verursacht? Da waren die Bankenexperten genauso dabei wie die Politiker.








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