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Griechenland-Krise: Was die Euro-Retter von den Piraten lernen können

SPIEGEL ONLINEEnde der Kontroll-Illusion: Das Athener Wahlchaos zeigt, wie leicht sich das Krisenmanagement von Merkel und Co. aus dem Tritt bringen lässt - auch weil die Euro-Retter auf immer neue endgültige Lösungen setzen. Stattdessen sollten sie sich lieber an den Ideen der Piratenpartei orientieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...832077,00.html
  1. #140

    Kreativ?

    Kreatives Chaos als "Lösungsansatz" der Piraten zur Bewältigung der Eurokrise - eingebrockt u.a. durch die Griechen, die uns nach Strich und Faden besch.. haben (gefälschte Zahlen). und jahrelang
    auf Kosten der EU über ihre und unsere Verhältnisse lebten. Da
    wandere ich sofort aus in die Schweiz, wenn die unbedarften Laptop-Bubies u. Girls zur Krisenbewältigung schreiten. Zur Zeit haben sie ja noch keine Ahnung von irgendwas, sagen sie. Tolle Aussage einer Partei, die gewählt werden will und wird! Und es gibt genügend Protestwähler, die sowas honorieren! Quasi die Rache des kleinen Mannes.
  2. #141

    Helmut Kohl

    Dieser Mensch ist die Urkatastrohpe der BRDt:
    - Vereinigung West- und Mitteldeutschland auf Kosten der Alten, Kranken und Schwachen
    - die halbe deutsche Wirtschaft an die Franzosen verschenkt, die andere Hälfte den Heuschrecken zum Frass vorgeworfen
    - EU und Euro als Ideologie durchgedrückt
    - Ehrenwort in CDU-Parteispendenaffäre

    Nach seiner Kanzlerschaft war die BRDt ein verheertes Land, noch unsere Enkel werden unter den Taten dieses Menschen leiden.
  3. #142

    Erfrischend

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Vollkommener Blödsinn, was Sie hier schreiben.

    1. Frau Merkel wird ihr Pragmatismus vorgeworfen. Pragmatismus ist nichts anderes, als flexibel auf Herausforderungen zu reagieren. Sie wird Umfallerin genannt, gerade weil sie den meisten viel zu flexibel ist. Sie hat den Mut, über ihren Schatten zu springen und Dinge, die vorher anders aussahen, nach Erkenntnisgewinn anders zu beurteilen und entsprechend ihre Handlungen zu ändern. Ich fühle mich diesbezüglich gut aufgehobe; es gibt nichts schlimmeres als Parteisoldaten a la SPD, die nicht über ihren Schatten springen können, und ihre überkommenen Rezepte aus den 70er Jahren über alles stülpen wollen.
    2. Gerade eine Naturwissenschaftlerin glaubt per se nicht an Ideologien, sondern hat den Schneid, Probleme unideologisch zu betrachten und Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein sozialistischer Parteisoldat a la Hollande oder Gabriel wird stets seine alten Rezepte anwenden; nicht so Frau Merkel.
    3. Wir befinden uns in einem europäischen Kontext. Wenn Deutschland nur so könnte wie es wollte, aber es gilt eben Kompromisse zu finden. Dies ist eben die Herausforderung der Globalisierung. Es wird nie an einem gemeinsamen Strang gezogen. Aber Globalisierung schafft gleichzeitig Wohlstand und Fortschritt.
    mit Einschränkungen,Wissenschaft ist leider auch Meinungs-und Interessengeleitet, Netzwerke etc. Institutionelle Absicherung, bei gleichzeitiger Verengung des Gesichtsfeldes, böse Zungen sprechen von Inzucht.

    Ob die Globalisierung Fortschritt bedeutet. Fortschritt ist ein räumlicher Begriff, wohin, in den Abort? Aber er ist greifbar, nicht abstrakt, wie es die MAXWELL Gleichungen oder GIBBS'schen Funktionen sind.
    Politik heute, insbesondere die der Parteisoldaten, versucht heute mit Mittelansätzen von gestern Lösungen zu finden. Vergleichen Sie das Raummass einer Strassenbahn, 25 Quadratmeter und das der Glasfaser, .4 Quadratmillimeter oder das des Aktenordners DIN A 4 und das eines Bits bei 2 Nanometer Strukturbreite und hundertfacher Stapelfähigkeit.

    Von diesen, letztlich thermodynamischen Ansätzen, verstehen aber nur wenige etwas. Die Vielzahl hechelt den Parteisoldaten und ihren intellektuellen Lautsprechern hinterher und wundert sich, rasiert werden zu müssen.

    Strukturbreite und Parteisoldat, das ist erlebte Wirklichkeit, jeder kann sich zumindest ausrechnen, wo er landet.

    zum Grusse
  4. #143

    Wenn ich Versprechen hoere, denke ich

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    Sie, und auch der Autor des Artikels, verwechseln Demokratie mit Unverbindlichkeit und Willkür. Egal ob eine Entscheidung von einem König, Diktator oder vom Volk getroffen wird: Wenn sie einmal getroffen ist, muss sie verbindlich sein. Demokratie darf keine Ausrede für eine "heute so, morgen so"-Politik der gebrochenen Versprechen sein.

    Es wird bei der Euro-Rettung von D, NL, FIN und anderen vergleichsweise prosperierenden Ländern erwartet, dass sie GR Darlehen (=Kredit =Vertrauen) gewähren. Ein Darlehen gewährt man aber nur, wenn der Schuldner verbindlich erklärt, dass er es irgendwann zurückzahlt, und man sich auf diese Zusage verlassen kann. Wenn da jetzt nach der Wahl gesagt wird: "Tja, wir haben uns umentschieden, Rückzahlung fällt aus wegen ist nicht", dann ist das Vertrauen dahin. Als der Marshallplan anlief stand D übrigens noch unter Besatzungsstatut. Da war nix mit Demokratie.
    an Kohl, der war ja ganz gross im Versprechen und Ehrenwort geben. Bei der heutigen Komplexitaet und der Geschwindigkeit des Wandels, halte ich Versprechen fuer ein eher ueberholtes Krisenmangement Instrument. Heute geht es mehr darum klug zu antizipieren und zu steuern, dabei kann und sollte man ausschliesslich Absichten verfolgen, die auf demokratischem Wege entwickelt wurden. Wir haben heute eine Situation in der man, wenn Sie wollen sich selbst Versprechen gab ohne die Realitaet und die Zukunftsszenarien beleuchtet zu haben; so was nennt man wish thinking. Die einzigen sehr durchschaubaren und wenig intelligenten Argumente der heutigen Politiker sind in der Regel "Alternativlosigkeit" und "Systemrelevanz", die ein Armutszeugnis darstellen. Wir wissen nicht erst seit gestern, dass Volkswirtschaften sogenannte adaptive komplexe Systeme sind, die sich auch wenn Muster erkennbar sind, oft chaotisch verhalten. Mit Versprechen kommen Sie da nicht weiter, die gegebenen "Versprechen" ich nenne sie mal volkstuemlich "Vertraege" fliegen uns seit geraumer Zeit um die Ohren oder sind Maastricht, Nizza, Lissabon und all die schoenen Gipfel mit den vielen schoenen Versprechen an Ihnen vorbeigelaufen ?

    Es sei zudem der Hinweis gestattet, dass wir das Jahr 2012 schreiben, der Marshallplan hat D sehr geholfen (verdient hatten wir es ja wirklich nicht, wir vergessen das nur manchmal) unsere Szenarien sind aber "leicht" veraendert. Laender kann man zwar nur sehr beschraenkt mit Unternehmen vergleichen, aber die gehen nun mal trotzt schoener Versprechen schlicht Pleite und das macht durchaus Sinn. Insolvenzregeln hat man bei all den Versprechen schlicht vergessen, Insolvenzen sind aber nun mal eine Realitet. Wenn Sie Demokratie nicht so toll finden schlage ich einen Ortswechsel, vielleicht in die Ukraine vor..
  5. #144

    Zitat von Marenga Beitrag anzeigen
    Ich kann nur hoffen, dass die Griechen jetzt endgültig diesen Weg gehen, und sich von dem Finanzterror lossagen. Lieber arm aber frei, als ständig bei den Leadern in Brüssel betteln zu müssen.
    Hätten sie doch vorher auch haben können. Aus dem Euro raus, Staatsanleihen auf neue Drachmen umstellen, Geld drucken um alle Schulden zu bezahlen und nie wieder neue Schulden machen.....

    In 15 Jahren ist dann auch genug Geld da, damit sich die Verwaltung mal neue Bleistifte leisten kann. Aber ganz dolle frei, das stimmt schon.
  6. #145

    Zitat von heldenmut Beitrag anzeigen
    Kreatives Chaos als "Lösungsansatz" der Piraten zur Bewältigung der Eurokrise - eingebrockt u.a. durch die Griechen, die uns nach Strich und Faden besch.. haben (gefälschte Zahlen). und jahrelang
    auf Kosten der EU über ihre und unsere Verhältnisse lebten. Da
    wandere ich sofort aus in die Schweiz, wenn die unbedarften Laptop-Bubies u. Girls zur Krisenbewältigung schreiten. Zur Zeit haben sie ja noch keine Ahnung von irgendwas, sagen sie. Tolle Aussage einer Partei, die gewählt werden will und wird! Und es gibt genügend Protestwähler, die sowas honorieren! Quasi die Rache des kleinen Mannes.
    Naja schauen sie sich doch einfach mal die EUROkrise an:
    Die Experten griifen in einer Tour ins Klo während der verspottete Stammtisch so gut wie immer richtig lag^^
    Und dank ESM wirds noch schlimmer.
    Eingebrockt haben uns das aber leider die leute die zu ALLEM eine Ahnung haben.
    Mir sind dann doch lieber leute lieber die nicht sofort eine Meinung haben, und sich Zeit lassen zum Nachdenken, als die aktuellen leute die sofort eine Ahnung haben.
  7. #146

    Zitat von salamist Beitrag anzeigen
    Das ist ganz großer Mist den Sie da behaupten. Eine konservative und eine sozialistischee und adelige Oligarchie Regierung in Griechenland und nicht die ´´radikalen´´ Gewerkschaften hat tatenlos zugesehen wie bei der griechischen Euroeinführung die Preise von Drachmen auf Euro 1:1 umgerechnet wurden.
    Schon klar. Ein Euro sind 340 Drachmen. Klar dass bei einer popeligen Preiserhöhung um das 340-fache ( also so, als ob der Liter Benzin morgen plötzlich 500 EUR kostet ) man ein bisschen Lohnerhöhung braucht. Sie müssen aber die kleinen Oligarchen auch sehen. 340 fach ist nun wirklich nix soooo besonderes. Die armen müssen doch auch leben.

    Offenbar will man erst mal wieder alle gegeneinander hetzen und mit Bomben sanieren.
    Das ist gemein. Wir diskutieren hier noch, ob wir mit gefälschten Flugzeug ID's fliegen ( wir denken an türkische ) und Sie verraten schon alles. Spielverderber!
  8. #147

    Der Euro macht bummse

    Zitat von rick.sander Beitrag anzeigen
    Und die, die sie verursacht haben lachen sich ins Fäustchen.
    So haben die griechischen Wähler das vorweggenommen, was demnächst in Europa auch geschehen wird. gnade uns Gott
    Das geht nicht gut, ist nicht verwunderlich und das sage ich seit rund 4 Jahren.
    Wenn das System, so, wie es ist, erhalten bleiben soll und das soll es, wie uns jedesmal die etablierten Parteien zeigen, so müssen die Reichen zahlen. Das ist aber zum Teil das parteisystemrelevante Klientel ;-)
    Also sollen die ungeschoren davon kommen - wie bei der Wiedervereinigung - deren Kosten n i c h t von Beamten, Selbständigen und Reichen getragen wurde.
    Ergebnis 2 Billionen Schulden!

    Nach dieser Krise hätten wird dann (inoffiziell 6).
    D a s wird dieses mal aber nicht funktionieren.
    Zum einen, weil die breite Masse nicht mehr kann und will, zum anderen, weil die Krise - dank Internet - viel transparenter ist und letztlich, weil niemand mehr mit dem bedruckten Klopapier namens Euro in wenigen Monaten bezahlen will. Och ;-)

    Und wenn das Vertrauen in eine Währung weg ist, können die nochsoviel von idiotischen Wachstumspaketen faseln (was ja nur ein anderes Wort für "weiter so" ist), die Leute akzeptieren schlicht das Geld nicht mehr.
    Wer es nicht glaubt, einen Vorgeschmack haben wir in den letzten Jahren bekommen: viele frisch gedeckte Häuser, viele neue Autos, hohe Rohstoffpreise, starke Nachfrage aus China...

    Unddas die idiotische und armutssteigernde Währung namens Euro verschwindet, ist gut so.
    Was der Souverän nicht zu leisten vermochte, wegen der korrupten Eliten, wird der Markt richten.
  9. #148

    Nein, nein...

    Zitat von mwroer Beitrag anzeigen
    Sie haben nicht lange in den USA gelebt oder? Lokalpatriotismus ist stark ausgprägt und davon ab ist die Lage dort mit unserer nicht zu vergleichen. Die USA SIND ein Land. Frankreich und Deutschland sind zwei verschiedene Länder mit verschiedenen Sprachen, verschiedener Geschichte und allem was dazu gehört.[..]
    Dem würde ich, wegen der gemeimsamen Sprache als Argument, nur bedingt zustimmen. Englisch wird bspw. von den Meisten hier gesprochen...
    Was die “gemeinsame [kriegerische] Geschichte“ betrifft, gab es dort ebensolche kriegerischen Ausseinandersetzungen wie in Europa auch. Ob das alleine als Grund gegen ein Europa spricht, bezweifel ich.
    Auch in der BRD gibt es diesen “Lokalpratiotismus“, Freistaat Bayern z.B.....das hindert aber die BRD insgesamt nicht, als ein Staat zu funtionieren...
    Im Übrigen widersprechen Sie sich diesbezüglich auch, da Sie zunächst diesen Lokalpatriotismus ins Felde führen, um hernach z
    u insistieren AMERIKA sei ein Land....

    Machen wir uns nichts vor : Man muss ein „Land Europa“ eben wollen - oder man lässt es einfach ganz.

    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass - DAS hat noch nie funktioniert
  10. #149

    Zitat von realpolitiker Beitrag anzeigen
    Wählen bis zum Abwinken könnte überall in den westlichen Demokratien passieren.
    Jetzt wird in Griechenland wahrscheinlich weitergewählt bis das Ergebnis "verfassungskonform" ist oder den Etablierten passt. Wenn die Bürger es ernst gemeint haben mit ihrer ersten Wahlentscheidung, dann müßte eigentlich der zweite Wahlgang genauso ausfallen wie der erste - oder nicht?
    Sehen Sie, das ist einer der Sachen die mich bei Euch Spiegel Foristen so sehr nervt. Von nix ne Ahnung, falsche Voraussetzungen nehmen und darauf einen 10-Seiten Jammerartikel aufbauen!

    Es hat überhautp nix damit zu tun, wie der Wahlausgang war, sondern lediglich, ob eine Regierung zustande kommt. Denn das Ergebnis der jetzigen Wahl entpricht garantiet nicht den Vorstellung der Etablierten. Dennoch geht es im Augenblick strikt nach Reihenfolge im Wahlergebnis, ob einer der im Parlament vertretenen Parteien eine Mehrheit für eine Regierung zusammenbekommt. Und wenn eseiner schafft, dann steht die Regierung auch. Egal ob das Ergebnis dann gewollt ist, oder nicht.

    Neuwahlen gibt es nur, wenn keine Regierung zustande kommt, und daher eben davon ausgegangen werden muss, dass der Volkswille nicht in Regierungshandlen verifizierbar ist.

    Aber, nochmal, Ihre Aussage es würde so lange gewählt, bis das Ergebnis passend sei, ist Stuss, denn ( als Beispiel ) wenn einer der Extremisten im nächsten Wahlgang die absolute Mehrheit bekommen würde, dann würde dieser ohne wenn und aber die Regierung bilden.

    Jetzt verstanden?


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