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Griechenland-Krise: Altkanzler Kohl ruft Europa-Skeptiker zur Ordnung

Getty ImagesHelmut Kohl schaltet sich in den Streit um weitere Finanzhilfen für Griechenland ein: Das Ziel eines geeinten Europa dürfe nicht in Frage gestellt werden, warnt der 82-Jährige in einem Zeitungsbeitrag. Die Opposition wittert nach dem Verfehlen bereits das Ende der schwarz-gelben Koalition.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...817952,00.html
  1. #180

    unglaubwürdig

    Zitat von ChiefGonzo Beitrag anzeigen

    Kohl hat doch Recht wenn er meint dass Leute mit Visionen und einem klaren Ziel fehlen. Heute wird panisch von einer Krise zur nächsten reagiert. Schnelle Problemlösung ohne langfristiges Ziel.

    .
    Leider ist Herr Kohl diesbezüglich kein Vorbild.
    Wollen wir doch nicht vergessen, dass der die Wiedervereinigung brachial durchgezogen hat.
    Es hätte auch andere Möglichkeiten der langsamen wirtscahftlichen Anpassung gegeben.
    Aber mit langfristigen Projekten kommt man als Politiker, auch Herr Kohl nicht, nicht in die Geschichtsbücher.
    Sein ökonomische Kompetenz hat Herr Kohl mit der "Wiedervereinigung aus der Portokasse" nachhaltig verspielt.

    Dieser Mann ist in solchen und auch vor allem in EU-Euro-Sachen inkompetent.
    Empirisch bewiesen durch die jetzige Euro-Krise, ausgelöst durch mangelnde Ausgleichsmechanismen bei bei wirtscahftlich ungleichen Wirtschafts-Handels-Partnern.
  2. #181

    Nächste Wahl

    Zitat von danielwetzler Beitrag anzeigen
    Das ist einfach aus Mangel an wählbaren Alternativen !
    Rot/Grün würden unser Geld noch mehr verprassen und sonst gibts da nichts Demokratisches.
    Das wird auch mein Problem bei der nächsten Bundestagswahl sein - es gibt nichts Wählbares. Was macht man denn da, wenn man von seinem Wahlrecht Gebrauch machen möchte?
  3. #182

    Herr Kohl

    Zitat von brido Beitrag anzeigen
    Sein Größenwahn hat uns viel zu früh die Wiedervereinigung und den Euro bescheert. Dass er sich noch traut in Erscheinung zu treten!
    hat leider versäumt bei seinen Europa-Visionen, die Rechnung zu bezahlen.

    Ein Zechpreller will zur Ordnung rufen? Wie denn das!
  4. #183

    .

    Zitat von toskana2 Beitrag anzeigen
    ...
    was aber bleibt, ist doch:
    der Euro ist mangels europäischer, politischer Einheit
    der letzte Pattexstoff, der Europa zusammenhält.

    Scheitert er, gibt es wieder die europäischen Nationalstaaten, die, jeder für sich,
    vor sich her wursteln.
    Hier hat Merkel definitiv Recht.
    Ich glaube, Sie irren sich. Der Euro ist nicht der letzte Pattexstoff, sondern der Sprengstoff Europas. Der Euro befördert nicht das Gefühl der europäischen Einheit, sondern ist in seiner Wirkung europafeindlich, wie auch andere Entscheidungen.

    Es gibt nur einen einzigen Pattexstoff für den europäischen Einigungsprozess, und das ist der Volonté générale der Bürger Europas, sprich die Einwilligung der Menschen in Europa. Der Grundfehler der EU ist, dass es vor allem ein Projekt der politischen Klassen ist, nicht der europäischen Völker. Diese stehen weitgehend einflusslos abseits.
  5. #184

    Geplant

    Zitat von edvjojo Beitrag anzeigen
    Der Mann, der Oem osten goldene Landschaften versprochen hat, macht jetzt das gleich mit den Griechen. Über 20 Jahre Wiedervereinigung und wir zahlen immer noch "Aufbau Ost". Wie lange sollen wir "Aufbau Griechenland" zahlen? Wir haben die Schanuze voll! Herr Kohl, wir haben sie nicht umsonst abgewählt!
    sind jetzt erst mal 25 Jährchen, die man noch Geduld haben muss, danach wird neu entschieden!

    Klarer Zeitplan!
  6. #185

    Richtig

    Zitat von celino Beitrag anzeigen
    Das kann nicht geschehen, das wird geschehen, wenn nicht endlich Realitätssinn in Europa einkehrt und man durch entsprechende Entflechtung (eigene Währung, eigene Wirtschaftspolitik), Rücksicht auf die verschiedenen Mentalitäten der Völker nimmt.
    Europa ist in Gefahr WEGEN dieses Euro, nicht TROTZ des Euro.
    Man sieht anhand der jetzigen Krise, dass die Europabegeisterung vor allem von der Erwartung....
    Aber was ist, wenn der Frieden "systematisch" gefährdet werden soll.
    Krieg war schon immer 1. Wahl, wenn unsren Eliten nichts mehr eingefallen ist. Wie im Sandkasten eben, Burg zerstört - wird wieder aufgebaut. Außerdem hat so ein Krieg doch einen enormen Vorteil, es
    werden einige Menschen weniger auf diesem Planeten herumtanzen.
    Ist das von ganz oben nicht so gewollt?
    Warum groß darüber reden, wenn man Taten sprechen lassen kann?
    Außerdem haben Bürgerkriege doch enorme Vorteile, das Volk
    bekriegt sich selbst und die Regierungen können als heilsame Retter
    auftreten.........
  7. #186

    Stimmt

    Zitat von novalis52 Beitrag anzeigen
    Es gibt zu Europa keine Alternativen. Da können es die Nörgler drehen und wenden , wie sie wollen. Wie Sie es richtig beschrieben haben, wäre die Alternativen desaströs. Aber, so ist der deutsche Kleingeist: ohne Hirn meckern und den Großkotz spielen.
    ...
    Europa gibts eigentlich schon so lange ich denken kann Und bisher hat es auch noch niemand weggetragen oder ungedreht. *g*

    Das Europa, das ich kennerngelernt habe, bestand aus vielen unterschiedlichen Ländern, jede Bevölkerung hatte ihren Nationalstolz, Macken, Fehler und meinetwegen auch Vorurteile. Komischerweise habe ich vor Einführung des € und der Machtübernahme durch das Gleichschaltungsmonster EU fast überall mit sich selbst zufriedene, hilfsbereite Menschen getroffen. Das Einkommen und der Lebensstandard waren mancherorts bestimmt geringer, und die Vetternwirtschaft groß - aber es hat funktioniert. Hätte man das alles seinen geregelten Gang gehen lassen, dann wäre bestimmt auch einmal irgendetwas zusammengewachsen. Das wäre jedoch ein sehr langsamer Prozeß gewesen, der sich nicht mit den Interessen all dieser an kurzfristige nationale Gewinnmaximierung und Geschichtsbucheinträge denkenden "Europa" Politiker gedeckt hat.
  8. #187

    Über die Schuldenkrise zum politisch geeinten Europa?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Helmut Kohl schaltet sich in den Streit um weitere Finanzhilfen für Griechenland ein: Das Ziel eines geeinten Europa dürfe nicht in Frage gestellt werden, warnt der 82-Jährige in einem Zeitungsbeitrag. Die Opposition wittert nach dem Verfehlen bereits das Ende der schwarz-gelben Koalition.

    Griechenland-Krise: Altkanzler Kohl ruft Europa-Skeptiker zur Ordnung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Dass Helmut Kohl und François Mitterrand den Ausbruch der Weltwirtschafts- und Finanzkrise und deren Wirkung auf Europa einkalkuliert hatten, wird wohl niemand ernstlich annehmen. Vielmehr dürfte hinter der Einführung des Euro die Vision einer schnellen Integration Europas zunächst in wirtschaftlicher Hinsicht, später auf dem Gebiet der Außen- und Verteidigungspolitik das Motiv gewesen sein. Nun aber kommen überzeugte Europäer diesem Ziel auf nicht vorhergesehene Weise näher: über die Schuldenkrise. Die sich besonders in den letzten Jahren massiv zugenommene Abhängigkeit von deutschen Kapital wird die betroffenen Länder zu fügsamen Mitgliedern einer neuen Union machen.
  9. #188

    .... wenn er noch einmal aus seinem geriatrischen Zustandes aufschreit - wie kann er dann seine eigene Utopien verraten.

    Dieser gesamten verkommene €-Kaste ist es vollkommen unmöglich vor uns hin zu treten – offenen Wortes zu zugeben – „.....hier haben wir einen Fehler begangen lasst ihn uns – wenn auch mit Opfern korrigieren“.
    Sie lassen das Narrenschiff weitertreiben! Mit dem Wrack müssen wir dann zurechtkommen.

    Sie treiben uns in den Ruin – denn auch Kohls(vielleicht seine große Angst) Platz in den Geschichtsbüchern wäre ein anderer.
  10. #189

    und wenn es Ihnen zehnmal nicht passt :

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Und dann noch der Hinweis auf Lafontaine. Wenn es nach dem ginge, würde man im Osten immer noch mit Trabis über Kopfsteinpflaster rumpeln und den Russ zentimenterdick von den Hauswänden abkratzen. Komisch, dass der Herr "Linksparteivorsitzende" das assozialste ist, was jemals in D bzgl. der Wiedervereinigung das Maul aufgemacht hat. Also lasst den Schwätzer weg.
    Dieser Schwätzer war der einzige, der die Dimensionen der Wiedervereinigung richtig eingeschätzt hat.
    Was wäre, wenn es nach dem gegangen wäre, ist eine alberne Unterstellung.
    Vermutlich hätte er es einfach nur besser gemacht, weil er den Sachverstand dazu hat.

    Kohl dachte, er würde den Mantelzipfel der Geschichte ergreifen, dabei war es nur ein Blatt von der Klorolle.
    Die ist jetzt abgerollt und wir stehen mit herunter gelassener Hose da, und sehen ziemlich beschi$$en aus.


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