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Griechenland: Konservativer Samaras will sich an Koalition beteiligen

AFPDie Bildung einer Regierung in Athen wird immer wahrscheinlicher. Jetzt wollen sich die Konservativen an einer Koalition beteiligen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Vorsitzenden Antonis Samaras und Sozialistenchef Evangelos Venizelos.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832614,00.html
  1. #60

    Pfründe retten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bildung einer Regierung in Athen wird immer wahrscheinlicher. Jetzt wollen sich die Konservativen an einer Koalition beteiligen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Vorsitzenden Antonis Samaras und Sozialistenchef Evangelos Venizelos.

    Griechenland: ND-Chef Antonis Samaras will Koalition mit Pasok - SPIEGEL ONLINE

    Die Ganoven tun sich zusammen um ihre Pfründe zu retten.
    Sie tun das für sich und nicht fürs Volk.
    Weil sie laut neuesten Umfragen Angst haben müssen, vor einer neuen Wahl. Denn dann könnte die radikale Linke sogar die Nummer 1 in Griechenland werden.
  2. #61

    Kein Wunder!

    Also mich wundert es nicht, daß die etablierten Parteien in Griechenland im Moment so an Zustimmung verlieren. Würden bei uns die Löhne derart gekürzt oder eine derart hohe Arbeitslosigkeit sein, dann wäre eine Zustimmung radikaler Kräfte ebenfalls hoch. CDU und SPD würden massiv verlieren und es reichte nicht mehr für eine "große Koalition". Grüne und FDP wären marginalisiert. Gab's das nicht schon mal? Ach ja, vor 1933. Da hießen die Parteien aber noch anders (außer der SPD).
    So ist er halt, der "böse" Wähler.
  3. #62

    Das Problem ist

    Zitat von Markenfetischist Beitrag anzeigen
    Führen Sie bitte einmal einen Realitätscheck bei sich durch. Die "Linksradikalen" werden NICHT aus Protest gewählt, sondern weil sie komplett eine andere Politik versprechen, die die Griechen nun einmal wünschen. Nennt sich Demokratie, dieser Prozess, und geht vollkommen in Ordnung. Volkes Wille und so.
    so das die Radikalen Linken gerne sich die Rosinen Rauspicken. Euro und EU ja, Sparen nein.

    Wie 11 Mio Griechen das 300 Mio Resteuropäern klar machen wollen, muss man erstmal erklären.
  4. #63

    Links und Rechts sind veraltete Konzepte

    Griechenland muss endlich aufwachen.
    Es gibt nur zwei zukunftsorientierte Richtungen:
    - Im Euro bleiben und die daraus entstehende Austrerity leiden
    oder
    - Aus dem Euro aussteigen und auf eigene Faust die Zukunft bewaeltigen.

    Persoenlich bin ich der Meinung dass GR ausserhalb des Euro eine bessere Zukunft erwartet.
  5. #64

    Warum nicht Protest

    Zitat von Markenfetischist Beitrag anzeigen
    Führen Sie bitte einmal einen Realitätscheck bei sich durch. Die "Linksradikalen" werden NICHT aus Protest gewählt, sondern weil sie komplett eine andere Politik versprechen, die die Griechen nun einmal wünschen. Nennt sich Demokratie, dieser Prozess, und geht vollkommen in Ordnung. Volkes Wille und so.
    Selbst wenn Protest - auch den Märkten dürfte eine Linke lieber sein als dieser Sumpf und weiter so und das will etwas heissen.
  6. #65

    Irrenhaus

    Ich komme mir vor, wie in einem Irrenhaus und nicht in einem Theater, wenn ich diese griechische Tragödie mir anschaue. Die machen Selbstmord und das Volk jubelt. Gut, dann hoffe ich auf den Austritt aus der EU, denn wenn dies Schule macht "ich möchte nichts sparen etc.", dann gibt es bald nicht die EU-Zone. Manche freuen sich, aber dann in einigen Jahren meckern die gleichen Bürger über die Politiker, was die alles verbockt haben.
  7. #66

    Zitat von wiegederdemokratie Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, ich denke nicht, dass Sie die Summen mit denen Unternehmen und Konsumenten in Deutschland mit Krediten versorgt werden verleihen, geschweige denn verschenken könnten.
    Sie verleihen ja NIE Geld, es sei denn Sie haben es nicht über...aber dann nehmen sie nicht mehr zurück als sie gegeben haben???
    Wie soll ......
    Niemand kann Geld verleihen, dass er nicht irgendwie über hat, schließlich bräuchte man es selbst. Und wenn man ein Kredithai ist, zumindest im Geiste, will man eben nicht nur das Geld zurück haben, sondern sogar noch mehr und immer mehr und nochmal mehr. Umso mehr, je schlechter es demjenigen gibt, denn dann kann man Druck ausüben.

    Letztlich nichts weiter als ein Verbrechen, die Notlage anderer Menschen ausnutzen oder deren Schwächen.

    Wäre es anders, könnte man in Deutschland ja einfach mal den Zinssatz auf griechische Verhältnisse setzen und sehen, wie toll wir dann noch sind. Würde uns sofort das Genick brechen.
  8. #67

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    so das die Radikalen Linken gerne sich die Rosinen Rauspicken. Euro und EU ja, Sparen nein.

    Wie 11 Mio Griechen das 300 Mio Resteuropäern klar machen wollen, muss man erstmal erklären.
    Och, die "300 Mio Resteuropäer" werden das schon automatisch merken, wenn sie an die Reihe kommen und zum Schlachthaus geführt werden. ;)
  9. #68

    Demokraturen

    Zitat von Trouby Beitrag anzeigen
    Das klingt zwar prinzipiell gut und sehr demokratisch, würde aber unweigerlich ins Chaos führen. Viel zu viele Menschen sind nicht in der Lage, zu jedem Thema eine qualifizierte Meinung zu haben. Wie auch?!

    Daher ist es tatsächlich sinnvoller, sich einen Repräsentanten auszusuchen, dem man zutraut, es "richtig" zu machen. Wenn es niemanden gibt, dem man dies zutraut, dann sollte man gefälligst den Hintern aus seinem Sessel bekommen und es selbst machen. DAS ist dann wirklich Demokratie!
    Ich glaube nicht an die Theorie des "dummen Volkes", das sich nicht intelligent in die Politik einmischen kann. Deshalb wären Volksabstimmungen durchaus eine Möglichkeit, das Regieren den wahren Mehrheitsverhältnissen anzupassen. Darüberhinaus gibt es für das repräsentative System ebenfalls gute Gründe. Solange die "Repräsentanten" allerdings nur ihre Pfründe sehen, nicht "gläsern". nicht sofort abwählbar bei Fehlverhalten (gegen die Interessen ihrer Wähler) sind und vor allem für unendlich auf ihren Posten bleiben, solange ist dieses repräsentative System eine Diktatur der großen Parteien und der Lobbyisten.
  10. #69

    Die Linke hat nur Maulhelden,

    Verantwortung übernehmen sie keine.


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