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Griechenland: Forscher erwarten noch schlimmeren Wirtschaftseinbruch

DPAFür die griechische Wirtschaft gibt es in den kommenden Monaten wohl keine Hoffnung auf eine Stabilisierung. Eine neue Prognose rechnet sogar mit einem noch stärkeren Konjunktureinbruch als bislang befürchtet. Aus der deutschen Exportwirtschaft kommen dagegen überraschend gute Zahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843423,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die griechische Wirtschaft gibt es in den kommenden Monaten wohl keine Hoffnung auf eine Stabilisierung. Eine neue Prognose rechnet sogar mit einem noch stärkeren Konjunktureinbruch als bislang befürchtet..
    Wirtschaft in Griechenland schrumpft und deutsche Exporte steigen - SPIEGEL ONLINE
    das ist jetzt aber echt eine überraschung
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die griechische Wirtschaft gibt es in den kommenden Monaten wohl keine Hoffnung auf eine Stabilisierung. Eine neue Prognose rechnet sogar mit einem noch stärkeren Konjunktureinbruch als bislang befürchtet. Aus der deutschen Exportwirtschaft kommen dagegen überraschend gute Zahlen.

    Wirtschaft in Griechenland schrumpft und deutsche Exporte steigen - SPIEGEL ONLINE

    Wie oft ich bis zum Kollaps wohl noch lesen muss, dass Exportüberschüsse etwas positives sind ...
  3. #3

    Wann kapieren die endlich?

    Rückkehr zur Drachme und massive Abwertung brächten sofort einen Konjunkturaufschwung, besser als jeder Marshallplan und sogenannte Wachstumspakete. Die bisher angehäuften Schulden können ohnehin nie mehr zurückgezahlt werden. Die haben unsere Politiker mit zu verantworten.
  4. #4

    Zitat von brefcourte Beitrag anzeigen
    Wie oft ich bis zum Kollaps wohl noch lesen muss, dass Exportüberschüsse etwas positives sind ...
    Damit sind wir doch 40 Jahre lang gut gefahren. China scheint es auch nicht zu schaden, während die USA der Abwicklung ihrer Industrie mit Trauer nachblicken.
    Insgeamt ein erfreuliches Ergebnis, wenn Europa für uns an Bedeutung verliert und wir unseren Export in Länder wie China und Indien ausbauen können. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir mit den produktivsten Länder in gewissen Rahmen mithalten können.
  5. #5

    Mich würde ...

    Staatssekretär Nikos Nikolopoulos trat aus Protest gegen die sich hinziehenden Verhandlungen über Erleichterungen beim Sparkurs überraschend zurück. Die Regierung sei nicht stark genug, um die Kreditgeber zu Änderungen beim Rettungsplan zu bewegen, begründete der stellvertretende Arbeitsminister seinen Schritt. Zitatende

    ... mal interessieren, wie Herr Nikolopoulos auf die Idee kommt, das die Regierung stark sein könnte.

    - keine einzige Zusage eingehalten
    - Nachverhandlungen einfach mal so
    - Ursache von vielen Problemen

    Ich denke, die griechische Regierung hat sich bereits empfohlen, man weiss was man von ihr zu halten hat. Ich denke, die Regierung glaubt wirklich, sie hat irgendetwas gerissen, sie können es einfach nicht.

    So einen Schlamperladen kriegt keiner geregelt, aber die Griechen selbst 100%ig nicht.
  6. #6

    Nachricht für Lehrer? Vom Prakti?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die griechische Wirtschaft gibt es in den kommenden Monaten wohl keine Hoffnung auf eine Stabilisierung. Eine neue Prognose rechnet sogar mit einem noch stärkeren Konjunktureinbruch als bislang befürchtet. Aus der deutschen Exportwirtschaft kommen dagegen überraschend gute Zahlen.

    Wirtschaft in Griechenland schrumpft und deutsche Exporte steigen - SPIEGEL ONLINE
    Was soll denn das? Griechenland? Stabilisierung? Geschenkt. Dass dort nichts mehr gehen wird und kann ist bei der erzwungenen Politik und dem kaputten Volk erwartbar.

    Aber der Blick auf D ist mega-lächerlich. Die Exportzahlen aus dem Mai stammen vorwiegend aus den Anstrengungen und der guten Konjunktur von 2010/2011 und auch sicher vor Mai 2012. Wer die Auftragseingänge für 2013 beachten möchte, erkennt, dass die Deutsche Wirtschaft unter den schlechten Konjunkturerwartungen massivst leiden wird und es zum Teil schon tut und sie sich schon auf den Einbruch vorbereitet - günstiger Eurokurs hin oder her. Wer nicht muss, wer die Qualität nicht benötigt, kauft nicht Made in Germany. Wer nicht kann, schon 2x nicht.

    Gestern nicht, heute nicht, und was in Bezug auf die Eurokrise und die kommenden massiven Belastungen Ds besonders wichtig wird, auch gerade in Zukunft nicht.

    Von da her einen überraschend guten Mai bzw. die allgemein guten Zahlen anzusprechen, kann man sich nur in der totalen Ignoranz der realen Welt leisten. Eben wie wenn weltfremd wie ein linksgutmenschlicher Gemeinschaftskundelehrer versucht, die Wirtschaft zu bewerten oder eben wie der Praktikant über Wirtschaft schreibt. Wir stehen doch gut da. Klar. Noch. Noch arbeiten wir Aufträge ab - die krisenbedingt 2008 und 2009 in 2010 und 2011 verschoben wurden. Aber wo bleiben denn die Neuen, wenn sich die nächste Krise abzeichnet? Die Erwartung, dass die Krisen (Blase Gewinne privatisieren/Rettung Verluste Sozialisieren/Blase Gewinne privatisieren/Rettung ...) nun in immer schnellerer Folge kämen, bis der vollständige Reset des Fiat-Money-Systems erfolgen muss, scheint sich zu bestätigen. Einzig die SED-Politik, glaubt fest daran, dass es aufwärts geht, weil es gehen muss ... Aufschwung per Dekret hat schonmal nicht geklappt. Aber das wird die EuDSSR auch noch lernen.
  7. #7

    Einem schwer Atmenden wird, anstatt ihm das Hemd aufzuknöpfen und Luft zuzufächeln, die Krawatte strammer gezogen und die Ventilation abgedreht. Und dann wundert man sich, wenn er erstickt.
  8. #8

    Heute mittag kam in den Nachrichten, dass das Parlament in Athen hinter der neuen Regierung steht. Die Regierung könnte jetzt also Maßnahmen verabschieden, zum Beispiel kurzfristig eine neue Währung einführen, sozusagen ein Experiment. Benötigt wird aber die Solidarität in der Bevölkerung, und da spielen die 10 Prozent Superreichen traditionsgemäß nicht mit. Deren Geld wird aber gebraucht. Außerdem müssen endlich gesetzlich geregelte Infrastrukturen geschaffen werden. All diese Aufgaben könnte Herr Schäuble ja übernehmen, redet er doch immer von den Vereinigten Staaten von Europa, wie wenn dies ein Kinderspiel wäre. Warum sind dann all die Krisen in Europa nicht schon längst gelöst?
  9. #9

    Noch jemand hier, der die sich dauernd widersprechenden Meldungen über die Wirtschaft in der BRD leid ist?
    Das kann man doch alles nicht mehr glauben, heute so, morgen das Gegenteil.








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