dapd"Töricht", "unerträglich", "absurd": CSU-General Alexander Dobrindt steht in der Kritik - auch aus der eigenen Partei. Dobrindts Äußerungen zu Griechenland seien "provinzielles Gemeckere", so der CSU-Mann Straubinger. Aus der CDU kommt die Warnung, Dobrindt erhöhe die Kosten der Krise.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852205,00.html
Offen vorgetragene Meinungen, die von der offiziellen Linie abweichen,
sind überall höchst unwillkommen. Dies ist aber bei diesem
Themengebiet durch angebracht und auch erforderlich. Denn angesichts
der finanziellen und politischen Dimensionen, um dies es hierbei geht,
sollte eine offene, ehrlich und auch sachbezogene Diskussion möglich
sein.
Die ökonomischen Realitäten innerhalb dieser gemeinsamen
Währungsunion zeigen von Tag zu Tag, dass ein weiter so wie bisher
kaum mehr möglich ist. Die Vergemeinschaftlichungen, die
Monetarisierungen und die damit verbundene Sozialisierung von
fremden Staats- und Bankenschulden untergraben die Grundlagen, die
Zielsetzungen und auch die vertraglichen Inhalte dieser
Währungsunion.
Dazu jetzt einige seriöse Links aus der Wirtschaftswoche, die diese
Zusammenhänge besser aufzeigen und verdeutlichen können:
Zentralbank: Italienische Verhältnisse bei der EZB - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Chefvolkswirt: Drucken bis der Arzt kommt - Chefvolkswirt - Videos - Wirtschaftswoche
Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Bundesbank: Ausstieg durch Geld drucken - Deutschland - Politik - Wirtschaftswoche
bringt es auf den Punkt. Die neue Brille hat den Grinsemann nicht weltläufiger gemacht. Und auch nicht klüger.
Einer wird vorgeschickt, um die Stimmung zu testen. Kommt nicht gut an. Also wird er nun selbst von den eigenen Leuten ausgepfiffen. Dabei weiß wirklich jeder, dass die Alternative nur noch heißt Griechenland aus dem Euro, oder Euro ganz weg.
Dabei kommt CSU-Dobrindt der Wirklichkeit schon ein großes Stück näher.
... ein Depp, der es sagt und ein Depp, der es druckt. Ursache und Wirkung lassen sich da nur schwer auseinanderhalten.
Disukussion oder eigene Meinung, nein Danke. Ob Griechenland dabei oder nicht,ist ist alleinige Angelegenheit von F. Merkel, Sie sagt ja oder nein und wenn Sie schon mal eine Meinung hat dann sollen alle diese auch tragen. Geht du doch mal zur Bank und sagst okay ich schulde euch Geld, Ihr bekommt es auch zurück, bloß jetzt kann ich nicht zahlen. Dann wird bei dir sofort die Zwangsversteigerung eingeleitet und alles unter dem Po weggepfändet. So schnell kann keiner schauen. Momentan ist es wider puplik pro Griechenland, auch Kauder, Westerwelle und CO machen da keinen Unterschied. Armes Deutschland wo ist euer Profil.
Es ist Frau Merkels Verantwortung, dass Stimmen wie die von Alexander Dobrindt nicht verstummen. Das Kriesenmanagement der Bundesregierung ist durch Untätigkeit und Aussitzen geprägt - so kommt es zumindest beim sachverständigen Publikum an. Mitunter erscheint der wirtschaftliche Sachverstand von Herrn Lafontaine und Herrn Gysi ausgeprägter zu sein als die Wirtschaftskompetenz der Regierung. Da hängt der deutsche Adler im Wind der Meinungsumfragen und will seine Beute - den Wahlbürger - nicht vertreiben.