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Grenzgänger: Zum Schlachten nach Dänemark
Ein Job im hohen Norden: Täglich fahren Tausende Deutsche über die Grenze nach Dänemark und kehren nach Feierabend zurück. Manche bleiben für immer. Was macht den Arbeitsmarkt dort so attraktiv?
http://www.spiegel.de/karriere/ausla...757921,00.html
- #1 27.04.2011 12:38 von
ach so
toll einseitig beschrieben das ganze...Vieleicht sollte man auch mal darüber berichten, dass es sich für die Dänen überhaupt nicht mehr lohnt im eigenen Land zu schlachten.
Die "Sourcen" dass doch mittlerweile in ein Billiglohnland aus...
Ausserdem wird der Eindruck erweckt, dass auch ungelernte Arbeiter dort fürs Schlachten 20€ die Stunde bekommen würden.. Und alleine wieder diese bis zu.. warum nicht wie für die angaben in DE als Intervall??
Gefährliche Halbwahrheiten... Aber das ja standard mittlerweile.. Schöööön spalten... viel Spaß noch dabei..
greets
Quelle:
http://www.landwirt.com/Daenen-lasse...,,Bericht.html - #2 27.04.2011 12:42 von
ps
"Personalabbau beim dänischen Branchenriesen Danish Crown
Ganz anders sieht es in den dänischen Schlachthöfen aus. Bislang erhielten Fachkräfte, die fast alle Mitglied einer Gewerkschaft sind, Stundenlöhne von um die 20 Euro. Doch nun müssen sie um ihre berufliche Existenz fürchten. 2600 Mitarbeiter hat der dänische Branchenriese Danish Crown bereits entlassen. Einen weiteren Personalabbau hat das Unternehmen bereits angekündigt. (Quelle: Süddeutsche Zeitung) " - #3 27.04.2011 13:05 von
ps ps
""Ich bin von sechs Uhr morgens bis zehn Uhr abends mit meinem alten Ford Fiesta auf Seeland herumgefahren, um mich als Deutschlehrerin bei verschiedenen Sprachschulen vorzustellen", erinnert sie sich.... Nach einem knappen Jahr bekam sie eine Stelle als Lehrerin an einer Gesamtschule"..
Ah ja.. also ist sie 1 Jahr lang von morgens bis 10 Uhr
abends rumgefahren um den Job zu finden?!
Berichte, Geschichten.. Wo war doch gleich der Unterschied? - #4 27.04.2011 14:18 von
relative Wahrheiten
Das "DanishCrown Thema" ist schon länger bekannt und lief bereits in einem Politikjournal im deutschen Fernsehen.
Es ändert aber nichts daran, das in Dänemark offenbar besser bezahlt wird als in Deutschland.
Und ihr überflüssiger Kommentar zur Bewerbung der Lehrerin zeugt eher von Neidgefühlen als davon ehrliche Kritik zu äußern.
Leben sie zufällig im als Landwirt im Grenzgebiet? - #5 27.04.2011 14:40 von
So richtig offen sind sie aber nicht,
die Dänen. Eine gute Freundin (promovierte Biologin mit fester Stelle an einer dänischen Uni) hat vor drei Jahren einen Dänen geheiratet. Sie wollten in Dänemark leben. Dann stellte sich heraus, dass es ein Gesetz gibt, das Deutschen den Immobilienkauf in Dänemark verbietet. Klingt nicht schlimm? Nun, da meine Bekannte das Geld verdient und ihr Mann das Kind versorgt, ergab sich folgendes Problem: Die beiden wollten ein Haus kaufen. Leider kann eine Deutsche nicht im Grundbuch stehen, also müsste das Haus rechtlich dem Mann alleine gehören. Eine Deutsche kann somit auch nicht für einen Hauskredit zeichnen. Da der Mann aber kein eigenes Einkommen hat, bekam er alleine keinen Kredit. Thema fertig.
Die beiden wohnen jetzt etwas frustriert in Niedersachsen. Fazit: Billige, pendelnde Arbeitskräfte aus Deutschland? Gerne. Aber nur nicht zu sehr heimisch werden.
Wäre so etwas nicht auch etwas für Deutschland? Ach nein, die EU würde es uns nie erlauben... - #6 27.04.2011 15:45 von
re
Warum werden dann bakante Fakten nicht mit neuen verknüpft, anstatt so zu tun als gäb es diese nicht?
Hab ich iwo das gegenteil behauptet?
Zur Frage. Ich bin Softwareenwickler und lebe in NRW habe auch keinerlei Verbindung zur Landwirtschaft, weder familiär noch finaziell.
Für Neid braucht es doch wohl als erstes mal einen Grund. Bzw. man muss auf etwas bestimmtes neidisch sein. Was das hier jedoch sein soll, kann ich nicht erkennen? Helfen Sie mir doch mal auf die Sprünge.. - #7 27.04.2011 15:56 von
Dänemark
Es war eine der Bedingungen Dänemarks vor dem Beitritt zur EU, daß Deutsche dort kein Grundeigentum erwerben dürfen.
Hintergrund: man fürchtete einen Ausverkauf der Ferienhäuser an den Stränden.
Reiche Deutsche, die sich, Hauptwohnsitz zB in Hamburg, die Küstenregionen dort unter den Nagel reißen. Daher stammt diese Regelung. - #8 27.04.2011 16:23 von
Dass stimmt nicht ganz...
Als einen von 4 Vorbehalten zu den Maastricht- und Schengenabkommen erlaubt Dänemark Ausländern nicht, Ferienhäuser zu erwerben. Normales Wohneigentum kann allerdings von jedem EU-Bürger, der in Dänemark registriert ist, gekauft werden. Dabei sind die landesüblichen Kreditbedingungen einzuhalten, die allerdings lockerer als z.B. die deutschen sind.
- #9 28.04.2011 05:52 von maxwel
das ist das Eine.....
und das das andere Dänemark
http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS...sp?artid=17309
Das mag durchaus ein extremes Beispiel und der Artikel schon etwas älter sein, aber der Fall ist nach wie vor aktuell. Ob Einzelfall oder nicht will ich nicht mutmaßen, aber es sollte Anlass genug geben um sich genau zu informieren, wie es mit wichtigen Formalitäten (Krankenversicherung, etc....) aussieht.
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