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Grenze zur Türkei: Mehr als 3500 Syrer fliehen an einem Tag

SPIEGEL ONLINEDer Flüchtlingsstrom aus Syrien reißt nicht ab. Im Gegenteil: Rund 3500 Menschen retteten sich zuletzt binnen 24 Stunden über die Grenze zur Türkei.
Syrien: Mehr als 3500 Menschen fliehen an einem Tag in die Türkei - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    seltsam

    wenn, wie schon mehrfach bewiesen, der grossteil der bevoelkerung keine lust hat auf einen aufstand und die truppen unterstuetzt ist es natuerlich zwangsrekrutierung. so ein unsinn. die armee verfuegt noch mindestens ueber 200000 mann und aus der hoeheren offiziersriege hat sich sogut wie noch niemand verabschiedet.
  2. #2

    Gastfreundschaft

    Aha die EU beginnt über Aufnahme von syrischen Flüchtlingen zu diskutieren,während die zahl der Flüchtlinge in der Türkei bald 100.000 übertrifft.Kompliment an unsere europäischen Nachbarn.
  3. #3

    Vormarsch Richtung Norden

    Die syrische Armee (SAA) ist nach den Kämpfen in Aleppo nunmehr weiter auf dem Vormarsch in den ländlichen nördlichen Raum. Diesem Vormarsch weichen z.T. Leute aus und bewegen sich über die türkische Grenze. In Aleppo selbst haben in den meisten Stadtvierteln Polizei, Sicherheitskräfte und Bürgermilizen die Aufrechterhaltung der Sicherheit übernommen.
    In den kommenden Tagen werden sich die Kämpfe in Richtung der türkischen Grenze intensivieren.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...
    In Aleppo und anderen Städten gehen die Kämpfe weiter - immer öfter werden Zivilisten von Assads Soldaten zwangsrekrutiert.

    Syrien: Mehr als 3500 Menschen fliehen an einem Tag in die Türkei - SPIEGEL ONLINE
    Als Ergänzung zum Thema Zwangsrekrutierung: Die FSA hat einen Gegangen dazu gezwungen, sich mit einer Autobombe an einem Checkpoint der syrischen Armee selbst in die Luft zu jagen (siehe einschlägige Videoportale). Diese auch Proxy-Bomber genannte Methode ist allerdings nichts Neues, auch die IRA soll sich solcher Methoden bedient haben.
  5. #5

    optional

    Ich frage mich jetzt nur, welche Flühtlinge aufgenommen werden sollen?
    Angehörige der Rebellen, der Staatsmacht? Die Christen, Sunniten oder Alawiten? Denn, wenn die Rebellen gewinnenflüchten die Anhänger der von allen verteufelten Regierung. Und wie paradox ist es denn, erst die Alawiten zu verdammen und dann als politische Flüchtlinge aufzunehemen? Das gleiche für die Angehörigen der Rebellen.Wenn die rebellen gewinnen müssen diese für teuer Geld erst mal zurück gebracht werden, wenn sie denn aus einem intakten Land, wie z.B. der BRD überhaupt in ein zerstörtes Land zurück wollen. Das beste für diese Flüchtlinge ist es, heimatnah gesammelt zu werden. Und die Regimetreuen...?
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Aleppo und anderen Städten gehen die Kämpfe weiter - immer öfter werden Zivilisten von Assads Soldaten zwangsrekrutiert.
    Zwangsrekrutierung? Quelle?

    Laut AFP hat die Armee hat in den christlichen Vierteln Rebellen vertrieben und die Leute dort bilden eigene Kommitees zur Verteidigung ihrer Viertel.

    AFP:

    "Hundreds of residents of the districts of Telal and Sulamaniyeh took to the streets to celebrate and express their support for the army," he added.

    "The army had to retake these neighbourhoods because many homes have tunnels leading to the nearby citadel."

    The state news agency SANA said civil defence and public services were "sent back immediately to carry out the necessary repairs and restore normal life to the neighbourhoods after they were cleansed of terrorists."

    Locals have set up "popular committees" to prevent their return, according to residents and a security source.

    "It's not very organised but there are youths especially in the Armenian districts protecting buildings against any new incursions. Some of them are armed and they can call on the army at any time to intervene," a witness said.
    AFP: Syrian army retakes Aleppo's Christian areas

    Es ist hinreichend bekannt, dass die Bewohner der Städte die Besetzung ihrer Viertel durch die bewaffneten Söldner nicht akzeptieren. Aktuell wird dies deutlich in den armenischen Vierteln:

    Aleppo No Longer A Safe Haven For Syrian-Born Armenians

    Syria's Armenians flee to ancestral homeland - FRANCE 24

    The Syrian Kurd said he had gone back to his home a week later. The "Free Army" was still there but his home was undamaged. "If all the people went back, I would go back. The 'Free Army' has to leave because they are making a mess in our country. I want to go home."
    Robert Fisk: Aleppo's poor get caught in the crossfire of Syria's civil war - Comment, Opinion - Independent.ie

    Die "Aktivisten" besetzen gegen den Willen der Bevölkerung deren Wohngebiete. Vor diesem Hintergrund sind die Operationen der Söldner sinnlos.
  7. #7

    ergibt Sinn

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Die syrische Armee (SAA) ist nach den Kämpfen in Aleppo nunmehr weiter auf dem Vormarsch in den ländlichen nördlichen Raum. Diesem Vormarsch weichen z.T. Leute aus und bewegen sich über die türkische Grenze. In Aleppo selbst haben in den meisten Stadtvierteln Polizei, Sicherheitskräfte und Bürgermilizen die Aufrechterhaltung der Sicherheit übernommen.
    In den kommenden Tagen werden sich die Kämpfe in Richtung der türkischen Grenze intensivieren.
    Dies ist die schlüssigste Erklärung für den aktuell so starken Flüchtlingsstrom im Norden des Landes. Dort sind die Regierungstruppen auf dem Vormarsch, vor deren Terror und Rache-Aktionen die Bevölkerung fliehen muss.
  8. #8

    Aleppo ist nicht Jerusalem

    Robert Fisk vom britischen "Independent", der vor geraumer Zeit darüber berichtete, dass viele FSA-Kämpfer sich schlecht in Aleppo zurechtfanden, da sie von außerhalb kamen, legt heute im Independent erstaunliches nach:
    So sollen gefangene ausländische Jihadisten z.T. der Ansicht gewesen sein, sie seien nach Jerusalem geschmuggelt worden, um dort gegen die Israelis zu kämpfen.
  9. #9

    Die glorreiche und nur zu...

    ....einem Drittel dezimierte Restarmee Assads befindet sich ganz sicher auf dem Weg zum Endsieg, das zeigt ja auch der hastige Rückzug seines einzigen wirklichen Verbündeten.
    Nebenbei: Neue russische Waffen werden auch nicht mehr gebraucht. Ein wirklich "gutes Zeichen" für alle rauchtrüben und blutunterlaufenen Augen der begeisterten Siegesfanfarenbläser.

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Die syrische Armee (SAA) ist nach den Kämpfen in Aleppo nunmehr weiter auf dem Vormarsch in den ländlichen nördlichen Raum. Diesem Vormarsch weichen z.T. Leute aus und bewegen sich über die türkische Grenze. In Aleppo selbst haben in den meisten Stadtvierteln Polizei, Sicherheitskräfte und Bürgermilizen die Aufrechterhaltung der Sicherheit übernommen.
    In den kommenden Tagen werden sich die Kämpfe in Richtung der türkischen Grenze intensivieren.
    Auch der Schiffsverband im Mittelmeer wurde plötzlich aufgelöst und ins Schwarze Meer zurückgeschichkt.

    „Unser Militärobjekt in Tartus ist allein durch militärische Maßnahmen nicht zu erhalten. Wir sind nicht in der Lage, den Ländern, die die syrische Opposition unterstützen, mit militärischen Methoden Widerstand zu leisten“, sagte eine Quelle im russischen Verteidigungsministerium.

    Russland lässt Marinestützpunkt in Syrien ruhen -

    Die einen werden es als Zeichen deuten, dass Assad die Lage in Syrien immer mehr in den Griff bekommt – er braucht die Russen nicht mehr.
    Ich bin sicher, es ist ein Zeichen dafür (und das gibt der Text durchaus her) dass Russland keine Möglichkeit mehr sieht Assad militärisch zu unterstützen, weil es erkannt hat, dass er am Ende ist – warum sollte es sonst seinen geliebten Stützpunkt „vorübergehend“ (lol) schliessen?








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