APDer Atomausstieg steht, jetzt müssen die Meiler zurückgebaut werden - einer Greenpeace-Studie zufolge wird das bis zu 44 Milliarden Euro kosten. Die Rücklagen der vier großen Stromversorger reichten nicht aus, warnen die Umweltschützer, einspringen müssten die Steuerzahler.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...826793,00.html
Dann könnten Sie ja problemlos in die Nähe eines AKWs oder eines Endlagers umziehen.
Bei manchen Menschen hat es immer noch nicht geklingelt. Vermutlich wird es bei diesen Menschen nie klingeln.
Oder kann man so abgebrüht sein, dass einem das Wohlergehen der nächsten tausend Menschengenerationen völlig egal ist?
Kaum wirft greenpeace den Knochen hin, bellen die Pawlowschen Hunde auch schon los. Wie seriös ist denn die Unterstellung die Rückstellungen reichen nicht für den Rückbau? So wie die Angaben zur "Brent Spar"?
Oder geht es nur um Stimmungsmache statt um Fakten? Die Grünen brauchen ja im Moment jede Unterstützung die sie kriegen können.
wie angeblich die Nutzung der Kernenergie, ist der Rückbau risikoreich - er könnte ja dafür vorgesehenes, unversteuertes Geld kosten. Die Konzerne haben jahrelang Milliarden dafür zurückgestellt und natürlich mit diesen Geldern spekuliert. Sie konnten sich bei dem herrschenden Atomfilz aus Politik und Hochfinanz sicher fühlen, daß die Rückbaukosten von der Allgemeinheit gezahlt würden. War es denn nicht immer so?
Dieses kranke Spiel haben sie sich die Konzerne gar nicht selbst ausdenken müssen. Es wird ihnen sozusagen freiwillig angedient, wenn die Medien zu spekulieren beginnen, ob die Kosten wohl der Steuerzahler tragen müsse. Parallelen finden wir z.B. in der Finanzkrise.
Ein klares NEIN der Bürger ist vonnöten, sowie eindeutige ordnungspolitische Regelungen, daß die Rückstellungen nicht anderweitig verwendet werden dürfen. Wie blöd muß man sein, um dieses Procedere - wer baut, verdient und Rückstellungen bildet, muß auch rückbauen - infrage zu stellen? Ich als Steuerzahler kann keinen einzigen Grund für die Sozialisierung der Kosten finden.
Rückstellungen und Rückbau sowie Laufzeit der AKWs sind doch eine seit langem von Experten geplante Sache. Damit auch das "wie" und das "wie teuer". Oder war das alles auch ein "Wechsel auf die Zukunft"? Vielleicht muss die Geschichte von Rückstellungen und Rückbau mal ausführlich beleuchtet werden. Sonst endet das wie bei der Wismut. re future
Dass die EVUs den Rückbau ihrer Schrottmailer selbst bezahlen (können) ist genau so eine faustdicke Lüge der Atomfreaks wie die noch haltlosere Behauptung, die Betreiber der Atommeiler hätten genügend Rücklagen und Vermögen, um im Falle eines SuperGAUs in Deutschland die Kosten dafür selbst zu übernehmen und nicht wie in Japan den Steuerzahler mit 250 Mrd$ zu belasten, weil TEPCO Pleite ist.