Forum


 

Greenpeace-Studie: AKW-Betreiber könnten sich vor Entsorgungskosten drücken

APDer Atomausstieg steht, jetzt müssen die Meiler zurückgebaut werden - einer Greenpeace-Studie zufolge wird das bis zu 44 Milliarden Euro kosten. Die Rücklagen der vier großen Stromversorger reichten nicht aus, warnen die Umweltschützer, einspringen müssten die Steuerzahler.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...826793,00.html
  1. #30

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    aber genügend Steuerzahler die den Ausstieg nicht wollten.
    und die sollen jetzt trotzdem zahlen.
    Für die Paranoia von vielleicht 5%?
    Das heisst gehandelt hat ja nur eine Frau in vollkommener Panik.
    So wie sie halt immer handelt.

    Liebe Ausstiegler macht doch schon mal das Portemonaie auf.

    Ich hätte mit den AKWs gut leben können.
    Alles andere nenne ich Erpressung.
    Die Deutschen sind nach Ihrer Ansicht zu 95% pro Atomkraft? So etwas nennt man wohl Realitätsverlust.
  2. #31

    .

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hätte mit den AKWs gut leben können.
    ...
    Dann könnten Sie ja problemlos in die Nähe eines AKWs oder eines Endlagers umziehen.

    Bei manchen Menschen hat es immer noch nicht geklingelt. Vermutlich wird es bei diesen Menschen nie klingeln.

    Oder kann man so abgebrüht sein, dass einem das Wohlergehen der nächsten tausend Menschengenerationen völlig egal ist?
  3. #32

    ...

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hätte mit den AKWs gut leben können.
    Alles andere nenne ich Erpressung.
    Mal eine Frage:

    Glauben sie, die AKWs hätten ohne Atomausstieg nie zurückgebaut und entsorgt werden müssen?

    Oder glauben sie nur, daß dies zu ihren Lebzeiten nicht mehr passiert wäre?
  4. #33

    Zitat von Schiebetürverriegler Beitrag anzeigen
    nie war ein Spruch zutreffender wie in den Atomforen, wenn die strahlenden Brüder wieder ihre kruden Thesen verbreiten.

    Im DLF wurde eben berichtet, dass sich ab 2022 die Energieerzeuger von ihren strahlenden Tochterfirmen trennen können und diese dann u.U. - schwupps - Pleite gehen und die Entsorgungskosten für die AKWs am STEUERZAHLER hängen bleiben. Wer hätte das jemals gedacht......
    Kaum wirft greenpeace den Knochen hin, bellen die Pawlowschen Hunde auch schon los. Wie seriös ist denn die Unterstellung die Rückstellungen reichen nicht für den Rückbau? So wie die Angaben zur "Brent Spar"?
    Oder geht es nur um Stimmungsmache statt um Fakten? Die Grünen brauchen ja im Moment jede Unterstützung die sie kriegen können.
  5. #34

    so risikolos ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Atomausstieg steht, jetzt müssen die Meiler zurückgebaut werden - einer Greenpeace-Studie zufolge wird das bis zu 44 Milliarden Euro kosten. Die Rücklagen der vier großen Stromversorger reichten nicht aus, warnen die Umweltschützer, einspringen müssten die Steuerzahler.

    Greenpeace-Studie: AKW-Betreiber könnten sich vor Entsorgungskosten drücken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    wie angeblich die Nutzung der Kernenergie, ist der Rückbau risikoreich - er könnte ja dafür vorgesehenes, unversteuertes Geld kosten. Die Konzerne haben jahrelang Milliarden dafür zurückgestellt und natürlich mit diesen Geldern spekuliert. Sie konnten sich bei dem herrschenden Atomfilz aus Politik und Hochfinanz sicher fühlen, daß die Rückbaukosten von der Allgemeinheit gezahlt würden. War es denn nicht immer so?

    Dieses kranke Spiel haben sie sich die Konzerne gar nicht selbst ausdenken müssen. Es wird ihnen sozusagen freiwillig angedient, wenn die Medien zu spekulieren beginnen, ob die Kosten wohl der Steuerzahler tragen müsse. Parallelen finden wir z.B. in der Finanzkrise.

    Ein klares NEIN der Bürger ist vonnöten, sowie eindeutige ordnungspolitische Regelungen, daß die Rückstellungen nicht anderweitig verwendet werden dürfen. Wie blöd muß man sein, um dieses Procedere - wer baut, verdient und Rückstellungen bildet, muß auch rückbauen - infrage zu stellen? Ich als Steuerzahler kann keinen einzigen Grund für die Sozialisierung der Kosten finden.
  6. #35

    AKWs: Ein Wechsel auf die Zufunft!

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    Bislang hat man den EVU eigentlich immer vorgeworfen, sie würden die Entsorgungskosten absichtlich zu hoch kalkulieren, um überzogene steuerbegünstigte Rückstellungen bilden zu können.
    Jetzt sollen die Kosten auf einmal zu niedrig kalkuliert sein? Was denn nun?

    Eine Kalkulation der Abriß- und Entsorgungskosten ist deshalb schwierig, weil diese nicht anhand markt- oder naturgegebener Parameter, sondern fast ausschließlich politisch bestimmt sind.

    Man könnte die Atomruinen zB einfach stehen lassen oder den Schutt wiederverwerten oder in den nächsten Braunkohletagebau verkippen. Dann würde die Entsorgung fast nichts kosten.

    Man kann aber auch alles fein säuberlich durch Spezialunternehmen sortieren und supersicher mehrfach verkapseln und dann streng bewacht in die tiefsten Stollen irgendwelcher Bergwerke einlagern, natürlich erst nach jahrzehntelangen Genehmigungs- und Gerichtsverfahren unter Beteiligung von x Behörden und Verbänden und mit hunderten aufwändiger Gutachten. Dann wird es extrem teuer.

    Wie es gemacht wird entscheidet der Gesetzgeber, und damit letztlich der Wähler und Steuerzahler. Der sollte dann konsequenterweise auch das Kostenrisiko tragen.
    Rückstellungen und Rückbau sowie Laufzeit der AKWs sind doch eine seit langem von Experten geplante Sache. Damit auch das "wie" und das "wie teuer". Oder war das alles auch ein "Wechsel auf die Zukunft"? Vielleicht muss die Geschichte von Rückstellungen und Rückbau mal ausführlich beleuchtet werden. Sonst endet das wie bei der Wismut. re future
  7. #36

    lachhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Atomausstieg steht, jetzt müssen die Meiler zurückgebaut werden - einer Greenpeace-Studie zufolge wird das bis zu 44 Milliarden Euro kosten. Die Rücklagen der vier großen Stromversorger reichten nicht aus, warnen die Umweltschützer, einspringen müssten die Steuerzahler.Greenpeace-Studie: AKW-Betreiber könnten sich vor Entsorgungskosten drücken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dass die EVUs den Rückbau ihrer Schrottmailer selbst bezahlen (können) ist genau so eine faustdicke Lüge der Atomfreaks wie die noch haltlosere Behauptung, die Betreiber der Atommeiler hätten genügend Rücklagen und Vermögen, um im Falle eines SuperGAUs in Deutschland die Kosten dafür selbst zu übernehmen und nicht wie in Japan den Steuerzahler mit 250 Mrd$ zu belasten, weil TEPCO Pleite ist.
  8. #37

    ...

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    aber genügend Steuerzahler die den Ausstieg nicht wollten.
    und die sollen jetzt trotzdem zahlen.
    ...
    Wenn die Leute, die den Ausstieg nicht wollten, alle Kontaminationen selbst inkorporieren, dann bin ich dafür dass sie weiter Atomstrom bekommen.

    Und damit meine ich "selbst persönlich inkorporieren", nicht "dafür sorgen dass irgendjemand die Kontaminationen inkorporiert".
  9. #38

    Mitgefangen,mitgehangen

    Zitat von rhodensteiner Beitrag anzeigen
    Warum sollten auch die Energiekonzerne dafür zahlen? Immerhin wollte der Steuerzahler diese AKWs ja selbst und hat daher die entsprechenden Parteien gewählt. Nun muss der Steuerzahler auch für seine eigene Wahl zahlen.
    Nö,ich habe früher die "Grünen" gewählt und seitdem die sich den anderen Parteien angeglichen haben wähle ich seit 7 Jahren gar nicht.
  10. #39

    Ich wohne in der Nähe

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Dann könnten Sie ja problemlos in die Nähe eines AKWs oder eines Endlagers umziehen.

    Bei manchen Menschen hat es immer noch nicht geklingelt. Vermutlich wird es bei diesen Menschen nie klingeln.

    Oder kann man so abgebrüht sein, dass einem das Wohlergehen der nächsten tausend Menschengenerationen völlig egal ist?
    von Grohnde und arbeite in der Nähe bzw. habe auch in dem "Endlager"
    Asse gearbeitet. Wo sehen sie das Problem.
    Ok das betongrau der Kuppel ist etwas langweilig.








TOP



TOP