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Greenpeace-Protest in Frankreich: Deutscher wirft Rauchbombe über AKW ab

AP/ GreenpeaceSpektakuläre Greenpeace-Aktion wenige Tage vor der Stichwahl in Frankreich: Ein Deutscher überflog mit einem motorisierten Gleitschirm das Atomkraftwerk in Bugey und warf eine Rauchbombe auf das Dach der Anlage. Damit sollten die Sicherheitsrisiken der Reaktoren aufgezeigt werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830970,00.html
  1. #30

    Zitat von msiefert Beitrag anzeigen
    Ganz toller Vergleich, ein KKW und ein Schiff....
    Vermutlich macht es schon einen Unterschied ob ein Terrorist nun per Fallschirm eine Bombe auf einem KKW oder auf einem Schiff plaziert.
    Ok, wenns ein Öltanker wäre gäbe es eine Ölkatastrophe, aber zumindest wäre dann nicht halb Frankreich unbewohnbar.
    Ich ordne mich ja selbst auch als Atomkraftgegner ein, aber die Aktion war reichlich nutzlos.

    Wie viel Gewicht kann so ein Gleitschirm wohl tragen?
    Und was juckt es den Reaktor unten im Druckbehälter, wenn sich obendrauf auf der Betonkuppel ein Terrorist in die Luft sprengt?

    Selbst wenn nicht 90% der Sprengwirkung nach oben verpuffen und die Betonhülle beschädigt/durchbrochen wird, heißt das noch lange nicht das der Sicherheitsbehälter um den eigentlichen Reaktor was abbekommt.
    Da brauch es dann doch eher Verkehrsmaschinen um einigermaßen "zuverlässig" kritische Schäden anzurichten
  2. #31

    Isr relativ harmlos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spektakuläre Greenpeace-Aktion wenige Tage vor der Stichwahl in Frankreich: Ein Deutscher überflog mit einem motorisierten Gleitschirm das Atomkraftwerk in Bugey und warf eine Rauchbombe auf das Dach der Anlage. Damit sollten die Sicherheitsrisiken der Reaktoren aufgezeigt werden.

    Frankreich: Greenpeace-Aktivist wirft über AKW eine Rauchbombe ab - SPIEGEL ONLINE
    gemessen an den Attaken nichtfranzösicher
    AKW-Gegner auf französische AKWs.
    Da war mal ein Schweizer, der auf
    den Super-Phoenix mit einer
    Flugabwehrrakete geschossen hat.

    Kernkraftwerk Creys-Malville
    Die andauernden Proteste und Sabotageversuche erreichten in der Nacht des 18. Januar 1982 ihren Höhepunkt. Eine Gruppierung militanter Atomkraftgegner beschoss das noch unfertige Kraftwerk mit fünf Geschossen aus einem tragbaren Raketenwerfer des sowjetischen Typs RPG-7. Zwei der Raketen verfehlten knapp den noch nicht mit radioaktivem Material bestückten Reaktorkern und beschädigten das Gebäude leicht, ohne jedoch laut Herstellerangaben zu einer Bauverzögerung zu führen.

    Am 8. Mai 2003 gab Chaïm Nissim, ein Mitglied der Grünen Partei der Schweiz, zu, den Angriff durchgeführt zu haben.[1] Die Gruppe um Nissim hätte versucht, über den Terroristen Carlos an Waffen zu kommen und hätte sie schließlich von der linksextremen belgischen Terrororganisation Cellules Communistes Combattantes erhalten.[2]

    Aber letzendlich waren es Schneefälle,
    die dem AKW den Graus machten.

    ische Leistung des Reaktors sollte ursprünglich 1.200 Megawatt (MW) betragen. Der experimentelle Aufbau des Reaktors veranlasste den Betreiber zu großer Vorsicht, so dass dieser Wert während der gesamten Betriebszeit nicht erreicht werden konnte. Mit der Zeit kamen weitere Probleme hinzu: Das Flüssig-Natrium-Kühlsystem litt unter Korrosion und Lecks. Nach zwei Zwischenfällen Anfang des Jahres 1989 führte ein dritter zu einer automatischen Sicherheitsabschaltung. Im September 1990 wurde das Kraftwerk geschlossen. Im Dezember 1990 traten nach andauernden, starken Schneefällen strukturelle Schäden an der Gebäudesubstanz auf. Erst 1992 konnte die Stromproduktion wieder aufgenommen werden.
  3. #32

    Als

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spektakuläre Greenpeace-Aktion wenige Tage vor der Stichwahl in Frankreich: Ein Deutscher überflog mit einem motorisierten Gleitschirm das Atomkraftwerk in Bugey und warf eine Rauchbombe auf das Dach der Anlage. Damit sollten die Sicherheitsrisiken der Reaktoren aufgezeigt werden.

    Frankreich: Greenpeace-Aktivist wirft über AKW eine Rauchbombe ab - SPIEGEL ONLINE
    alter Gleitschirmflieger würde mich interessieren, was dem Piloten passiert ist. Der Pilot hatte einen mordsmäßigen Einklapper durch Turbulenzen und/oder abrupter Richtungsänderung mit anschließendem Negativ-Drehen des Schirms, was einem unkontrolliertem Absturz gleichkommt.
    Soweit ich das im Video sehen konnte, konnte er die Negativbewegung auch nicht ausleiten, bis er hinter dem Gebäude verschwunden ist.
    Bei zwei solcher Vorfälle bei der Landung war ich damals persönlich dabei. Beide Piloten brachen sich das Rückgrat.
    Mit einem "schweren" Motor noch dazu, wie in diesem Falle, stelle ich mir das ziemlich übel vor.
    Hoffentlich gings noch Mal glimpflich ab.
  4. #33

    Schade, das Politik nur selten langfristig denkt

    ... das Hauptproblem von AKW's ist nicht nur ihre aktuelle Unsicherheit, sondern die extrem großen Verantwortungszeiträume, die Betreiber zu bewältigen haben. Wer will garantieren, das man auf den verstrahlten Müll 10 000 Jahre aufpassen kann? Wer garantiert, dass die AKWs in 10 000 Jahren noch stabil dastehen? AKWs sind immer ein Gewinngeschäft auf Kosten späterer Generationen, da die Kosten für die Entsorgung bei diesen hängen bleibt. Das Problem ist, das es keinen wirklich nachhaltigen Kreislauf für Atomkraftmüll gibt. Man kann aus verstrahlten Wasserrohren keine "normalen" Wasserrohre mehr machen, man muss sie "entsorgen" ...
    Für mich eine verantwortungslose Technologie des letzten Jahrtausends.
  5. #34

    flugzeugabstürze

    hat man eigentlich schon das risiko untersucht das windkraftwerke bergen ?
    was wenn ausserirdische die erde besuchen und die windkraftwerke sehen, diese ihren schlimmsten feinden ähnlich sehen und die ausserirdischen darauf die ganze erde vernichten ?

    jaja, ist unwahrscheinlich, aber wie unwahrscheinlich ist ein 'flugeugabsturz' ausgerechnet auf ein akw ? es würde reichen, moslems vom flugverkehr auszuschliessen. aber nein, das geht ja nicht weil wir alle brüdern und schwestern sind. in meinen augen ein fall für die oft bemühten 'wahren kosten' der muslimischen einwanderung.

    jaja, zensiert ruhig. ändern tut das nichts. ist nur ein beitrag. aber die realität könnt ihr nicht zensieren.
  6. #35

    Zitat von romeo y julieta Beitrag anzeigen
    hat man eigentlich schon das risiko untersucht das windkraftwerke bergen ?
    was wenn ausserirdische die erde besuchen und die windkraftwerke sehen, diese ihren.....
    Den Kontakt zur Realität scheinen Sie allerdings schon lange verloren zu haben.
  7. #36

    Stimmt,

    Zitat von Schiebetürverriegler Beitrag anzeigen
    alter Gleitschirmflieger würde mich interessieren, was dem Piloten passiert ist. Der Pilot hatte einen mordsmäßigen Einklapper durch Turbulenzen und/oder abrupter Richtungsänderung mit anschließendem Negativ-Drehen des Schirms, was einem unkontrolliertem Absturz gleichkommt.
    Soweit ich das im Video sehen .....
    das Ende von dem Flug muss man als "Absturz" bewerten, vermutlich Strömungsabriss, zu stark angebremst weil er unbedingt auf einem bestimmten Punkt landen wollte. Wie es aussieht, ist er aber wohl in einen Rohrstrang gekracht. Mir hat das seinerzeit bei einem ählichen Szenario (allerdings auf einer Wiese und ohne Motor) und aus ähnlicher Höhe 15 Knochenbrüche (u.a. 4xOberschenkel, 2xBecken, 1 Wirbel) und ein halbes Jahr Krankenhaus eingebracht...

    So was nennt man Kamikaze und entwertet die gut gedachte Aktion.
  8. #37

    Was ist mit seiner Fluglizenz

    Bekommt der Gleitschirmflieger jetzt eigendlich seine Fluglizenz entzogen. Immerhin war es kein Notfall und somit vorsätzliches Handel gegen die Regeln. Weiss einer, was für Flugrechtliche Folgen so was haben kann.
  9. #38

    re

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Bekommt der Gleitschirmflieger jetzt eigendlich seine Fluglizenz entzogen. Immerhin war es kein Notfall und somit vorsätzliches Handel gegen die Regeln. Weiss einer, was für Flugrechtliche Folgen so was haben kann.
    Er verliert auf Lebenszeit jegliche Berechtigung für eine Fluglizenz. Und zwar mindestens EU+USA weit.
    Wenn er Pech hat, kann er sogar auf "no-fly" Listen auftauchen und kein Fuß mehr in den Sicherheitsbereich eines Flughafens setzen.
    Weiterhin wird dies erhebliche Strafrechtliche Konsequenzen mit sich führen und mehrere Jahre Gefängnis bedeuten.
    Ich bin gespannt wie dieser Vorfall legal weiterverwertet wird, da man hier eine allgemeine Duldung, wenn nicht sogar Ermutigung, seitens Greenpeace für Strafrechtliche Aktionen sehen kann.








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