Seit dem Schnellschuß von Frau Merkel nach Fukushima befinden sich die Grünen in einer Schockstarre. Ein Weiterbretrieb von einigen Atomkraftwerken, ohne die Konsequenzen von Fukushima zu ziehen, geht nicht.
Die verbleibenden deutschen Atomkraftwerke haben ähnliche Schwächen wie Fukushima. Da helfen alle Behauptungen, die deutschen Kernkraftwerke seien viel sicherer, nichts.
Der ENSREG Stress Test legt bei den deutschen Atomkraftwerken dieselbe Sicherheitslücke offen, die in Fukushima zur endgültigen Katastrophe geführt hat, nämlich die unzureichende Vorbereitung der "mobilen Einspeisung" mit Hilfe von mobilen Pumpen, mobilen Generatoren und Tankfahrzeugen.
In Fukushima haate sich der Bretreiber darauf verlassen, dass er im Ernstfall dies schon organisiert bekommt und nichts Konkretes vorbereitet.
Die Angaben im deutschen ENSREG Stress TESt sind ähnlich vage und zeigen, dass die deutschen Betreiber die mobile Einspeisung nicht ordentlich organisert haben. Bei der Lektüre sieht man förmlich wie, die Leute vom verunglückten Atomreaktor mitten in der Nacht bei Schein von Taschenlampen die NUmer vom Technischen Hilfswerk herausssuchen, um dort anzurufen und zu fragen, ob sie die passenden Pumpen haben.
Auf meiner Internetseite tec-sim.de habe ich dies ausführlich anahnd von Details dargelegt.
Mittlerweile bin ich sehr resigniert. Wann immer SPON irgendetwas noch so Unwesentliches zu Fukushima oder zu irgendwelchen Petitessen in deutschen Atomkraftwerken berichtet, schreiben gleich Hunderte von Foristen. Seit dem 25.April bestand die Möglichkeit für alle EU-Bürger sich zu den Ergebnissen des ENSREG Stress TEst im Rahmen des "public engagement" zu äußern. Die Seite war fehlerhaft programmiert und es war nicht möglich, seinen Beitrag hochzuladen. Heute am 2.5. habe ich eine Email dazu an die EU geschrieben und dieses Problem wurde daraufhin innerhalb von 2 Stunden behoben. Daraus folgt, dass kein Grüner oder sonstiger Atomkraftgegener in der Zeit vom 25.4. bis zum 2.5. dort sich beschwert hat, dass es nicht möglich ist, seinen Beitrag hochzuladen. Offensichtlich interssiert das ein Jahr nach Fukushima keinen Menschen mehr. Traurig!

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