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Greenpeace-Chef Naidoo: "Wir verlieren den Planeten"

APDie Umweltbewegung verliert an Schlagkraft, Regierungen drücken sich um den Klimaschutz. Der Greenpeace-Chef gibt sich dennoch kämpferisch. Im Interview erläutert Kumi Naidoo seine Strategie für eine grüne Wirtschaftspolitik - und wie Gott ihm dabei helfen soll.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831874,00.html
  1. #1

    »Wir gewinnen wichtige Schlachten, aber wir verlieren den Planeten«

    Um etwas zu verlieren, müsste man etwas besitzen – der Planet gehört uns nicht.
    Nicht wir verlieren den Palenten, der Planet wird sich von uns »trennen«. Danach wird er sich von »der Krone der Evolution« wieder erholen …
  2. #2

    Die Schuld von Greenpeace

    1991 entwicklete ich das GEMINI bewohnbare Sonnenkraftwerk und schrieb das Buch "Aufstieg zum Solarzeitalter",
    dies war die Antithese zum Club of Rome.

    1993 war Robert Santer vom PEGE Team bei Greenpeace in Wien.
    Der Energiesprecher "Wozu soll ein Haus soviel Strom erzeugen"
    Die Antwort, damit unser gesamter Lebensstandard umweltfreundlich produziert werden kann. Vor allem damit Greenpeace nicht gegen das Elektroauto hetzt.

    1994 stellte die Thüringer Firma Simson einen Elektroroller vor. Technischer Standard China 2004, 10 Jahre Vorsprung vor den Chinesen. Wo war da Greenpeace, um strenge Lärm- und Abgasnormen für Benzinmopeds zu fordern?

    Heute fahren in China 170 Millionen Elektroroller. Eine perfekte Verkehrslösung für den dichten Stadtverkehr.

    Wenn jeder dritte Autofahrer jeden dritten km mit einem Elektroroller fahren würde, der Ölpreis wäre genau dort wo er im Novmeber 2008 durch die Wirtschaftskrise war. Unter US$ 40 mit US$ 32 als Tiefststand.

    Nicht nur Greenpeace, alle Umweltorganisationen verschweigen systematisch den Ausweg, wollen uns zum sparen und verzichten anhalten. So funktioniert das nicht!
  3. #3

    Wir verlieren den Planeten?

    Ich denke eher, der Planet verliert uns. Und sehr sehr wahrscheinlich geht es "ihm" danach besser. Sofern man da über Planeten sagen kann.
  4. #4

    Orientierungslosigkeit

    Gerade die Religion ist für das falsche Selbst- und Weltverständnis des Menschen verantwortlich, das dazu führt, hier die Lebensgrundlagen zu zerstören. Warum auch nicht, wenn das eigentliche Reich woanders liegt, zudem ja irdische Katastrophen die Reich ankündigen sollen? Das Problem ist nur, dass sich die Vorstellungen darüber alle widersprechen, d.h. objektiv gesehen ist Religion nichts weiter als ein naiver Kinder- oder Aberglaube. Und jetzt will Naidoo mit diesem Aberglauben die Folgen dieses Aberglaubens bekämpfen.
  5. #5

    Trotz aller Hiobsbotschaften

    Trotz aller Hiobsbotschaften geht es sowohl unserem Planeten, als auch der Menschheit von Jahrzehnt zu Jahrzehnt besser. Mit dem weltweiten Wohlstand steigt auch die Umweltqualität Schritt für Schritt. Man darf daran erinnern, dass die größten Umweltsünder die ehemaligen Mitgliedstaaten des zusammengebrochenen Warschauer Pakts waren.

    Und zum Thema Klimaschutz kann man nur sagen. Die Verbrennung fossiler Energieträger Schritt für Schritt abzubauen, ist aufgrund der absehbaren Endlichkeit und der damit einhergehenden Verteuerung der Ressourcen sinnvoll. Die weltweit ausgebrochene Klimahysterie mit einem bislang in der Geschichte der Menschheit einzigartigen sinnlosen und gleichzeitig absurd teuren Aktionismus wird einerseits kein Zehntelgrad weniger Erwärmung nach sich ziehen und verhindert andererseits, dass mit dem vielen Geld wirklich Armut bekämpft wird.

    Leider zählen Fakten in der Welt der Gesinnungsethiker nicht mehr!

    Buchempfehlungen: "Hurra wir retten die Welt" (Dirk Maxeiner - ehemaliger Chefredaktuer des Umweltmagazins Natur) oder "Die kalte Sonne" (Fritz Varenholt - Prof. für Chemie) - "Cool It" (Björn Lomborg) etz .......
  6. #6

    Naidoo

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Umweltbewegung verliert an Schlagkraft, Regierungen drücken sich um den Klimaschutz. Der Greenpeace-Chef gibt sich dennoch kämpferisch. Im Interview erläutert Kumi Naidoo seine Strategie für eine grüne Wirtschaftspolitik - und wie Gott ihm dabei helfen soll.

    Greenpeace: Kumi Naidoo über neue Strategie für Klimaschutz - SPIEGEL ONLINE
    glaubt mit der Vereinbarung mit Nestle etwas erreicht zu haben ?
    Mit etwas Nachdenken kommt man zu dem Schluß, daß Nestle ein echtes Interesse an der Einstellung der Palmölproduktion deswegen hat, weil dadurch seine Rechte an den dortigen Süßwasserresourcen langfristig wichtiger sind, als der schnelle Dollar mit Palmöl. Keine Süßwasserreservoirs, kein Gewinn, keine Abhängigkeiten der dortigen Bevölkerung. Strategisch zumindest für Nestle wichtig. Strategisch für Greenpeace ein Pyrrhussieg.
  7. #7

    Zitat von gerhard berlin Beitrag anzeigen
    Um etwas zu verlieren, müsste man etwas besitzen – der Planet gehört uns nicht.
    Nicht wir verlieren den Palenten, der Planet wird sich von uns »trennen«. Danach wird er sich von »der Krone der Evolution« wieder erholen …
    So ist es. Binnen weniger Jahrhunderte sind sämtliche Spuren unserer Zivilisation verschwunden und der Planet wird wieder zur grausamen, grünen und wüsten Hölle die er einmal war.
  8. #8

    Wir verlieren nicht den Planeten ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Umweltbewegung verliert an Schlagkraft, Regierungen drücken sich um den Klimaschutz. Der Greenpeace-Chef gibt sich dennoch kämpferisch. Im Interview erläutert Kumi Naidoo seine Strategie für eine grüne Wirtschaftspolitik - und wie Gott ihm dabei helfen soll.

    Greenpeace: Kumi Naidoo über neue Strategie für Klimaschutz - SPIEGEL ONLINE
    ... sondern Greenpeace seine "Kunden", weil die Menschen dem Umweltkonzern mittlerweile den permanenten Alarmismus nicht mehr abnehmen. Zum Glück. Dem Club of Rome geht es ähnlich. Wäre man den Empfehlungen dieses Schwarzsehervereins in den 70er Jahren gefolgt, hätten es weder die südostasiatischen Staaten noch China geschafft, hunderte Millionen von Menschen aus tiefster Armut zu einem gewissen Wohlstand zu bringen.
  9. #9

    Ökologische Verzweiflung

    Jetzt soll der Papst den Katholiken den Gebrauch von Erdgas und Kohle verbieten?! Greenpeace muss wirklich verzweifelt sein, wenn solche Ansätze öffentlich gemacht werden. Das Ammenmärchen von der Klimaerwärmung durch Menschenhand zieht eben bei der Masse der Weltbevölkerung nicht.








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