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Greenpeace-Chef Naidoo: "Wir verlieren den Planeten"

APDie Umweltbewegung verliert an Schlagkraft, Regierungen drücken sich um den Klimaschutz. Der Greenpeace-Chef gibt sich dennoch kämpferisch. Im Interview erläutert Kumi Naidoo seine Strategie für eine grüne Wirtschaftspolitik - und wie Gott ihm dabei helfen soll.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831874,00.html
  1. #70

    viel Arbeit

    Zitat von Boomerang Beitrag anzeigen
    Wäre interessant herauszufinden, warum sie zu anderen Ergebnissen gekommen sind.
    Ein paar Stichpunkte:

    - die Experten, die uns Katastrophen herbeireden wollen, sind nie unabhängig. Passen Sie gut auf, diejenigen, die besonders laut warnen, sind stets diejenigen, die von der Hype profitieren. Die "Klimatologen" die in den Mainstream des IPCC posaunen gehören zu einer neuen Wissenschaftskaste, die sich selbst zu einer enormen Bedeutung verholkfen hat. Leute wie Herr Schellenberg gehen bei den Mächtigen dieser Welt aus uns ein - ihre Institute kassieren mittlerweile enorme Summen an öffentlichen Geldern und in kleiner Runde schwadronieren sie gerne über einen "Ökorat", der zu allen wesentlichen gesellschaftlichen und politischen Fragen das letzte Wort haben sollte und nicht dem Diktat andauernder Wahlprozesse unterworfen wäre.

    - die Fakten mit denen vor der Katastrophe gewarnt wird, entpuppen sich bei genauerem Hinschauen oft als billige Propaganda. Nehmen sie das Aussterben der Eisbären (der Eisbär ist ja eine Art Symboltier des Klimawandels). Eisbären hat es in den letzten Zehntausenden Jahren auch in den Warmzeiten gegeben - die Population nahm in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stetig zu. In Medienberichten tauchten immer wieder tote Eisbären als Opfer des Klimawandels auf, die sich bei Recherche stets als die gleichen 5 Exemplare entpuppten (Eisbären, die aufgrund lokaler Ereignisse verhungern, erfrieren etc. gibt es immer). Übrigens in einem Gebiet, in dem es im Zeitraum ihres Ablebens gegen den angeblich globalen Trend zu einer Abkühlung gekommen ist. Dann die angeblich exorbitant angestiegenen Wetterextreme. Hurricanes z.B. Catrina war ein "Mittelklasse-Sturm", der zu absolut beherrschbaren Überflutungen geführt hat aber gerne als Symbol für den Klimawandel verwedet wurde. Dabei war die Überflutung von New Orleans eher als Symbol für die schlampige Wartung von Dämmen zu gebrauchen. Die Zunahme an "heftigen" Wirbelstürmen entpuppt sich bei genauer Betrachtung als Zunahme von Versicherungsschäden. In einer immer komplizierteren Welt, in der immer mehr Schäden versichert werden, ist das normal - überhaupt, wenn Millionen von Menschen immer näher an die Wasserlinie der Küstenregionen ziehen.

    Fortsetzung folgt
  2. #71

    Fortsetzung

    Fortsetzung


    - die Prognosen des IPCC zur Erwärmung selbst. In den Berichten steht sogar offen drin, dass nur ca. 1/3 der vorhergesagten Erwärmung auf der Zunahme anthropogener Treibhausgase beruhen wird. Der Rest wird "hochgerechnet" und zwar durch die Annahme, dass durch die sanfte CO2-Erwärmung auch mehr Wasserdampf entsteht. Dabei wird lediglich der zusätzliche Treibhauseffekt durch den Wasserdampf berücksichtigt - nicht aber die u.U. wesentlich wirksamere Abkühlung durch die Beschattung der zusätzlichen Wolkenbildung (diese Fakten kann man in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen nachlesen). Das der IPCC gerne Temperaturkurven manipuliert, weiss man ja seit der "Climagate-Affäre".

    - die Vernachlässigung der natürlichen Klimaschwankungen (große und kleine Kalt- und Warmzeiten): Alle Fakten weisen darauf hin, dass die Erwärmungsperiode von 1970 bis 2000 im Wesentlichen auf zyklusbedingte Schwankungen der Sonnenaktivitäten zurückzuführen ist (Veränderungen des Magnetfeldes, die wiederum zu einer Verringerung der Wolkenbildung führen). Zwischen 1940 und 1970 stagnierte auch die Erwärmung. Der IPCC rechnet sich das absichtlich "schön" (also im Sinne der Katastrophentheorie), indem er behauptet, dass die Erwärmung durch sogenannte Aerosole (Partikel durch die Luftverschmutzung blokiert wurde). Seit 2000 gibt es gemäß dieser logischeren Zusammenhänge übrigens keine globale Erwärmung mehr. Hierzu hat der IPCC noch keine Erklärung.

    - betrachten Sie einmal alle Katastrophenmeldungen von "Experten" der letzten Jahrzehnte: Waldsterben, Klimaabkühlung, Vogelgrippe, Schweinegrippe ....etc. Lesen Sie einmal die Prognosen des Club of Romes ("Die Grenzen des Wachstums" 1970) - keine der düsteren Visionen hat sich bewahrheitet. Der drastisch angewachsenen Weltbevölkerung geht es heute besser, wie damals. Gerade auch in den armen Regionen der Welt. Natürlich gibt es da noch immens viel zu tun. Eben deswegen sollte nicht der größte Teil des Weltvermögens in symbolträchtigen Scheinscharmützeln verpulvert werden. Beim Thema Vogel- und Schweinegrippe können Sie die Bestätigung meiner ersten These prüfen. Wer hat am lautesten vor der Pandemie gewarnt? Das Robert Koch-Institut! Wer hat in dieser Zeit ein enormes mediales Echo bekommen? Wer hat Millionenbeträge an Forschungsgeldern zur Untersuchung der Viren und zur Entwicklung von Strategien gegen die drohende Pandemie erhalten?

    - Psychologie und Politik:

    Das ist wohl der interessanteste Bereich (nur kurz): In einer sinnentleerten Welt innerhalb der westlichen Zivilisation brauchen wir anscheinend neue Propheten, die uns mit der Androhung von Untergangsszenarien Wege zu einem "neuen sittlichen Leben" aufzeigen. Im "Ökologismus" findet man jede Metaphorik und Symbolhaftigkeit einer Religion. Ob das was wir zur Reinigung unserer Seele irgendjemanden oder vielleicht der Umwelt wirklich dient, wird dabei nicht hinterfragt. Menschen, die hier Zweifel äußern werden zu Ketzern erklärt. Wer "für die Umwelt" eintritt gehört zu den Guten - die anderen sind die Schlechten. Es gibt auch wieder eine Erbsünde. Wir sind geboren und hinterlassen unseren ökologischen Fußabdruck - das alleine soll uns schon ein schlechtes Gewissen bereiten, das wir nur durch symbolhafte Handlungen der Mülltrennung, bis hin zum Ablasshandel (CO2-Entschädigungszahlungen etc.) wieder gutmachen können. usw.

    ............ ich könnte noch seitenweise so weitermachen.
  3. #72

    Morgenthauplan?

    Das hört sich so gut an "Es gibt doch genug Energiequellen, die viel leichter zu erschließen sind: Sonne, Wind und Wasser, um nur drei zu nennen. Angesichts des Schadens, den schmutzige Energiequellen anrichten, begreift doch jeder Mensch instinktiv, dass dies der falsche Weg ist."

    Woher kommt denn das Geld, mit Greenpeace das finanzieren will?
    Warum machen das denn nicht schön längst alle, wenn's so billig und so einfach ist?

    Weil Herr Naidoo schlicht nicht verstanden hat, woher Wohlstand für die Menschen kommt: http://www.slideshare.net/willlistock/kosten-energiequivalenzgesetz

    Die Umsetzung der Ökosozialistischen Phantasien geht nur auf Kosten der Menschenleben, unser Planet ist schon viel zu lange zu klein, um alle ökologisch versorgen zu können.
  4. #73

    Von wegen, zu klein.........

    Zitat von WilliStock Beitrag anzeigen
    Die Umsetzung der Ökosozialistischen Phantasien geht nur auf Kosten der Menschenleben, unser Planet ist schon viel zu lange zu klein, um alle ökologisch versorgen zu können.
    Nun, die heutige Menschheit angesiedelt in Nordamerika ergäbe eine
    Bevölkerungsdichte von 230 Einw. je qkm, wie in Deutschland.
    Der Rest des Planeten langt völlig als Ernährungsquelle.
  5. #74

    [QUOTE=gerhard berlin;10166498]Um etwas zu verlieren, müsste man etwas besitzen – der Planet gehört uns nicht.
    Nicht wir verlieren den Palenten, der Planet wird sich von uns »trennen«. Danach wird er sich von »der Krone der Evolution« wieder erholen …[/QUOTE

    mittlerweile schlafen mir die Füße ein, wenn ich eines dieser typisch, aufgesetzt zynischen Kommentare lese.

    Fragen sie doch mal Leute, die jetzt unmittelbar dabei sind, ihr Leben zu verlieren, wegen den Folgen des Raubbaus des Planeten.
    Wenn man fett daheim vor seinem PC hockt, kann einem natürlich nichts mehr erschüttern.
    Uns gehört zwar der Planet nicht, aber er ist der Ast auf dem wir hocken. Und den sägen wir ab. Und Ihr Kommentar ist folgender:
    tja...dann sägt halt weiter. Der Ast wächst nach. Mir doch egal.

    Und da Sie noch nicht runtergefallen sind, können Sie natürlich darüber auch sinnbefreite Kommentare abgeben.
  6. #75

    Gebiss

    Zitat von taxidriver Beitrag anzeigen
    Mit dem zur Erkenntnis notwenigen Maßstab haben Sie vielleicht recht, aber gerade der lässt sich durch Naturbeobachtung tatsächlich ganz sachlich erkennen. Schauen Sie sich das Krokodil (sagen wir mal die größten Arten der echten Krokodile) als Lebensform an, die seit beispiellos vielen Millionen Jahren als auch landgängiges Tier am absoluten Ende der Nahrungskette steht.

    Sie werden erkennen dass nicht nur ihr störender.....
    Sie mögen Recht haben. An ein dem Krokodil vergleichbares Leben hindert mich mein Gebiss und das Aufessen kranker und tot ins Wasser gefallener Tiere ist absolut unbekömmlich für den menschlichen Verdauungstrakt. Die Zucht von Nutztieren hat absolut nichts mit dem brutalen Einsperren der Beute zu tun. Massentierhaltung kann grausam sein, da bin ich bei Ihnen. Ebenso wie ich längere Tiertransporte nicht gutheiße.

    Allerdings stand auch schon zu leden, dass Ameisen sich Blattläuse als Gefangene halten und diese regelmäßig melken. Oder sowas Ähnliches. Tiere sind per se nicht grausam, weil sie über keine Empathie mit ihrer Beute verfügen. Das zutodekommen als Beute ist allerdings in keinem Fall angenehmn, ob es nun länger oder kürzer dauert.
    Wenn Sie ein Realist sein wollen, dann müssen Sie noch einiges sortieren.
  7. #76

    Zitat von alex-P Beitrag anzeigen
    ............ ich könnte noch seitenweise so weitermachen.
    Machen Sie mal "seitenweise so weiter".

    Fakt ist: Wenn "wir" so weitermachen, verliert der Planet uns. Das ist dem aber herzlich gleichgültig, der hat schon üblere Katastrophen "überlebt".

    Weil wir uns unsere eigenen Lebensgrundlagen - also quasi den Ast, auf dem wir sitzen - langfristig absägen.
    Dem Planeten ist das völlig egal. Der hat alle Zeit der Welt - mindestens noch 11 Milliarden Jahre, bis die Sonne sich zum Roten Riesen aufbläht.
    Dann ist hier nur noch Gluthölle.
  8. #77

    besser selbst erstmal etwas sortieren

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Die Zucht von Nutztieren hat absolut nichts mit dem brutalen Einsperren der Beute zu tun..
    Doch, das was Sie hier hilflos verteidigen wollen, die lebenslange Einkerkerung, wie sie Mensch seit kurzem anwendet, ist entwicklungsgeschichtlich gesehen das größte und perverseste Verbrechen des irdischen Lebens. Sterben müssen alle Lebewesen irgendwann, dass ist so etwas wie der Preis für das Leben. Der Kontakt zwischen einem Raubtier und einem Beutetier ist nicht immer so kurz wie beim Krokodil, dauert aber stets zumeist nur eine Zeitspanne im Hunderttausenstelbereich der Gesamtlebensspanne des Letztgenannten. Die Natur ist wie gesagt ein phantastisches System, alle Lebewesen sind frei.

    Bei der Neuerfindung (wenige tausend Jahre) des dauerhaften Eingesperrtseins ist es anders; da liegt der Kontakt bei hundert Prozent. Und mit der Massenzusammenpferchung des Industriezeitalters, welche erst vor kaum hundert Jahren so richtig aufgeblüht ist da ist die Grausamkeit dann völlig eskaliert, so was ist heute weltweit normal:

    Legebatterie (laying battery) - YouTube

    Masthühner in Deutschland - YouTube

    Na, hingeguckt? Und Sie verteidigen so was, wenn auch etwas umwunden. Ich würde mich schämen.

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Allerdings stand auch schon zu leden, dass Ameisen sich Blattläuse als Gefangene halten und diese regelmäßig melken.
    Ihre Lüge über die angeblich eingesperrten Blattläuse ist lange widerlegt. Die sind in einer Symbiose, in die sie sich aus eigenen Stücken hinentwickelt haben und locken selbst die Ameisen an, nutzen sie quasi aus als billige Bodyguards:

    aphids hire bodyguards (Aphid - Ant Symbiosis) - YouTube

    Also, besser selbst erstmal etwas sortieren.








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