Die frühen Menschen entnahmen Gehirn und Haut, dann brachen sie die Kanten ab - fertig war der Schädel-Trinkkelch. Forscher haben in einer Höhle menschliche Überreste entdeckt, ihr Resümée: Ur-Briten pflegten vor knapp 15.000 Jahren schaurige Rituale.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...746108,00.html
Weil es sonst keinen interessiert. Erst im Kleingedruckten bei der Fotostrecke heißt es: "[ ... ] deuten nach Ansicht der Wissenschaftler eindeutig darauf hin, dass die Schädeldecken zu einem Becher oder einer anderen Art von Behälter geformt wurden."
Nachttopf, Kerzenständer oder Aufbewahrungsdose für kleine Schräubchen, die man irgendwo gefunden hat und vielleicht noch mal gebrauchen kann ... Alles ist möglich. Das ist dann aber nicht mehr "grausig" genug, um in die Zeitung zu kommen. Geschweige denn ins Fernsehen.
Man, erstens, die Currywurst wird NIE Englisch sein, aber mit Wurst selber machen diese auch sehr viel. Wie wäre es mit einer Wurst gefüllt mit Käse ? Und schon mal von Englisch Breakfast gehört ? Raten sie mal, was einer der Zutaten dafür ist ? Und zweitens, raten sie mal warum soviele Deutsche gerne ins Elsaß fahren, sie Kulturbanause ? Weil dies ehemaligst zu Deutschland gehörte, viele sogar noch Deutsch dort sprechen und ja, die Deutsche Küche mit der Französischen gemischt ist, das bedeutet, Sauerkraut (mit Haxe a la Deutscheland !)gibs in großen Portionen (a la Deutscheland !)..mal ein bisschen informieren bevor man auf andere Kulturen schimpft wäre angebracht !
So ist es wohl. Ein Cro Magnon-Schueler wuerde nach Recherchen von Antropologen in einer heutigen Schule nicht von der Kognition her auffaellig sein.
Was nichts ueber die Schule aussagen soll, sondern als Beispiel, dass wir noch genau in dem Veranlagungshorizont verharren wie er zur Steinzeit vorlag.
Mehr noch: Mittelfussknochen scheinen sich selbst nach 3 Mio Jahren kaum veraendert haben.
Nicht nur archaisch anmutende Brutalitaet ist uns unveraendert zu eigen, sondern wohl andere Dinge ebenso: Verdauungssystem, Verhaltensanlagen, Immunsystem, Symbiose mit Kleintieren bis runter zu den Bakterien, solche Dinge.
Das, was sich veraendert hat, ist unsere Umwelt. Durch unser Tun. Statt hunderttausend sind wir 7 Milliarden. Deshalb ist eher zu erwarten, dass wir an unserer Ueberbevoelkerung ersticken werden, als dass die Evolution uns daran noch anpassen koennte.
3 Millionen Jahre koennen wir nicht so weitermachen, moeglicherweise gerade mal noch 30 Jahre? 1830 waren wir erst 1,5 Milliarden.....
Vermutlich haben das vor 15000 Jahren alle moeglichen Menschen gemacht, weils irgendwie rum- und auf der Hand lag das zu tun.
Kann es nicht sein, dass die Schädel als Kochtöpfe verwendet wurden? Von der Form her waren sie ja ideal, ich wüsste keinen besseren Gegenstand aus der damaligen Zeit. Andere Tiere hatten keine so runde Schädel. Allerdings weiss ich nicht, wie es um die Brennbarkeit von Knochen bestellt ist.
Klar, wächst ja bekanntlich besten in GB. Wie wärs mit Bier oder Met für den Anfang? Vlt. haben sie die Schädel aber auch nur als 'Nachttopf' benutzt, der Spekulation sind keine Grenzen gesetzt. 'Wissenschaft' ist fast so unterhaltsam wie Boulevard, Wohl bekomms!
schreibt denn so einen Artikel? Wenn man schon "Ur-Briten" nur mit Mühe gelten lassen kann, haben Vokabeln wie "grausig", "schaurig" oder "gruselig" in einem Artikel der Rubrik "Wissenschaft" überhaupt nichts verloren. Das ist sensationsheischendes Bildzeitungsniveau.
und die Wikinger oder Normannen waren damals natürlich wesentlich zivilisierter.
Im übrigen deutet ein Fund nur darauf hin, dass EINE Person dieses Ding benutzt hat - wie auch immer...vielleicht war es einfach ein Relikt im Andenken an die Verstorbenen - das Knochen/Gebeine geehrt werden ist ja nichts neues.
Man stelle sich vor in 20.000 Jahren gräbt einer im Garten eines heutigen Sadisten und Massenmörders.
Zukünftig werden dann die Menschen sich sicher sein, dass jeder im 21. Jh. wahllos alle dahergelaufenen Menschen abgeschlachtet, zerstückerl und vergraben hat.....