Der Inhalt seines "Gedichts" ist hinreichend analysiert, dem ist nichts hinzuzufügen. Auch zu Grass ist genug gesagt, er bleibt sich treu, schon bei 9/11 machte er die Opfer zu Tätern: Sein Hass auf Amerika und Israel ist bekannt. Verdienstvoll an seinem Vorstoß ist aber, dass die Befindlichkeit der Deutschen öffentlich wird. Waren ab den 60er Jahren Arafat-Tücher an den Unis Markenzeichen, so ist diese Generation inzwischen in der Gesellschaft tonangebend. Und was sie denkt lässt sich in Hunderten Kommentaren bei der Süddeutschen und anderen Online-Foren nachlesen: Der Hass auf Israel als Staat der Juden ist erschreckend und unvergleichbar. Der hässliche Deutsche ist heute linksliberal und "friedensliebend", nur Israel muss weg.

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